{
    "Rezeptquelle": "www.maischemalzundmehr.de",
    "ExportVersion": "2.0",
    "Name": "Motueka Pils",
    "Datum": "02.06.2026",
    "Sorte": "Deutsches Pilsner",
    "Autor": "Marc881",
    "Ausschlagwuerze": 0,
    "Sudhausausbeute": 0,
    "Stammwuerze": 11,
    "Bittere": 27,
    "Farbe": 5,
    "Alkohol": 4.6,
    "Kurzbeschreibung": "Das F-R-U-C-H-T-I-G-E",
    "Malze": [
        {
            "Name": "Pilsnermalz",
            "Menge": 10,
            "Einheit": "kg"
        },
        {
            "Name": "CaraHell",
            "Menge": 1,
            "Einheit": "kg"
        }
    ],
    "Maischform": "infusion",
    "Hauptguss": 50,
    "Einmaischtemperatur": 64,
    "Rasten": [
        {
            "Temperatur": 62,
            "Zeit": 45
        },
        {
            "Temperatur": 72,
            "Zeit": 20
        },
        {
            "Temperatur": 78,
            "Zeit": 5
        }
    ],
    "Abmaischtemperatur": 78,
    "Nachguss": 28,
    "Kochzeit_Wuerze": 75,
    "Hopfenkochen": [
        {
            "Sorte": "Citra",
            "Menge": 40,
            "Alpha": 13,
            "Zeit": 75,
            "Typ": "Vorderwuerze"
        },
        {
            "Sorte": "Motueka",
            "Menge": 30,
            "Alpha": 9,
            "Zeit": 5,
            "Typ": "Standard"
        },
        {
            "Sorte": "Motueka 20min",
            "Menge": 100,
            "Alpha": 9,
            "Zeit": 0,
            "Typ": "Whirlpool"
        }
    ],
    "Hefe": "W34\/70",
    "Gaertemperatur": "12",
    "Endvergaerungsgrad": 83,
    "Karbonisierung": 5,
    "Anmerkung_Autor": "=== SPEZIAL-ANWEISUNGEN F\u00dcR HARDWARE & WASSER ===\r\n\r\nAnlage: Speidel Braumeister 50 mit Bac Brewing Setup\r\nBerechnungsbasis: Gesamt-Wassermenge (Hauptguss + Nachguss) = 78 Liter\r\n\r\n================================================================\r\n--- WASSERAUFBEREITUNG (Frucht-Weich Profil \/ Anti-Kratzen) ---\r\n================================================================\r\n\r\nAusgangswasser (HCO3: 154, Ca: 48, Mg: 11, SO4: 27, Na: 9, Cl: 17)\r\nWasserbasis herstellen: 1\/3 VE-Wasser + 2\/3 Leitungswasser.\r\n\r\n<VE-Wasser Herstellung siehe Anleitung weiter unten!>\r\n\r\nZus\u00e4tze PRO LITER des so gemischten Gesamtwassers (78l):\r\n- 0,05 g Brauergips (Calciumsulfat)\r\n- 0,06 g Calciumchlorid (Dihydrat) <-- Macht den Antrunk saftig statt kratzig!\r\n- 0,07 ml Milchs\u00e4ure 80% (beim Einmaisch-Pieps hinzugeben)\r\n\r\n--> PH-HERANTASTEN: Beim Einmaisch-Pieps erst 80% der errechneten Milchs\u00e4ure zugeben. Einmaischen. Nach 10 Min. Pumpenlaufzeit Probe ziehen, auf 20\u00b0C abk\u00fchlen und messen. Ziel-pH: 5,4 - 5,5. Bei Bedarf restliche 20% (oder in 0,3-0,5 ml Schritten) nachdosieren.