{
    "Rezeptquelle": "www.maischemalzundmehr.de",
    "ExportVersion": "2.0",
    "Name": "Imperial Stout",
    "Datum": "26.11.2016",
    "Sorte": "Stout",
    "Autor": "borzy",
    "Ausschlagwuerze": 19,
    "Sudhausausbeute": 66,
    "Stammwuerze": 21.4,
    "Bittere": 55,
    "Farbe": 156,
    "Alkohol": 9.5,
    "Kurzbeschreibung": "Imperial Stout \u2013 genau wie es (nach meinem Geschmack) sein sollte. Schwer, \u00f6lig, klebrig, schokoladig, s\u00fc\u00df, alkoholisch. ",
    "Malze": [
        {
            "Name": "Pilsener Malz",
            "Menge": 3.79,
            "Einheit": "kg"
        },
        {
            "Name": "M\u00fcnchner Malz",
            "Menge": 1.16,
            "Einheit": "kg"
        },
        {
            "Name": "Gerstenflocken",
            "Menge": 470,
            "Einheit": "g"
        },
        {
            "Name": "Haferflocken",
            "Menge": 470,
            "Einheit": "g"
        },
        {
            "Name": "Chateau Special B",
            "Menge": 190,
            "Einheit": "g"
        },
        {
            "Name": "R\u00f6stgerste",
            "Menge": 190,
            "Einheit": "g"
        },
        {
            "Name": "Chocolate Malt",
            "Menge": 160,
            "Einheit": "g"
        }
    ],
    "Maischform": "infusion",
    "Hauptguss": 22.8,
    "Einmaischtemperatur": 65,
    "Rasten": [
        {
            "Temperatur": 62,
            "Zeit": 40
        },
        {
            "Temperatur": 72,
            "Zeit": 60
        },
        {
            "Temperatur": 78,
            "Zeit": 10
        }
    ],
    "Abmaischtemperatur": 78,
    "Nachguss": 10.617647058823529,
    "Kochzeit_Wuerze": 180,
    "Hopfenkochen": [
        {
            "Sorte": "Pilgrim 2013",
            "Menge": 42,
            "Alpha": 10.2,
            "Zeit": 90,
            "Typ": "Standard"
        },
        {
            "Sorte": "East Kent Golding 2014",
            "Menge": 28,
            "Alpha": 5.7,
            "Zeit": 30,
            "Typ": "Standard"
        }
    ],
    "Hefe": "WYEAST #1084 Irish Ale",
    "Gaertemperatur": "17",
    "Endvergaerungsgrad": 71,
    "Karbonisierung": 4,
    "Anmerkung_Autor": "Mit oder ohne Oma \u2013 dieses Rezept  wird ein Imperial Stout. Zwei meiner K\u00f6lner Hobbybrauer-Kollegen haben es bereits nachgebraut und eine bebilderte Braudokumentation im Hobbybrauer-Forum hinterlassen. Die Frage nach dem Rezept beantworte ich nun hiermit. \r\n\r\nAls absoluter Imperial Stout Fan wollte ich auch mal ein eigenes entwerfen. Ich finde den Geschmack von dunkler Schokolade einfach passend und habe daher das Chocolate Malt gew\u00e4hlt. Beide R\u00f6stmalze ruhig schon zu Beginn rein. Der Hopfen kann beliebig durch englische Sorten ausgetauscht werden. Im Vordergrund steht hier der Malzk\u00f6rper mit der hohen Rests\u00fc\u00dfe. Daher habe ich es auch nicht h\u00f6her gebittert. \r\nDie drei Stunden Kochzeit tun dem Bier wirklich gut. Treibt die Stammw\u00fcrze sch\u00f6n nach oben. Egal wo ihr am Ende landet, ich w\u00fcrde es nicht verd\u00fcnnen. Der hohe Alkoholgehalt passt sehr gut und macht es unendlich lang haltbar. \r\nDie Hefe ist der Knaller. Die Rasten sind bewusst so gew\u00e4hlt um viel verg\u00e4rbaren Zucker entstehen zu lassen, da die Hefe nicht mehr als etwa 70 % verg\u00e4rt. Dennoch soll es viel Alkohol bekommen. Eine Kombirast bei etwa 67 \u00b0C w\u00fcrde aber auch gute Ergebnisse liefern.\r\nJetzt nach mittlerweile sechs Monaten ist das Bier sch\u00f6n rund. Unglaublich Schokoladig, s\u00fc\u00df und klebrig. Die Bittere geht unter den R\u00f6staromen fast unter. Nach meinem Geschmack wirklich gut. Ich denke aber es braucht mindestens ein Jahr, bis es richtig ausgereift ist. \r\nViel Spa\u00df beim Nachbrauen!\r\n\r\nEdit:\r\nvor genau vier Jahren habe ich dieses Rezept erstellt. Seit dem haben es viele von euch nachgebraut. Vielen Dank daf\u00fcr!\r\n\r\nAuch ich habe zu diesem Anlass eine Flasche von Mai 2016 aus dem Keller geholt und verkostet. Es geht dank der weinartigen Oxidationsnoten eher in Richtung tiefschwarzer Barley Wine mit Schokoladen- und R\u00f6staromen. Einfach ein Erlebnis solch alte eigene Biere zu probieren und zu erfahren, wie sie sich entwickeln. Ich bin nach wie vor von der klebrigen S\u00fc\u00dfe und dem intensiven Geschmack beeindruckt. Und wieder einmal macht man die Erfahrung, dass auch tiefschwarze Biere irgendwann \u201eklar\u201c werden. Die r\u00f6tlichen Highlights sind gut zu erkennen, wenn es gegen das Licht gehalten wird. \r\n\r\nIch hoffe, ihr k\u00f6nnt \u00e4hnlich gute Erfahrungen nach solch langer Lagerzeit machen. \r\nIn diesem Sinne, Prost!\r\n"
}