The mysteriously disappearing mm&m‘s

Sauerbier

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Kesselbrauer Stuttgart e.V. am 08.04.2021

Stammwürze: 7.8% | Bittere: 5 IBU | Farbe: 5 EBC | Alkohol: 3.7 %

Kesselsaure Berliner Weisse mit Mango, Maracuja und Minze 2.Platz beim Kesselbrauer Bierwettbewerb 2021 in der offenen Kategorie *Kesselbrauer Stuttgart e.V.*Rezept von Flo W*

Brauwasser

Hauptguss:

12 L

Nachguss:

16 L

Gesamt:

28 L

Schüttung

Weizenmalz Hell:

1.5 kg (50%)

Pilsner Malz:

1.5 kg (50%)

Gesamt:

3 kg

Maischplan:

Einmaischen:

66 °C

1.Rast:

66 °C für 60 min

2.Rast:

80 °C für 10 min

Abmaischen:

80 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

60 min

Magnum:

3.5 g, % α-Säure , 60 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Imperial Yeast G03 Dieter

Zusätzlich in die Gärung / Nachgärung:

1000 g Mangopüree

1000 g Maracujapüree

11 g Minze

Gärtemperatur:

16 °C

Karbonisierung:

6.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

HINWEIS ! Bitte unbedingt diese Bemerkung zuerst lesen, denn der Prozess lässt sich oben im Rezeptteil nicht zu 100% abbilden !

Stammwürze (ohne Frucht): 7,8°P
Stammwürze (mit Frucht): ca. 8,6°P

Weitere Zutaten: 12 Fläschchen Yakult

Kettle Souring:
Nach dem Läutern 10 min @ 80°
Kühlen auf 38°C
Yakult pitchen (12 Fläschchen = ca 240 Milliarden Zellen auf 21,5l) Temperatur halten, nach 38,5 Stunden war der pH bei 3,2
Erst jetzt geht es ans Kochen !

Gegen Ende der Hauptgärung auf die 21,5l im Gärfass jeweils 1kg von beiden Pürees

Minze: Jetzt wird’s kompliziert
Zunächst habe ich mit 10,5g frischen Minzblättern und 500ml Wasser einen „Cold brewed Minztee“ gemacht (1 Tag im Kühlschrank ziehen gelassen). geseiht gab das ca 300ml, die ich ins 19l-Keg gegeben habe. Nach drei Tagen probiert und festgestellt, dass es zu wenig minzig war. Also die Hälfte des Kegs umgeschlaucht in ein zweites Keg mit 21g Minzblättern. Nach ein paar Tagen (wie viele habe ich leider vergessen, aufzuschreiben) war das dann zu heftig. Also zum Blenden 3,5l zurück ins erste Fass. Da ich leider erst danach festgestellt habe, dass das erste Fass wegen einem undichten Ventil Bier verloren hatte (daher der Name des Biers...), kann ich leider nicht sagen, wie viel da noch drin war.

Fazit:
Mit der Minze aufpassen, vorsichtig herantasten. Am meisten Effekt hat man mit Stopfen, aber da würde ich das nächste Mal oft probieren und das Bier rechtzeitig von der Minze holen. Der Rest des heftigen Teiles ist aber inzwischen auch gut trinkbar


Benutzerkommentare zu diesem Rezept

LupusLupulus 24.05.21, 22:12 Uhr
Hallo Pierre, das Rezept wurde über den Vereinsaccount hochgeladen. Ich bin der eigentliche Brauer. Zu deinen Fragen: Ja, die Temperatur war konstant 38°C. Das Püree kam nach 10 Tagen dazu. Das Minzchaos begann, nachdem alles ausgegoren war + Coldcrash, nochmal ca. 10 Tage später. Cheers, Flo
Zuletzt geändert: 24.05.21, 22:13 Uhr
Piwel 23.05.21, 03:20 Uhr
Hallo.Ich hätte interesse dieses Rezept nach zu brauen, hätte jedoch noch ein paar fragen. Wurde die Temperatur für 38 Stunden auf konstant auf 38grad gehalten? Nach +- wieviel Tag wurde das Fruchtpüree in den Gäreimer hinzugefügt? Wurde die Minze zum gleichen Zeitpunkt dazu gegeben? Vielen Dank Mfg Pierre
Zuletzt geändert: 23.05.21, 03:22 Uhr