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White House Honey Ale - All Grain

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fürL Ausschlagswürze

Erstellt von: gillemann am 10.11.2012

Stammwürze: 12% | Bittere: 25 IBU | Farbe: 35 EBC | Alkohol: 4.7 %

Das "Obama-Bier" - ein malzbetontes aber schlankes und erfrischendes Ale

Brauwasser

Hauptguss:

16 L

Nachguss:

13 L

Gesamt:

29 L

Schüttung

Pilsener Malz (3-4 EBC):

3.1 kg (81.6%)

Melanoidin Malz (60-80 EBC):

0.4 kg (10.5%)

CaraAmber® (60-80 EBC):

0.3 kg (7.9%)

Gesamt:

3.8 kg

Maischplan:

Einmaischen:

67 °C

1.Rast:

67 °C für 45 min

2.Rast:

67 °C für 25 min

Abmaischen:

65 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

65 min

East Kent Golding:

19 g, % α-Säure , 65 min

Fuggles:

19 g, % α-Säure , 5 min

Blütenhonig:

500 g für 13 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

Danstar Windsor (Lallemand)

Gärtemperatur:

25 °C

Endvergärungsgrad:

76%

Karbonisierung:

4 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das sogenannte Obama-Bier nachgebraut als All-Grain-Variante (Originalrezept mit Extrakt siehe hier http://bitly.com/QOEz2g). Anders als im Original hier mit forcierter Gärung und bereits nach 3 Wochen erstaunlich gut trinkbar. Das Original ist wesentlich klarer (trotz Blausud da Extrakt statt Pilsener Malz) und hat mehr Hopfen-Nase durch das Quenchen mit kaltem Wasser am Ende vom Hopfenkochen. Durchaus interessant...

Der niedrige Endvergärunggrad der Windsor und hohe Maischetemperaturen geben dem Bier angenehme (Honig-)Süße und Malzkörper.

* Absteigende Infusion (im der umgebauten Kühlbox) von 67 auf 62 °C

* Spezialmalze erst zur zweiten Rast zugeben und mit 1 L kochendem Wasser die Temperatur wieder erhöhen

* Am Ende des Kochens wurde mit 2L kochendem Wasser Verdampfungsverlust ausgeglichen

* Sudhausausbeute ohne Honig berechnet

* 20 min nach Kochende Whirlpool, 10 min später in Gärbehälter laufen lassen

* keine sofortige (aktive) Kühlung der Würze, Zugabe der Hefe erst am nächstenTag

* Karbonisierung mit raffiniertem Haushaltszucker

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: vetmike25 14.11.2013 - 09:40 Uhr

wie kommst du an das Fass? Gibt's das irgendwo zu kaufen? Danke für die all-grain-Version, auch wenn wir Michelle Obama's selbstgemachten Honig nicht dafür verwenden können.. werde das Rezept auf jeden Fall ausprobieren!

Von: gillemann 14.11.2013 - 11:38 Uhr

Fässchen und Zubehör gibt es z.B. hier http://www.hobbybrauerversand.de/Partyfass-Starterset-Standard

Von: schwarzbraeu 14.04.2014 - 22:55 Uhr

Ein Bier, dass alle mochten, und nach dem ich immer wieder gefragt werde. Vielen Dank für die Umrechnung.
Warum schlägst du eine so hohe Karbonisierung vor, höher als im Allgemeinen für Weizen empfohlen?

Von: hophead 05.05.2015 - 20:04 Uhr

Hallo Gillemann,
vielen Dank für die Umrechnung. Ich will Deine All Grain Variante am Donnerstag brauen.
Da ich Kesselmaischen im beheizbaren Bottich mache, bin ich etwas unsicher, wie es mit der absteigenden Infusion 67 auf 62 Grad und der zweifachen Rast bei dieser Stufe abläuft. Daher bitte eine kurze Info für mich Braunovizen:

- Einmaischen bei 67 Grad, dann Heizwerk ausschalten und in 45 Minuten ruhen lassen, so dass letztlich 62 Grad erreicht werden?
- Bei der 2. Rast genauso?
- Abläutern bei 65 Grad???

Als Hefe wollte ich White Labs 005 (British Ale) verwenden. Das sollte doch auch gut klappen, oder?

Danke im voraus!

Von: gillemann 05.05.2015 - 20:44 Uhr

Moin Hophead. Wir haben während 45 min von 67 °C auf 62 °C abkühlen lassen, dann das dunkle Malz zugegeben und dann mit 1 L kochendem Wasser nochmal auf 67 °C gebracht. 25 min später waren es dnan nur noch 65 °C und es wurde abgemaischt.

Also in deinem Fall würde ich tatsächlich einfach das Heizwerk abschalten, so gut wie möglich abkühlen lassen (während 45 min auf 62 °C), dann dunkles Malz dazu und wieder auf 67 °C und 25 min später abmaischen bzw. mit läutern beginnen. Das kommt dann unserem Vorgehen am Nähesten. Gut Sud!

Von: hophead 06.05.2015 - 13:49 Uhr

Sei bedankt, Gillemann!
Bin sehr gespannt.

Von: Benni 12.08.2016 - 19:30 Uhr

Moin gillemann,
hab das Bier nachgebraut und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Ich habs leicht abgeändert um auf 5,3 Vol. % zu kommen, außerdem kamen 30g East Kent Goldings und Fuggels in den WP und dann noch 50g East Kent Goldings als Stopfhopfen rein. Zum Geschmack: Angenehmer runder Malzgeschmack gepaart mit einem leichten Honignachgeschmack. Prost!

Von: integrator 24.09.2016 - 15:06 Uhr

Hallo gillemann,
werde am WE nach deinem Rezept brauen solange der Herr Obama im Amt ist.
Bei der Angabe der Karbonisierung hast du wahrscheinlich die Zuckermenge angegeben. Hier sollte eigentlich die CO2 Angabe stehen. Ansonsten freue ich mich schon auf den Brautag und das Ergebnis.

Von: integrator 16.11.2017 - 13:09 Uhr

Nutze gerade die Zeit um alle Rezepte, die ich gebraut habe, zu bewerten. Habe dieses Rezept verschieden vergärt. Habe den Sud geteilt und bei einem Sud (10l) habe ich nach der Hauptgärung noch 100g Honig nach gegeben. Vom Geschmack her waren beide lecker. Meine Frau fand das Bier mit dem Honig nach der HG leckerer und ich das laut Rezept.

Von: NorthernBrewer 05.01.2018 - 13:07 Uhr

Ich wollte das Rezept am Wochenende nachbrauen. Eine Frage zur Karbonisierung. Hier stehen 8g/L und mir scheint das für den Biertyp extrem hoch. Ist es möglich, dass damit 8g/Liter Haushaltszucker und nicht CO2 gemeint sind - das käme aus meiner Sicht besser hin?

Von: gillemann 10.01.2018 - 21:11 Uhr

Entschuldigt. Habe gerade erst die Benachrichtigungen im E-Mail-Spam-Ordner gefunden. Die Carbonisierung sollte tatsächlich bei 4 g CO2/L liegen. Hab's korrigiert.