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Holzbock

Helles Bockbier

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: toni0710 am 03.04.2019

Stammwürze: 16.5% | Bittere: 30 IBU | Farbe: 28 EBC | Alkohol: 6.5 %

ein nicht ganz heller Bock mit Eichenholz veredelt.

Brauwasser

Hauptguss:

31 L

Nachguss:

11 ½ L

Gesamt:

43 L

Schüttung

Pilsner Malz:

6 kg (65.9%)

Münchner Malz:

2.6 kg (28.6%)

Cara Münch II:

0.5 kg (5.5%)

Gesamt:

9.1 kg

Maischplan:

Einmaischen:

60 °C

1.Rast:

57 °C für 10 min

2.Rast:

63 °C für 45 min

3.Rast:

67 °C für 10 min

4.Rast:

72 °C für 20 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

70 min

Herkules:

14.4 g, % α-Säure , 60 min

Tradition:

14.5 g, % α-Säure , 30 min

Tradition:

19 g, % α-Säure , 5 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

WLP 833

70 g Eichenholz franz. medium

Gärtemperatur:

11 °C

Endvergärungsgrad:

66.7%

Karbonisierung:

4.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Die Holzchips habe ich kurz über dem Dampfbad sterilisiert und nach der Hauptgärung hinzu gegeben. Die Hefe wurde bei 9°C angestellt und auf 11°C kommen lassen. Nach 50% EVG habe ich auf 14°C erhöht. Dadurch wird das Bier ordentlich fertig vergoren und entstandenes Diacetyl wurde abgebaut. Gebraut wurde mit Dresdner Leitungswasser.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Bergbock 12.04.2019 - 07:37 Uhr

Wie man mit diesem Maischeprogramm - 45 min 63°C UND 10 min 67°C - auf diesen niedrigen Vergärgrad kommt ist mir ein Rätsel.
Hier wird ja quasi alles getan um sehr viel, vergärbare Zucker und zu erzeugen und damit einen hohen Alkoholgehalt. Und die WLP833 als Bockbierhefe ist ja nun auch nicht bekannt dafür, bei Starkbieren schlapp zu machen.
Interessant finde ich die Verwendung von Holzchips, wie stark kommt denn ein "Barrique"-Geschmack durch?

Von: toni0710 17.04.2019 - 21:34 Uhr

Vielleicht hab ich irgendwo einen Rechenfehler bzw der Brauhelfer aber mehr als 70%EVG sind es definitiv nicht geworden. Der Holzgeschmack kommt sehr dezent durch. Davon kann man auch eins mehr trinken ohne das es unangenehm wird.