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Schnellbier

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fürL Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: hoepfli am 21.03.2014

Stammwürze: 12.5% | Bittere: 32 IBU | Farbe: 5 EBC | Alkohol: 4.9 %

frisches citrusartiges Ale in nur 3,5 Stunden gebraut (HG 30Liter, NG 0 Liter)

Brauwasser

Hauptguss:

30 L

Nachguss:

1 L

Gesamt:

31 L

Schüttung

Pilsner:

4 kg (76.9%)

Weizen:

0.5 kg (9.6%)

Carahell:

0.5 kg (9.6%)

Gerstenflocken:

0.2 kg (3.8%)

Gesamt:

5.2 kg

Maischplan:

Einmaischen:

68 °C

1.Rast:

65 °C für 20 min

2.Rast:

76 °C für 1 min

Abmaischen:

76 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

60 min

Comet (Vorderwürze):

20 g, % α-Säure

Motueka:

20 g, % α-Säure , Whirlpool

Gärung und Reifung:

Hefe:

US 05

Gärtemperatur:

20 °C

Endvergärungsgrad:

72.5%

Karbonisierung:

5.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Hellhörig bei der Diskussion zwischen Bierjunge und Flying geworden muste dieses Schnellbier ausprobiert werden.
http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&tid=22041#pid290292
Während der Aufheizphase auf 68°C wurde geschrotet, mit einer Kombirast bei rund 65-66°C gemaischt und langsam bis zur Abmaischtemp. von 76°C aufgeheizt. Ohne Nachguss abgeläutert, VwH und 60 Minuten gekocht, Whirlpool mit 2. Hopfengabe und über Nacht abgekühlt. Ein Bier in 3,5 Stunden zu brauen ist also möglich, wobei ich dabei schon alles wieder gesäubert hatte.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Dave1987 23.03.2014 - 13:59 Uhr

Dieses Bier kann ich nur empfehlen. Ich durfte es sehr jung probieren und da war es schon sehr gut. Der Comet kam mit seinen tollen Beeren- und Citrusaromen sehr stark durch und überlagert auch alle Jungbieraromen. Deswegen sehr schnell trinkbar.

Von: muldengold 23.03.2014 - 19:23 Uhr

Wie Dave schon sagt, sehr jung schon total lecker. Das Schnellbier was Hopepfli zur Verkostung zum 4. Sächsischen Hobbybrauertreffen mitbrachte war vom Brautag gerechnet sage und schreibe erst 3 Wochen (!) alt. Schnell gebraut, schnell trinkbar und das Glas ist auch ziemlich schnell leer...

Von: hutschpferd 24.03.2014 - 11:23 Uhr

Hier fehlt das benötigte Brauwasser, oder bin ich schlichtweg blind und finde es nicht?

Von: hoepfli 24.03.2014 - 14:05 Uhr

Hab mal als NG 1 Liter eingegeben. Sandros Programm möchte eine Literangabe an dieser Stelle.

Von: leckermojito 04.05.2017 - 20:08 Uhr

Tolles Bier, schnell gemacht und schnell getrunken. Wirklich empfehlenswert für den Sommer. Auch für Anfänger wie mich gut geeignet und problemlos im Wurstkocher gebraut

Danke dafür!

Von: morcalavin 16.05.2017 - 13:10 Uhr

Eine Frage: Die Gerstenflocken werden ohne weiteres Verarbeiten mit eingemaischt.
Diese hier beispielsweise ?
https://www.schnapsbrenner.eu/gerstenflocken-1-kg

Danke + Grüße
Joachim

Von: hoepfli 16.05.2017 - 15:31 Uhr

Die Gerstenflocken gingen ruckzuck mit durch die Mühle, es sollte ja schnell gehen.
Grüße

Von: Fobbi 05.06.2017 - 13:55 Uhr

schnell gebraut, und auch schnell wieder getrunken, nach 3 Wochen Reifezeit fülle ich es jetzt mal in Flaschen ab, alle die bisher probiert haben fanden es super.

Von: JoDa 09.01.2019 - 20:43 Uhr

Hallo,
Ich wollte das Rezept gerne nach-brauen hätte aber eine kurze Frage zur Schüttung.
Ist mit "Weizen" Weizen-Malz gemeint?
Und kann ich das Rezept einfach mit 20L HG und ca. 10L NG brauen (muss nicht schnell gehen).
Danke

Von: jbo 13.01.2019 - 15:06 Uhr

Hallo JoDa,
mit Weizen ist Weizen-Malz gemeint, richtig.

Nachdem die erste Charge zügig weg war (mir wurden die Flaschen von meinen Freunden aus der Hand gerissen!), habe ich das Rezept direkt noch einmal gebraut. Allerdings ähnlich wie von dir beschrieben, mit 28 L HG und 21 L Nachguss, (um die Sudhausausbeute zu steigern). Bin bei knapp 12° Plato gelandet. Deine Aufteilung dürfte genauso gut funktionieren.

Bin begeistert vom Rezept, das Bier schmeckt sofort. Habe gerade noch einmal als Vorwand eine Spindelprobe aus dem Gärbottich genommen, um diese nachher trinken zu können ;-)
Direkt nach Flaschgärung super trinkbar. Je jünger, desto frischer, fruchtiger, spritziger - besser!

Von: ugo9500 24.03.2019 - 06:59 Uhr

Danke für das Rezept! Braue es auch mit Nachguß. Das Lieblingsbier meiner Frau.

Von: JoDa 05.04.2019 - 21:36 Uhr

Hallo,
ich habe das Rezept gestern nachgebraut. Allerdings hatte ich ein "Problem" bei der Rast - mein Sud war erst nach 80 min Jod-Normal. Was kann passiert sein, dass ich so viel länger gebraucht habe? Wie sind eure erfahrungen mit den Rastzeiten?
und
Wird durch das lange kochen das Bier dunkler? Meins sieht jetzt schon nicht nach 5 EBC aus.

Danke
JoDa