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Roggenbier

Roggenbier

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Blackluster am 10.09.2019

Stammwürze: 13% | Bittere: 18 IBU | Farbe: 19 EBC | Alkohol: 5.9 %

Ein sehr fruchtiges, malziges Roggenbier mit schönem samtigen Abgang

Brauwasser

Hauptguss:

11 L

Nachguss:

3 L

Gesamt:

14 L

Schüttung

Pilsner Malz:

1 kg (41.7%)

Roggenmalz:

1 kg (41.7%)

Weizenmalz hell:

0.3 kg (12.5%)

Weizen-Caramelmalz CARAWHEAT®:

0.1 kg (4.2%)

Gesamt:

2.4 kg

Maischplan:

Einmaischen:

35 °C

1.Rast:

40 °C für 30 min

2.Rast:

55 °C für 10 min

3.Rast:

63 °C für 30 min

4.Rast:

72 °C für 40 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Ariana:

5 g, % α-Säure , 20 min

Ariana:

5 g, % α-Säure , Whirlpool

Gärung und Reifung:

Hefe:

gestrippte Schneider

Gärtemperatur:

22 °C

Karbonisierung:

6.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Die erste Rast wird alleine mit dem Roggenmalz gemacht, erst danach wird der Rest eingemaischt.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: DerDallmann 10.09.2019 - 11:54 Uhr

Kurze Anmerkung:
Eine Gummirast nur mit Roggenmalz ist nahezu nutzlos. Es braucht Enzyme aus anderen Malzen, für einen ordentlichen Pentosanabbau, die Enzyme des Roggens reichen idR nicht aus.

Von: Blackluster 10.09.2019 - 12:04 Uhr

@DerDallmann Vielen Dank für deine Anmerkung.
Beim nächsten Mal werde ich es mal auf deine Weise testen, bisher ging das Läutern trotzdem immer gut. Hat zwar die doppel so lang gedauert aber es ging.
Bisher wurde es mir aber immer so empfohlen, aber hey, man lernt ja immer was dazu =)

Von: Alt-Phex 15.09.2019 - 17:04 Uhr

Roggenmalz bringt schon genug Enzyme mit. Das alleine in der Gummirast zu maischen steht auch so im Brücklmeier auf Seite 296.

Aber es ist natürlich auch nicht verkehrt noch etwas Pilsener Malz oder einen Enzymbooster dazu zu packen. Nur eben nicht ganze Schüttung so tief einmaischen und rasten. Das führt unweigerlich zu Schaumproblemen.

@Blackluster:
Wie hast du das denn geläutert bekommen? Ich mache meine Roggenbiere nur noch mittels BIAB, das geht dann auch ohne stundenlanges rumgeläutere.

Von: Blackluster 15.09.2019 - 17:20 Uhr

@Alt-Phex
Ich hab das ganze ganz normal geläutert.
Bisher gab's da noch keine Probleme.
Allerdings muss man halt mit mindestens der doppelten Zeit rechnen.
Ab und zu mal den Kuchen anschneiden und es klappt

Von: DerDallmann 18.09.2019 - 10:07 Uhr

Hmm, das sehe ich anders. Ich habs selbst mal falsch gemacht in meiner Anfängerzeit und es war eine echte "Roggen-Katastrophe"! Siehe hier:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?t=10424

Später habe ich es immer anders gemacht, einmaischen mit anderen Malzen und hatte nie Probleme mehr, auch nicht beim Läutern.