Rezept unwiderruflich löschen?

Ja | Abbrechen

Heßbacher Qualm

Märzen/Oktoberfest

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: beryll am 09.06.2019

Stammwürze: 13.5% | Bittere: 32 IBU | Farbe: 50 EBC | Alkohol: 6.5 %

Rauchbier, angelehnt an SINS Schlenkerla Klon, mit stabiler Schaumkrone

Brauwasser

Hauptguss:

16 L

Nachguss:

15 L

Gesamt:

31 L

Schüttung

Rauchmalz:

4200 g (94.8%)

Carafa II:

130 g (2.9%)

Spitzmalz:

100 g (2.3%)

Gesamt:

4.43 kg

Maischplan:

Einmaischen:

70 °C

1.Rast:

67 °C für 80 min

Abmaischen:

66 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

70 min

Hallertauer Magnum:

18 g, % α-Säure , 70 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Weihenstephan W120

Gärtemperatur:

10-12 °C

Endvergärungsgrad:

91%

Karbonisierung:

4 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Wasser wurde mit Milchsäure (80%) auf eine Restalkalität von 0 eingestellt.

Hier wurde das erste Mal die Weihenstephan W120 benutzt, welche ein sehr neutrales Ergebnis lieferte. Die Würze wurde nach dem Flameout auf 10°C gekühlt, Nachisomerisierung habe ich mit 10 Minuten berechnet. Nach 5 Tagen wurde die Temperatur auf 11°C erhöht, danach habe ich die Temperatur täglich um 1°C bis auf 16°C erhöht und eine Diacethylrast eingelegt.

Das Jungbier wurde nach der HG in CC Kegs abgefüllt und zwangskarbonisiert.

Durch die hohe Rauchmalzschüttung war bereits beim Schroten ein herrlicher Duft wahrnehmbar, dieser zog sich dann durch das Maischen, Kochen bis in den Gäreimer. Bei der Entnahme der Proben schoss einem regelrecht der flüssige Schinken entgegen. Das originale Schlenkerla ist noch eine Spur rauchiger, man kommt aber mit dem Rezept schon recht nach dran. Ich habe auf 4g/l karbonisiert um den Rauchgeschmack nicht durchs CO2 in den Hintergrund zu verlagern.

Das Spitzmalz sorgt für eine schöne, stabile und langanhaltene Schaumkrone.

Was ist das eigentlich für ein blöder Name? Naja, der Heßbach fliesst hier durch den Ort und gibt meinem Wohnviertel den Namen... und Qualm ist einfach unsere Mundart für "Rauch" :-)