\r\n--> HINWEIS: Bittersalz und Kochsalz bleiben im Schrank! (Magnesium\/Natrium minimieren gegen Kratzen\/Schwere).\r\n\r\n--- OPTIMIERTER MAISCHPLAN (Max. Schlankheit & Schaum) ---\r\n- Einmaisch-Zieltemperatur der Anlage: 64\u00b0C (f\u00e4llt durch Malzsch\u00fcttung auf ca. 62\u00b0C)\r\n- 1. Rast (Maltoserast): 62\u00b0C f\u00fcr 45 min\r\n- 2. Rast (Verzuckerung): 72\u00b0C f\u00fcr 20 min (danach Jodprobe)\r\n- Abmaischen: 78\u00b0C f\u00fcr 5 min\r\n--> Keine Rasten unter 60\u00b0C (Eiwei\u00dfschutz\/Schaum) und keine 68\u00b0C Kombirast (Pils-Schlankheit erhalten).\r\n\r\n--- SONDERABLAUF HOPFUNG (Doppel-Sud-Betrieb \/ Absolut kontrollierte 27 IBU) ---\r\nHINWEIS F\u00dcR PARALLEL-SUDE: Da nur eine K\u00fchlspirale f\u00fcr zwei BM50 vorhanden ist,\r\nwird das Hopfenkochen von Sud 2 strikt 30 MINUTEN ZEITVERSETZT zu Sud 1 gestartet!\r\n\r\n1. Vor dem L\u00e4utern (Vorderw\u00fcrze): 40g Citra in den leeren Spider wiegen. W\u00fcrze direkt darauf abseihen \/ pumpen.\r\n2. Min 0 bis 75: Die Vorderw\u00fcrze-Bitterung entspannt \u00fcber die gesamte Kochzeit kochen lassen (erzeugt eine extrem milde, edle Bittere).\r\n3. Min 70: 30g Motueka oben zum Citra in den Spider werfen. Die letzten 5 Min fertig kochen.\r\n4. Min 75 (Kochende): Den Hop-Spider SOFORT vollst\u00e4ndig aus der W\u00fcrze herausziehen, entleeren und hei\u00df aussp\u00fclen. (Dadurch stoppt die Nachisomerisierung f\u00fcr Citra\/Motueka augenblicklich bei 0 Minuten!). Kupferspirale rein.\r\n5. W\u00fcrze mit Spirale z\u00fcgig unter 80\u00b0C k\u00fchlen. K\u00fchlwasser stoppen, sobald das Zielfenster von 76-72\u00b0C erreicht ist.\r\n6. Gereinigten Spider wieder einh\u00e4ngen. 100g Motueka SOLO (oder Aroma-Joker-Sorte) hineinf\u00fcllen.\r\n7. 20 Minuten im gew\u00e4hlten Temperaturfenster (76\u201372\u00b0C) ziehen lassen. Wichtig beim BM50: Die Pumpe w\u00e4hrend dieser Rast nur alle 5 Minuten kurz f\u00fcr 30 Sekunden einschalten, um zu homogenisieren, sonst sp\u00fclt es zu viele feine Hopfenpartikel aus dem Spider (Gefahr von Kratzen durch Hop-Gunk).\r\n8. Spider raus. W\u00fcrze z\u00fcgig auf Anstelltemperatur (10\u00b0C) k\u00fchlen und in den G\u00e4rtank seihen.\r\n\r\n\r\n================================================================\r\nAROMA-JOKER-GUIDE: DIE <80\u00b0C WHIRLPOOL-GABE\r\n================================================================\r\n\r\nHintergrund: Da bei unter 80\u00b0C nahezu keine Isomerisierung stattfindet,\r\nerzeugt KEIN Hopfen der Welt hier eine kratzige Bittere. Idealerweise\r\nsollte diese Gabe zwischen 76 und 72 Grad Celsius erfolgen, um das\r\noptimale Verh\u00e4ltnis aus Aroma-Extraktion