DC Grapefruit BPA

Pale Ale

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: DerDallmann am 05.08.2022

Stammwürze: 12% | Bittere: 37 IBU | Farbe: 8 EBC | Alkohol: 5.1 %

Crossover aus einem belgischen Blonde und einem US Pale Ale, zusätzlich mit Grapefruitschale im Whirlpool und gestopft. Hohe drinkability, schön fruchtig, spürbar herb, genau richtig für den Sommer.

Brauwasser

Hauptguss:

32 L

Nachguss:

16 L

Gesamt:

48 L

Schüttung

Pale Ale Malz (Golden Promise):

5000 g (52.6%)

Pilsner Malz (Avangard):

4000 g (42.1%)

CaraPils:

500 g (5.3%)

Gesamt:

9.5 kg

Maischplan:

Einmaischen:

71 °C

1.Rast:

66 °C für 60 min

Abmaischen:

66 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

60 min

Hallertauer Taurus:

25 g, % α-Säure , 60 min

Cascade US:

10 g, % α-Säure , 20 min

Cascade US:

30 g, % α-Säure , 10 min

Cascade US:

80 g, % α-Säure , Whirlpool

Grapefruitschale:

60 g für 5 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

Mangrove Jack M47

Stopfhopfen:

140 g US Cascade

20 g Gapefruitschale

Gärtemperatur:

19 °C

Endvergärungsgrad:

79%

Karbonisierung:

4.2 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Ich bin mit dem Bier sehr zufrieden, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Hell mit wenig Malzkörper, die fruchtigen Komponenten aus der Grapefruit und dem Stopfhopfen harmonieren super mit den Estern aus der belgischen Hefe. Die spürbare Bittere balanciert das Ganze aus, so dass es nicht zu einem "süffigen Schüttbier" (ich hasse beide Begriffe) wird, wie sowas gern genannt wird. Der Schaum bleibt bis zum Ende.

Die Menge der Grapefruitschale ist geschätzt. Es war Schale von 3 großen Grapefruits kurz vor Flameout und die Schale einer großen Grapefruit gestopft.

Ich habe dem Bier ausreichend Zeit gegeben, klar zu werden und habe erst nach ca. 3 Wochen (4 Tage CC) abgefüllt. Karbonisiert wurde mit Traubenzucker auf ca. 4,2 g/l Co2. Das Wasser wurde nur mit Michsäue auf RA0 eingestellt.

Gebraut wurde per BIAB. Nachgüsse im klassischen Sinne gab es also nicht. Bitte das Rezept nicht 1:1 übernehmen, sondern an eure Anlage anpassen.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

DerDallmann 26.11.22, 12:02 Uhr
Das freut mich sehr! Lass es dir schmecken.
dergrutz 23.11.22, 18:53 Uhr
Ich habe das Rezept mittlerweile nachgebraut. Kleinere Modifikationen: nur 3 Tage am Ende der Hauptgärung gestopft und die Grapefruitschalen vor dem Stopfen knapp bedeckt 24 h in 70% Trinkalkohol eingelegt (später alles zusammen zugegeben). Die Hauptgärung war bei mir bei 19 Grad sehr schnell durch (1 Woche), danach habe ich ohne cold crash abgefüllt. Carbonisiert auf 4,5 g/l CO2. Zum Abfüllzeitpunkt noch sehr trüb (= viel Hefe in Schwebe), die Nachgärung auf Zieldruck war extrem zügig (4 Tage bei 20 °C, mit Manometer kontrolliert - seitdem seit 10 Tagen stabil). Das Bier selbst ist auch jung schon sehr lecker, fruchtig-herb, schlank mit hoher "drinkability", ohne langweilig daherzukommen, wie es der Rezeptersteller schon schrieb. Klare Empfehlung von mir und nochmals vielen Dank für das Rezept!
DerDallmann 01.11.22, 20:44 Uhr
Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich denke waren so 7 Tage
dergrutz 29.10.22, 07:01 Uhr
Vielen Dank für die Info, das Extrahieren in Trinkalkohol werde ich mir dann mal als Option offenhalten ;-) Nur zum Vergleich: Wie lange hast Du selbst denn den Hopfen und die Grapefruitschale gestopft? Grüße Stefan
DerDallmann 28.10.22, 21:25 Uhr
Ich hab die mit dem Messer fein gehackt. Ein Alkoholauszug ist grundsätzlich der bessere Weg, ich war einfach etwas faul. Mach das mal so, klingt super.
dergrutz 28.10.22, 08:07 Uhr
Hallo nochmal, sorry, dass ich mich jetzt erst zurückmelde. Vielen Dank für den Hinweis zum Schälen und der Bio-Qualität der Grapefruits. Ich habe nun alle Zutaten für die Brauaktion zusammen. Testweise mal wie beschrieben eine Grapefruit geschält, das passt ziemlich gut mit Deiner Gewichtsangabe im Rezept :-) Habe noch einige ergänzende Fragen zu der Grapefruitzugabe bzw. zum Stopfen: 1) Beim Schälen mit dem Sparschäler bekommt man - je nach Geschicklichkeit - einige wenige größere Schalenstücke. Hast Du die Grapefruitschale noch weiter zerkleinert (= größere Oberfläche zum Extrahieren), um noch mehr Aroma rauszuholen? 2) Du schreibst, dass Du nach 3 Wochen abgefüllt hast. Wie lange waren davon der Stopfhopfen und die Grapefruitschale noch im Bier? Ich stopfe üblicher Weise nur für 3-4 Tage. Könnte mir vorstellen, dass die Intensität des Grapefruitgeschmacks auch von der Länge des Verbleibs im Bier abhängt... Was wäre davon zu halten, bei so kurzer Stopfdauer wie von mir angegeben evtl. die Grapefruitschalen vor Zugabe noch 1-2 Tage in hochprozentigem, geschmacksneutralem Alkohol einzulegen (habe hier 70&igen Trinkalkohol vorrätig), um die Extraktion zu beschleunigen und eine (zu?) kurze "Stopfdauer" zu kompensieren? Allerdings habe ich keine Erfahrungswerte, ob sich dadurch ggf. nicht auch vermehrt "unerwünschte" Aromen aus der Schale mit rausextrahieren... Für eine kurze Einschätzung schon vorab vielen Dank! Grüße Stefan
DerDallmann 27.08.22, 16:33 Uhr
Moinsen. Hab mit einem Sparschäler ganz dünn nur das farbige geschält, ohne das Weiße. Habe die Schale für den Kaltbereich nur noch gut gereinigt, sonst nix. Bio Qualität.
dergrutz 27.08.22, 14:59 Uhr
Hallo, das Rezept hört sich sehr gut an. Hast Du die Grapefruitschalen zum Stopfen noch irgendwie desinfiziert? Ich hätte ggf. Bedenken wegen mikrobieller Kontamination(?) Wie hast Du die Grapefruits geschält, bzw. welchen Teil der Schale hast Du verwendet? Nur die ganz äußere Schicht, wie man sie z.B. mit einem Zestenreißer abschälen kann? Danke für ein kurzes Feedback! Grüße Stefan
Seb Brannigan 10.08.22, 21:23 Uhr
Das ist ja mal sowas von gespeichert. Klingt wirklich super.