Böhmisches Pilsner

Böhmisches Pilsner

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Kurt am 13.11.2011

Stammwürze: 12.4% | Bittere: 38 IBU | Farbe: 6 EBC | Alkohol: 5 %

Ein wunderbar süffiges böhmisches Pils

Brauwasser

Einmaischwasser / Zubrühwasser:

17.5 L

Nachguss:

18 L

Gesamt:

35.5 L

Schüttung

Pilsener:

5.5 kg (100%)

Gesamt:

5.5 kg

Maischplan:
  • Einmaischen in 11 Liter Wasser (57 °C), ergibt 50 °C → 10 min rasten
  • 6.5 Liter kochendes Wasser zubrühen, ergibt 64 °C → 30 min rasten
  • 6 Liter Dickmaische ziehen, 10 min bei 72 °C rasten und 10 min kochen
    → Zubrühen ergibt 72 °C, anschließend 30 min rasten
  • 6 Liter Dünnmaische ziehen und 10 min kochen
    → Zubrühen ergibt 77 °C, anschließend 10 min rasten
  • Abmaischen bei 77 °C
  • Würzekochen: ?

    Würzekochzeit:

    90 min

    Saazer (Vorderwürze):

    10 g, % α-Säure

    Magnum:

    15 g, % α-Säure , 90 min

    Saazer:

    50 g, % α-Säure , 5 min

    Gärung und Reifung:

    Hefe:

    Fermentis Saflager W34/70

    Gärtemperatur:

    12 °C

    Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

    Wasser auf RA=0 mit CaO und Milchsäure eingestellt! Weiches Wasser ist bei diesem Rezept der Schlüssel zum Genuss.

    Maischen mit Dekoktion: Dabei empfehle ich, immer etwas mehr Dekoktionsmaische zu ziehen, als notwendig. So hat man im Fall der Fälle (Hauptmaische zu kühl) noch Reserven. Oder man benutzt einen beheizbarern Maischkessel, so kann man im Zweifel nachheizen.

    2 Tage Diacetylrast bei 20°C. Spunden auf etwa 5-6 g/L CO2. Ausreichend lagern! Es lohnt sich dieses Bier nachzubrauen!

    Benutzerkommentare zu diesem Rezept

    Hans A. 26.05.20, 23:20 Uhr
    War mein erstes Mal Dekoktion und hat echt Spaß gemacht! In jedem Falle sehr lecker. Zur Gärführung: Habe bei 10°C angestellt und bis 12°C kommen lassen und zum Ende des EVG (~80%) die Diacetylrast gefahren. Einige Tester haben leichte Fruchtnoten geschmeckt. Werde das Bier auf jeden Fall nochmals brauen, diesmal vermutlich aber noch etwas niedriger anstellen und vergären lassen und das Diacetyl dann einfach über die Flaschengärung bei Zimmertemperatur fahren.
    tikra 28.05.19, 11:40 Uhr
    Wir waren letzten Sommer in Prag im Urlaub. Jeder Schluck dieses Bieres bringt die Erinnerung daran zurück. Ich habe es zweimal genau nach Rezept gebraut und bin beeindruckt vom Ergebnis. Es ist sehr süffiges Bier, das leicht süßlich erscheint, und eine schöne Hopfennote im Abgang hat. Die Diacetylrast ist sehr wichtig, also unbedingt einhalten. Nach 6 Wochen Lagerung ist es bei mir perfekt.
    woody76 09.03.18, 22:25 Uhr
    Ich muss sagen, dass ist ein richtig leckeres Bierchen geworden. Da die Ausbeute höher ausfiel als geplant, hab ich zur Vergärung den Sud geteilt und hälftig mit der W34/70 und S-23 vergoren. Beide Biere schmecken sehr lecker. Dieses Bier wird mit Sicherheit noch einmal gebraut werden. Einfach Klasse. Danke für das tolle Rezept.
    Fredovski 25.08.17, 18:04 Uhr
    Das Rezept ist schon vor längerer Zeit veröffentlich worden, würde es gerne nach brauen, was mich ein wenig Irritiert sind die angegebenen 38IBU, stimmen diese Angaben tatsächlich mit veröffentlichen Hopfengaben unten ? Gruss Fredo
    abubfra 05.05.17, 13:03 Uhr
    @RoGa: hast du zufällig mit nem BM50 gebraucht? Falls ja, kannst mir bitte Sudhausausbeute / Wassermengen nennen? Möchte mich demnächst auch an das Pils wagen...
    RoGa 23.08.16, 06:19 Uhr
    Auch als Infusion mit dem Braumeister sehr lecker geworden.
    Kikmann 31.08.15, 08:14 Uhr
    Da ich der Dekoktion noch nicht mächtig bin, hab ich eine Standardinfusion für das Böhmische Pils gemacht: 30min 50° 20min 62° 20min 72° 78° abmaischen Nach 4 Wochen Lagerung schon sehr gut und extrem süffig.
    Jorgl76 24.07.15, 17:33 Uhr
    Kann man den Maischplan auch für Infusion übernehmen?
    Braukollektiv LiLa 23.10.14, 19:55 Uhr
    Ein wunderbares Bier! Voller Geschmack, eine gewisse Bittere, herrliche Farbe, schöner Schaum. Ein Hochgenuß! Danke für das Rezept!
    Johnny H 01.09.13, 12:42 Uhr
    Tolles Rezept! Habe es nach dieser Anleitung gebraut, allerdings bei 15°C angestellt (12°C HG). Ist insgesamt wunderbar rund und weich geworden und kam auch gut beim Schmöckwitzer Hobbybrauertreffen an! Mein bestes Bier bisher. Wird auf jeden Fall so oder ähnlich wiedergebraut.