und Verfl\u00fcchtigungsschutz zu\r\ntreffen. Die Sorte bestimmt zu 100% das finale Frucht-Parf\u00fcm des Pilsners. \r\n\r\nDie 100g Motueka k\u00f6nnen je nach gew\u00fcnschtem Profil 1:1 gegen 100g \r\nder folgenden, im Lager vorhandenen Sorten getauscht werden:\r\n\r\n--- KATEGORIE A: DIE FRUCHT-BOMBEN (Absolute Empfehlung!) ---\r\nDiese Sorten harmonieren genial mit der Motueka-5-Minuten-Limette\r\nund erzeugen ein modernes, intensiv tropisches Frucht-Pils:\r\n* HBC 1019:  Honigmelone, Pfirsich, Kokos (Cocktail-Style)\r\n* EL DORADO: Wassermelone, reife Mango, Fruchtgummi (sehr saubere S\u00fc\u00dfe)\r\n* AMARILLO:  Spritzige Orangenschale, Grapefruit (Zitrus-Overdrive)\r\n* AZACCA:    Ananas, reife Birne, Mango (tiefgr\u00fcndig tropisch)\r\n* VISTA:     Wei\u00dfer Pfirsich, Melone, reife Mandarine (sehr elegant)\r\n\r\n--- KATEGORIE B: DIE AMERIKANISCHEN KLASSIKER (Sehr gut geeignet) ---\r\nBringen typische West-Coast-Frische, Zitrus oder Beerennoten:\r\n* CITRA:     Pusht Maracuja\/Lychee (Achtung: Citra dominiert dann)\r\n* CENTENNIAL:Zitronenschale, intensiv florale Noten\r\n* CASCADE:   Feine Grapefruit, dezente Bl\u00fctenw\u00fcrze\r\n* BELMA:     Einzigartige Noten von frischer Erdbeere und Himbeere\r\n* MCKENZIE:  Zitrus, Beerenfr\u00fcchte, leicht harziger Hintergrund\r\n* MANDARINA BAVARIA: Dezente, reife Mandarine und S\u00fc\u00dfholz\r\n\r\n--- KATEGORIE C: DIE SPEZIALISTEN (Spannende Experimente) ---\r\nVer\u00e4ndern den Pils-Charakter in eine speziellere Richtung:\r\n* SULTANA:   Massive Ananas gepaart mit kr\u00e4ftigem Pinienharz\r\n* CHINOOK:   Kr\u00e4ftige Grapefruit mit harziger Kiefer (sehr herb-frisch)\r\n* ALORA (Arix): Krasser Fokus auf Pfirsichhaut und Yuzu-Frucht\r\n\r\n================================================================\r\n--- G\u00c4RF\u00dcHRUNG & DIGITALES MANAGEMENT (Fermzilla & Inkbird) ---\r\n================================================================\r\n\r\nG\u00e4r-Hardware: Fermzillas in modifizierten Gefriertruhen. Umluft per Delta-T-L\u00fcftersteuerung (Aus bei oben=unten +2K). Zwei-Zonen-Inkbird (WLAN) steuert Truhe und Wasserbett-Heizmatte. Kontinuierliche grafische \u00dcberwachung via App.\r\n\r\n1. Hefevitalisierung (Labor-Standard): 0,8 g\/l Saflager W-34\/70 (entspricht ca. 48g f\u00fcr 60l Ausschlagmenge) im Erlenmeyerkolben auf dem Laborr\u00fchrer mit Magnetr\u00fchrfisch bei 27\u00b0C (+\/- 3\u00b0C) aktiv vermehren und vitalisieren.\r\n2. Anti-K\u00e4lteschock-Anpassung: Vor dem Pitchen schrittweise ca. 200-300 ml der auf 10\u00b0C gek\u00fchlten Ausschlagw\u00fcrze in den warmen Erlenmeyerkolben geben. Den Magnetr\u00fchrer 10-15 Min. weiterlaufen lassen, um die Hefe stressfrei an die Zieltemperatur anzun\u00e4hern. Erst dann anstellen.