Weißes Reh

Sauerbier

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: guinnhead am 07.09.2021

Stammwürze: 8.8% | Bittere: 10 IBU | Farbe: 5 EBC | Alkohol: 4 %

Erfrischend fruchtig-säuerlicher Durstlöscher nach Art einer Berliner Weisse, mit der Philly Sour vergoren und mit Nelson Sauvin gestopft. Gebraut mit BIAB (No Sparge).

Brauwasser

Hauptguss:

12 L

Nachguss:

L

Gesamt:

12 L

Schüttung

Weizenmalz:

1 kg (71.4%)

Pilsener Malz:

0.4 kg (28.6%)

Gesamt:

1.4 kg

Maischplan:

Einmaischen:

46 °C

1.Rast:

45 °C für 15 min

2.Rast:

55 °C für 15 min

3.Rast:

62 °C für 30 min

4.Rast:

72 °C für 30 min

Abmaischen:

76 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

60 min

Polaris:

1.4 g, % α-Säure , 45 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Philly Sour

Stopfhopfen:

40 g Nelson Sauvin

Gärtemperatur:

25 °C

Endvergärungsgrad:

80%

Karbonisierung:

6 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Mein inzwischen 9. Sud und der erste, der genau so geworden ist, wie ich mir das vorgestellt hab. Die Schüttung war dank BIAB kein Problem. Die Philly Sour zaubert eine leichte Säure, die richtig gut zu so einem erfrischend leichten Durstlöscher passt. Der Sauvin-Hopfen bringt noch mal richtig schöne Stachelbeer- und Zitrusnoten (und vielleicht etwas Maracuja) mit, die super mit den Steinobstnoten der Hefe zusammengehen. Eignet sich ideal als Aperifit und hat vor allem auch den Frauen gut geschmeckt.

Anregungen zum Rezept habe ich mir bei beerandbrewing.com (https://beerandbrewing.com/recipe-schneeeule-marlene-berliner-weisse/) und Wilder Wald (https://wilder-wald.com/2017/12/08/historic-berliner-weisse-homebrew-recipe/) geholt.

Ist super easy zu brauen und man muss nicht mit verschiedenen Hefen und Kulturen hantieren, da die Hefe auch Milchsäure produziert. Für die Hefegabe empfehle ich den Pitch Rate Calculator des Herstellers (https://www.lallemandbrewing.com/en/canada/brewers-corner/brewing-tools/pitching-rate-calculator/).

Ist bereits unmittelbar nach der Nachgärung gut trinkbar.

Das Basisbier ohne Stopfhopfen eignet sich sicherlich auch gut für weitere Experimente mit anderen Hopfensorten, Eichenholzchips und/oder Früchten.

Wasserprofil:
Calcium: 100 mg/l
Magne­sium: 11 mg/l
Sulfat: 100 mg/l
Chlorid: 56 mg/l
Natrium: 5 mg/l

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

guinnhead 12.09.21, 13:12 Uhr
Hi integrator, freut mich. PH-Wert habe ich nicht gemessen, da ich kein Messgerät besitze. Ich habe 0,5 g/l gepitcht und bin mit der Säure sehr zufrieden.
integrator 11.09.21, 11:46 Uhr
Habe auch schon meinen ersten Sud mit der Philly Sour hinter mir und war auch ganz angetan. Sehr schönes Aperitif- und Sommerbier. Gestopft mit dem Nelson Sauvin hört sich auch gut an ... ich denke das mache ich zum Frühling 2022. Hast du den PH-Wert des Suds auch gemessen? Meiner war nach 72 Std. Gärung bei 3,4 und gepitcht habe ich 1g/Liter.
Zuletzt geändert: 12.09.21, 17:55 Uhr
guinnhead 10.09.21, 13:53 Uhr
Ist auf jeden Fall eine coole Alternative und die Säure ist auch nicht so eindimensional wie man erwarten würde. Habe mein Brauwasser (ca. 8° dH) mit Milchsäure auf -1° dH angepasst. Maische-pH lag bei der Schüttung rechnerisch bei 5,7 (laut Wasserrechner auf dieser Seite).
Zuletzt geändert: 10.09.21, 13:53 Uhr
Jofrax 10.09.21, 10:46 Uhr
Hellooo guinnhead Danke für die Antwort. Macht Sinn. Scheint mir eine sehr coole Alternative zu Milchsäurebakterien zu sein. Noch eine Frage: Was hat dein Brauwasser für einen ph-Wert? Lg
Zuletzt geändert: 10.09.21, 10:48 Uhr
guinnhead 09.09.21, 11:05 Uhr
Hallo Jofrax. Freut mich, dass das Rezept Anklang findet. Kontamination ist bei der Philly Sour kein Problem. Es handelt sich ja nicht um Milchsäurebakterien, sondern um eine milchsäureproduzierende Hefe. Würde mich über einen Kommentar freuen, wenn das Bier fertig ist :) LG
Jofrax 09.09.21, 08:37 Uhr
Tönt cool. Brau ich morgen. Wie schaut’s aus mit der Kontamination des Gärbottichs bezüglich Milchsäurebakterien? Hast du da spezielle Vorkehrungen getroffen, um dem Vorzubeugen? Lg
Zuletzt geändert: 09.09.21, 08:37 Uhr