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Doppelnelson

Saison

fürL Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Bierwisch am 29.01.2014

Stammwürze: 15.5% | Bittere: 30 IBU | Farbe: 10 EBC | Alkohol: 6.9 %

extrem fruchtiges Saison mit Nelson Sauvin

Brauwasser

Hauptguss:

33 L

Nachguss:

12 L

Gesamt:

45 L

Schüttung

Pilsner Malz:

7 kg (84.3%)

Weizenmalz hell:

0.7 kg (8.4%)

Münchner Malz:

0.6 kg (7.2%)

Gesamt:

8.3 kg

Maischplan:

Einmaischen:

59 °C

1.Rast:

55 °C für 10 min

2.Rast:

62 °C für 60 min

3.Rast:

68 °C für 10 min

4.Rast:

72 °C für 10 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Nelson Sauvin (Vorderwürze):

30 g, % α-Säure

Nelson Sauvin:

20 g, % α-Säure , Whirlpool

Gärung und Reifung:

Hefe:

Wyeast 3724 Belgian Saison

Stopfhopfen:

50 g Nelson Sauvin

Gärtemperatur:

27 °C

Endvergärungsgrad:

81%

Karbonisierung:

6 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Mein Wasser ist recht weich (5°dH) und ich verwende es ohne weitere Zusätze.

Zur Whirlpoolgabe: ich kühle nach flame out mit Kühlakkus zügig auf 90°C und gebe dann den Hopfen dazu, drehe den WP an, nach ca. 10 Minuten wird umgeschlaucht - dieses Vorgehen ergibt sehr stabile Aromen.

Die Hefe ist zumindest in erster Führung ziemlich anspruchsvoll und fing erst an zu arbeiten, als
ich mit einen Aquarienheizstab die Würzetemperatur auf über 25°C anhob, sobald sie die Arbeit einstellte, habe ich die Temperatur erhöht. Zum Schluss hatte ich 30°C. Für die Flaschengärung empfiehlt es sich eine zweite Hefe (Notti) zu verwenden...

Alternativ könnte man es auch komplett mit der Belle Saison versuchen, diese erzeugt zwar etwas andere Aromen, jedoch dominiert bei diesem Bier ganz eindeutig der Hopfen.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Boludo 09.11.2014 - 14:09 Uhr

Ich probier das mal mit der Belle Saison. Hat da irgend jemand Bedenken?

Von: hopfenknecht 11.12.2014 - 01:45 Uhr

Hab die french saison eingeplant,...werde Freitag brauen.mal sehen was geht,

Von: Boludo 31.12.2014 - 10:43 Uhr

Hab das Bier nachgebraut, allerdings mit mehr Hopfen im Whirlpool und gestopft mit 2,4g/l. Vergoren mit der Belle Saison bei 24° und 16,5P ist das Bier der Hammer! Ich hatte noch nie ein Bier, dass derart nach Weißwein geschmeckt hat. EVG war 98% nach 4 Wochen Und es hat über 9% Alkohol.
Klasse Rezept, danke!

Von: RBräu 28.03.2016 - 16:28 Uhr

Haben das Rezept nachgebaut, jedoch die S-05 genommen damit die Hefe das Geschmacksprofil nicht zu sehr beeinflusst und der Hopfen mehr zur Geltung kommt. Das Ergebnis war der Hammer. Ein wirklich sehr gelungenes Bier, wenn nicht sogar eines der besten.

Von: Sebbo 25.03.2017 - 13:02 Uhr

Hallo Zusammen!

Ich möchte dieses Rezept gerne nachbrauen, weil ich fruchtige und hopfenbetonte Biere einfach super finde!

Nun habe ich nur die Möglichkeit bei der Gährung mit Zimmertemperatur zu arbeiten, die ich wohl zwischen 18 - 22 Grad hinbekomme. Bezüglich der Belgischen Saison-Hefen habe ich da ein bisschen Bedenken, möchte sie aber trotzdem gerne verwenden, damit die Charakteristik auch passt.

Hat jemand schon Erfahrung mit der WLP565 Belgian Saison, WLP566 Belgian Saison II oder WLP550 Belgian Ale von White Labs, was die Gährtemperatur angeht?

Freue mich auf Antworten! Danke & Grüße!!

Von: Wolkenstein 10.11.2017 - 19:42 Uhr

Ich als Hopfen-Junkie werde mit Belle Saison vergären. Habe aber noch wenig Erfahrung mit Kalthopfung. Wann / wie lange sollte ich den Nelson ins Jungbier geben? Irgendwelche Erfahrungswerte?

Von: Wolkenstein 16.01.2018 - 19:20 Uhr

Habe mit Belle Saison vergoren und bin angetan. Ein feines Bier, der Alkohol ist absolut nicht dominant, fein perlig-moussierendes Mundgefühl, ähnlich einem feinen Sekt. Ich möchte die Weinnote weiter herauskitzeln und werde die IBU nach unten anpassen. 2. Hopfengabe habe ich erst bei unter 90°C hinzugefügt, Kalthopfung bei 8°C für 2 Tage. Schwer zu beschreibendes Bier für den normalen Biertrinker, für mich als Hopfen-Junkie eine Offenbarung. Allerdings weiß ich nicht wie den leichten harzigen Geschmack durch die Kalthopfung reduzieren kann.. Ansonsten ein feines Rezept, ein bemerkenswertes Bier, oder schon Sekt?

Von: christianf 20.06.2018 - 12:07 Uhr

Hallo Boludo,

Wieviel mehr Hopfen hast du in den Whirlpool getan?