\r\n3. Druck-Management (\"0,8-Bar-Flatrate\"): Das Spundventil am Fermzilla \u00fcber alle Phasen (Hauptg\u00e4rung, Diacetylrast, Cold Crash und Reifung) stur auf konstant 0,8 bar belassen. Sch\u00fctzt die Hefe vor Druckstress, verhindert ein Vakuum beim Cold Crash und sorgt bei 4\u00b0C Lagerung automatisch f\u00fcr eine Punktlandung von 5,0 g gel\u00f6stem CO2\/Liter.\r\n4. Hauptg\u00e4rung: Konstant bei 12\u00b0C f\u00fchren.\r\n5. Diacetylrast & Kurvengl\u00e4ttung: Bei ca. 80-85% des scheinbaren Endverg\u00e4rungsgrads die Heizrampe \u00fcber die App auf 16\u00b0C einleiten. Das Erreichen der echten Kerntemperatur im Fermzilla am Handy grafisch \u00fcberwachen: Sobald die schwellenden Sinusausschl\u00e4ge mit gro\u00dfer Amplitude vollst\u00e4ndig ged\u00e4mpft und die Kurve gegl\u00e4ttet ist, die 16\u00b0C f\u00fcr exakt 48 Stunden halten.\r\n6. Cold Crash: Nach Abschluss der Diacetylrast die K\u00fchlung auf 1-4\u00b0C einleiten.\r\n\r\n\r\n================================================================\r\nVE Wasser Herstellung f\u00fcr Brauwasser Aufbereitung \r\n================================================================\r\n\r\nAm Beispiel Mischbett Vollentsalzer mit 10\" Filtergeh\u00e4use, \r\nMB400 Mischbett-Harz, und TDS Messger\u00e4t:\r\n\r\n\r\n=== SPEZIAL-ANWEISUNGEN: BETRIEB  ===\r\nHardware: Planet-Aqua 10 Zoll Geh\u00e4use (1\/2\" GW) + transparente Leer-Filterpatrone\r\nHarz: Purolite MB 400 (Mischbettharz)\r\nMessger\u00e4t: Parkside TDS-Meter PTDSM 2 A1 (werkseitig kalibriert, Modus: PPM)\r\n\r\n--- 1. PATRONEN-BEF\u00dcLLUNG & GEH\u00c4USE-MONTAGE ---\r\n* Unteres Pad pr\u00fcfen: Das wei\u00dfe Schaumstoff-Pad muss flach und zentriert auf dem Patronenboden liegen.\r\n* Dicht packen: Das bernsteinfarbene Harz schrittweise einf\u00fcllen. Die Patrone dabei permanent auf den Tisch klopfen, um das Harz maximal zu verdichten (verhindert Kanalbildung).\r\n* Obere Sperre: Bis knapp unter den Rand f\u00fcllen, das obere Schaumstoff-Pad auflegen und den grauen Deckel fest verschrauben.\r\n* DIE DICHTUNGS-FALLE: Die Patrone so in die transparente Glocke stellen, dass der Gummi-Dichtring ZWINGEND NACH OBEN zeigt. Beim Zusammenschrauben dr\u00fcckt sich dieser Ring an den Stutzen des blauen Kopfes. (Falsch herum flie\u00dft das Wasser ungefiltert am Harz vorbei!).\r\n* Montage: Transparente Glocke handfest in den blauen Kopf schrauben.\r\n\r\n--- 2. DURCHF\u00dcHRUNG & PRODUKTION (AM BRAUTAG) ---\r\n* Flie\u00dfrichtung: Leitungswasser am blauen Kopf bei \"IN\" anschlie\u00dfen (Pfeilrichtung beachten). Das Wasser str\u00f6mt intern automatisch richtig durch das Harzbett.\r\n* Durchfluss-Bremse: Den Wasserhahn nur minimal \u00f6ffnen! Die kleine 10\"-Patrone (ca. 0,6l Inhalt) ben\u00f6tigt extrem viel Kontaktzeit. Zielgeschwindigkeit: Maximal 10\u201315 Liter pro Stunde (ein sehr ruhiger, d\u00fcnner Strahl).\r\n* Erstsp\u00fclung: Die ersten 3 bis 5 Liter Wasser komplett in den Ausguss laufen lassen, um Harz-Produktionsreste auszusp\u00fclen.\r\n* TDS-Messung: Parkside-Ger\u00e4t einschalten, mit der MODE-Taste auf \"PPM\" stellen. Probe in einem sauberen, kalten Glas auffangen und messen (Niemals hei\u00df messen!).\r\n\r\n--- 3. LEITWERTE & GRENZWERTE (MIN \/ MAX) ---\r\n* IDEAL-WERT (Zielbereich f\u00fcr dein Frucht-Pils): \r\n  --> MIN: 0 PPM \/ MAX: 1 PPM\r\n  Sobald dein Parkside-Meter diesen Bereich stabil anzeigt, f\u00e4ngst du das Wasser auf und ziehst deine 26 Liter VE-Wasser ab.\r\n* BRAUCHBAR-BEREICH (F\u00fcr sp\u00e4tere Sude):\r\n  --> MIN: 2 PPM \/ MAX: 5 PPM\r\n  In diesem Bereich ist das Wasser f\u00fcr den Verschnitt immer noch absolut hervorragend geeignet.\r\n* ERSCH\u00d6PFUNGS-GRENZE (Harz-Verschlei\u00df):\r\n  --> ABSOLUTES MAXIMUM: 15\u201320 PPM\r\n  Sobald der Wert bei zuk\u00fcnftigen Brautagen diesen Max-Wert \u00fcberschreitet, verliert das Harz seine Bindungskraft und l\u00e4sst sch\u00e4dliche Salze durch. Das Harz in der Patrone muss dann komplett ausgetauscht werden.\r\n\r\n--- 4. LAGERUNG VON UNBENUTZTEM REST-HARZ ---\r\n* HINWEIS: Unbenutztes Harz aus der Gro\u00dfpackung NIEMALS in transparente Gef\u00e4\u00dfe (wie z. B. ein Weckglas) umf\u00fcllen! \r\n* Durch Lichteinfall bilden sich im feuchten Harz rasant Algen und Schimmel, die beim n\u00e4chsten Brauen Infektionen einschleppen. Zudem f\u00fchrt minimaler Luftkontakt zum unumkehrbaren Austrocknen und Zerst\u00f6ren der Porenstruktur.\r\n* Richtige Lagerung: Luft aus dem Originalbeutel dr\u00fccken, eng einrollen, absolut luftdicht verschlie\u00dfen (Clip\/Vakuum) und in einem blickdichten, dunklen Eimer im k\u00fchlen Keller lagern.\r\n\r\n--- 5. SYSTEM-KONSERVIERUNG NACH DEM BRAUEN (F\u00dcR GEBRAUCHTES HARZ) ---\r\n* WARNUNG: Das gebrauchte Harz nach dem Brautag DRINGEND IN DER PATRONE BELASSEN und auf keinen Fall herausholen oder umsch\u00fctten!\r\n* Warum? Beim Betrieb lagern sich die ausgefilterten Ionen und Salze in Schichten innerhalb des Harzbettes an. W\u00fcrdest du das gebrauchte Harz herausholen und umsch\u00fctten, vermischt sich dieses \"beladene\" Harz unkontrolliert. Das f\u00fchrt zu einer massiven chemischen R\u00fccksp\u00fclung und sofortigen Ersch\u00f6pfung des gesamten Bettes beim n\u00e4chsten G\u00e4ngigmachen.\r\n\r\n* Richtige Konservierung: Das Harz bleibt in der Patrone im Geh\u00e4use. Schlie\u00dfe einfach die Ventile\/H\u00e4hne direkt am Geh\u00e4useein- und ausgang, sodass das Geh\u00e4use komplett mit Wasser geflutet bleibt (das Harz darf niemals trockenfallen!).\r\n* Lagerort: Den gesamten Filterblock k\u00fchl (16\u201321\u00b0C) und ABSOLUT DUNKEL lagern, um Algenbildung in der transparenten Filterglocke zu verhindern.\r\n\r\n* Messger\u00e4te-Pflege: TDS-Sonde nach Gebrauch 15 Sekunden mit sauberem Wasser absp\u00fclen, trockenwedeln und die Schutzkappe absolut TROCKEN aufsetzen.\r\n\r\n================================================================\r\nPH-Wert Messger\u00e4t kalibrieren\r\n================================================================\r\n\r\nAm Beispiel Parkside PH Wert Messger\u00e4t von Lidl:\r\n\r\n=== SPEZIAL-ANWEISUNGEN: pH-MESSUNG & AUTOMATISCHE KALIBRIERUNG ===\r\nHardware: Parkside pH-Messger\u00e4t (PPHM 2 A1) von Lidl mit Auto-Buffer-Recognition\r\nBeipack-Zubeh\u00f6r: Sachet \"pH 6.86\" (Neutral) und Sachet \"pH 4.01\" (Sauer)\r\nReferenz-Wasser: 2x 250 ml deines kalten Mischbett-VE-Wassers (0-1 PPM)\r\n\r\n================================================================\r\nLABOR-HINTERGRUND: WARUM NUR 2 PUNKTE (6.86 & 4.01) F\u00dcR BIER?\r\n================================================================\r\n* Warum kein pH 9.18? \r\n  Das Sachet 9.18 ist f\u00fcr alkalische\/basische Hobbys gedacht (Meerwasser-\r\n  Aquaristik [8.2-8.4], Poolpflege [7.0-7.4] oder Seifensieden). Beim Bierbrauen \r\n  bewegen wir uns AUSSCHLIESSLICH im sauren Milieu.\r\n* Die Malz-S\u00e4ure-Reaktion: \r\n  Obwohl dein Leitungswasser alkalisch startet (pH 7.5), st\u00fcrzt der pH-Wert \r\n  beim Einmaischen durch malzeigene Phosphate und das Calcium-Wasserprofil \r\n  schlagartig um \u00fcber zwei Einheiten in den sauren Bereich ab. Du wirst am \r\n  Brautag NIEMALS Werte \u00fcber pH 7 messen.\r\n* Die mathematische Pr\u00e4zision: \r\n  G\u00fcnstige Handmessger\u00e4te k\u00f6nnen keine perfekte 3-Punkt-Biegung berechnen. \r\n  Das Einmessen von pH 9.18 w\u00fcrde die Kennlinie im sauren Bereich verzerren. \r\n  Die 2-Punkt-Wahl mit 6.86 und 4.01 \"klammert\" deinen Zielwert (5.4) perfekt \r\n  ein (4.01 < 5.4 < 6.86) und zwingt den Prozessor zu maximaler Pr\u00e4zision im \r\n  sauren Braufenster.\r\n\r\n--- 1. LABORT\u00c4GLICHE VORBEREITUNG DER PUFFERL\u00d6SUNGEN ---\r\n* Vorbereitung: Zwei saubere Gl\u00e4ser mit exakt je 250 ml deines kalten Mischbett-VE-Wassers bef\u00fcllen.\r\n* Aufl\u00f6sen: Das Sachet Pulver \"pH 6.86\" vollst\u00e4ndig in Glas 1 aufl\u00f6sen. Das Sachet \"pH 4.01\" vollst\u00e4ndig in Glas 2 aufl\u00f6sen. Beide Gef\u00e4\u00dfe unmissverst\u00e4ndlich beschriften!\r\n* Das Sachet \"pH 9.18\" bleibt unge\u00f6ffnet im Schrank!\r\n* THERMO-CHECK: Die Temperatur beider L\u00f6sungen muss m\u00f6glichst exakt Zimmertemperatur betragen (ideal 25\u00b0C). H\u00f6here Abweichungen verf\u00e4lschen die automatische Erkennung des Ger\u00e4ts.\r\n\r\n--- 2. DURCHF\u00dcHRUNG DER CAL-AUTOMATIK (VOR DEM EINMAISCHEN) ---\r\n* OPTIONALER WERKSRESET: Um alte Kalibrierungs-Leichen (oder alte pH 9-Werte) sicher zu l\u00f6schen: Ger\u00e4t ausschalten. Die \"CAL\/HOLD\"-Taste gedr\u00fcckt halten und gleichzeitig kurz die \"Ein\/Aus\"-Taste dr\u00fccken. Sobald \"CLR\" oder \"----\" aufblitz, loslassen. Das Ger\u00e4t ist im nackten Werkszustand.\r\n* Schritt 1: Sensor-Sp\u00fclung\r\n  Zieh die Schutzkappe ab. Sp\u00fcle die Glaselektrode f\u00fcr 15 Sekunden in einem extra Glas mit purem VE-Wasser ab. Vorsichtig mit einem Tuch trocken tupfen.\r\n* Schritt 2: Der Nullpunkt (pH 6,86)\r\n  Tauche den Sensor maximal 2 cm tief (zwischen der MIN- und MAX-Markierung) in die pH 6,86 L\u00f6sung. Leicht umr\u00fchren. Warte 30 Sekunden, bis sich der Wert im Display absolut nicht mehr ver\u00e4ndert.\r\n* Schritt 3: Auto-Speichern 1\r\n  Halte die \"CAL\/HOLD\"-Taste f\u00fcr ca. 3\u20135 Sekunden gedr\u00fcckt. Das Ger\u00e4t wechselt in den Auto-Modus. \"CAL\" blinkt, die Software erkennt den Puffer selbstst\u00e4ndig und \"6.86\" blitzt auf. Sobald \"End\" erscheint und das Ger\u00e4t in den normalen Messmodus zur\u00fcckspringt, ist Punkt 1 gesichert.\r\n* Schritt 4: Zwischensp\u00fclung\r\n  Nimm das Ger\u00e4t heraus und sp\u00fcle die Elektrode erneut gr\u00fcndlich im extra Glas mit reinem VE-Wasser ab. Niemals ungesp\u00fclt von einer L\u00f6sung in die n\u00e4chste wechseln!\r\n* Schritt 5: Die Steilheit (pH 4,01)\r\n  Tauche den Sensor in die pH 4,01 L\u00f6sung. Warte erneut, bis der digitale Messwert auf dem Display komplett einfriert.\r\n* Schritt 6: Auto-Speichern 2\r\n  Halte die \"CAL\/HOLD\"-Taste wieder f\u00fcr 3\u20135 Sekunden gedr\u00fcckt. Das Ger\u00e4t erkennt die S\u00e4ure eigenst\u00e4ndig. Das Display blinkt, quittiert mit \"4.01\" und springt nach dem automatischen Speichern \u00fcber \"End\" zur\u00fcck in den Messmodus. Das Ger\u00e4t ist einsatzbereit justiert.\r\n\r\n--- 3. MESSUNG DER MAISCHEPROBE & GRENZWERTE (MIN \/ MAX) ---\r\n* Warnung: Niemals das Ger\u00e4t direkt in den hei\u00dfen 62\u00b0C Braumeister stecken! Die Hitze zerst\u00f6rt die empfindliche Glaselektrode irreversibel.\r\n* Durchf\u00fchrung: Nach 10 Minuten Pumpenlaufzeit eine Maischeprobe mit einer Spritze oder Kelle ziehen.\r\n* K\u00fchlung: Die Probe im Glas im kalten Wasserbad zwingend auf Zimmertemperatur (20\u201325\u00b0C) abk\u00fchlen lassen.\r\n* pH-Messen: Sensor eintauchen, leicht schwenken, Wert ablesen.\r\n\r\n* "
}