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Nelsons Summer

Pale Ale

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Nansen am 31.10.2014

Stammwürze: 12.2% | Bittere: 32 IBU | Farbe: 7 EBC | Alkohol: 5 %

spritziges, goldgelbes Ale mit dem vollen Nelson-Sauvin-Aroma

Brauwasser

Hauptguss:

31 L

Nachguss:

26 L

Gesamt:

57 L

Schüttung

Pilsener Malz:

7.5 kg (85.2%)

Weizenmalz, hell:

1.3 kg (14.8%)

Gesamt:

8.8 kg

Maischplan:

Einmaischen:

60 °C

1.Rast:

57 °C für 10 min

2.Rast:

63 °C für 35 min

3.Rast:

72 °C für 20 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

75 min

Nelson Sauvin (Vorderwürze):

48.6 g, % α-Säure

Nelson Sauvin:

48.6 g, % α-Säure , 0 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Danstar BRY-97 American West Coast

Gärtemperatur:

21 °C

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das Bier wurde begeistert getrunken. Grapefuit sticht besonders hervor. O-Ton eines Verkosters: "Ich wusste gar nicht, wie gut ein Bier schmecken kann!"
Ich habe das Rezept leicht abgewandelt auch mit der Hefe S04 probiert, aber die BRY-97 passt wesentlich besser.
Die BRY sollte aber mindestens bei 20°C vergären. Ich hatte erst 19° aber da brauchte Sie schon ein Weilchen um anzukommen.

Edit: Inzwischen habe ich das Bier auch mit Gozdawa USWC gebraut. Das Bier schmeckt damit leicht hefig, was mir nicht so gut gefällt. Die BRY-97 ist meine klare Empfehlung für dieses Bier.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Eugen 09.06.2015 - 21:26 Uhr

Habs nachgebraut. Musste leider Danstar Belle nehmen. Beim messen nach einer Woche schon etwas probiert.
GEIL.
Meine Frau durfte auch probieren und sagte " cooles Bier, ist was für den Sommer." Ohne den Namen des bieres zu kennen. 5 von 5 Sternen.

Von: werner 16.07.2015 - 22:31 Uhr

Habe das Bierchen nach Rezept gebraut und noch mit 40g Nelson Sauvin gestopft (24l).Nach 3 Wochen Kaltreifung probiert.Ich muss sagen ,ich war hin und weg. das Bier hat ein tolles Aroma ,geringe Restsüsse ,tadellosen Schaum,einfach ein Genuss. Ich muss es wegschliessen, sonst trinkt es meine Frau.Danke für das Rezept.

Von: Benni 12.08.2015 - 16:30 Uhr

Moin, kann man auch ne andere Hefe nehmen? Ggf. Standardhefe wie s04 oder s05?

Von: Brauer27 03.09.2015 - 19:50 Uhr

Hallo wie lange und bei welche Temperatur hast du das Bier gelagert?

Von: Nansen 03.09.2015 - 20:29 Uhr

@Benni
Die S04 fand ich nicht so doll. Wenn schon keine BRY 97 da ist, dann nimm eine der Westcoasthefen anderer Hersteller oder was neutrales wie die Notti.


@Brauer27
Es wurde nicht lange gelagert. Nach 2-3 Wochen in der Flasche wurde mit dem Trinken begonnen.

Von: Brauer27 05.09.2015 - 10:08 Uhr

Ok. Das heißt du hast es nach der Hauptgärung direkt in Flaschen abgefüllt? Oder hast du es im Fass zwischen gelagert?

Von: Nansen 15.02.2016 - 07:05 Uhr

@Brauer27: Hab den Kommentar jetzt erst bemerkt... Nach der Hauptgärung ging es direkt in die Flasche zur Nachgärung. Die Lagerung ist hier meiner Meinung nach nicht so wichtig. Wenn der Begriff "Frischeprodukt" irgendwo passt, dann bei diesem Bier. :)

Von: theholle 20.04.2016 - 11:46 Uhr

Das Nelson Summmer war das erste Bier was ich komplett selbst gebraut habe. Die 18 Liter stehen jetzt seit 2,5 Wochen im Kühlschrank und ich hab gestern das erste Probiert. Total lecker. Tolle frische Hopfenaromen.Für mich ein klasse Sommerbier was super für Anfänger geeignet ist.

Von: Chipcreative 19.06.2016 - 19:16 Uhr

Sehr süffiges und vollmundiges Bier. Habe jedoch die Hopfenmenge 50 % reduziert und koche diesen auch nur 10 Minuten lang, so ist es für mich angenehmer im Abgang und nicht bitter. Habe dafür 20 Gramm Hopfen zur Hauptgeräung zugegeben.

Von: kavuluvulu 30.10.2016 - 12:11 Uhr

Wir haben es als Hochzeitsbier gebraut, schmeckt super lecker, fruchtig, frisch, spritzig, trocken.
Die BRY-97 haben wir aus Versehen under-pitched (nur ein Pack auf 20l) und sie hat etwas über 2 Tage gebraucht um anzukommen, denn ging's aber flott auf EVG 80%+. Der Nelson Sauvin war leider nicht mehr verfügbar, aber der Hallertauer Blanc macht's auch gut. Aromen gehen Richtung Weintraube, Stachelbeere.
Schon die erste Probe nach 1 Woche in der Flasche war sau-lecker, jetzt, nach 8 Wochen, schmeckt es schön rund ausgewogen. Super Bier!

Von: rudis 31.01.2017 - 16:37 Uhr

hy, habe vor das Bier nachzubrauen, aber zur Zeit ist der Hopfen (Nelson Sauvin) nicht zu bekommen. gibt es da eventuell einen alternativen Ersaatzhopfen??
mit schaumigem Gruß

Von: BierSeb 23.05.2017 - 23:11 Uhr

Mir erscheinen die Rasten etwas kurz. Wie sind die Erfahrungen? Braue mit Speidel Braumeister 20l.
Ansonsten hört sich das Rezept verdammt lecker an. Freue mich schon auf den ersten Schluck.
Bitte um kurzfristige Antworten, braue am Freitag. Danke!
All for brew, brew for all!

Von: Benni 24.05.2017 - 16:13 Uhr

Moin, echt ein gutes Rezept, hab mich genau dran gehalten, bis auf 40g NS die in den WP gekommen sind. Mein Resumé: Gutes Bier, welches sich durch einen dezenten Grapefuitgeschmack auszeichnet. Echt sehr lecker! Der einzige Markel ist meiner Meinung nach die Hefe, hab die BRY-97 zum ersten mal verwendet und bin leider ein wenig "unterwältigt". Ich werde das Bier auf jeden Fall noch mal brauen, dann allerdings mit der #1450. Trotzdem danke fürs Rezept!! Benni

Von: rudis 05.07.2017 - 22:11 Uhr

hallo,
nachdem ich dann den Hopfen erhalten habe gings ans brauen!!! nach 8 langen Wochen endlich probiet und eh, das kam super an, alle waren begeistert!
mit gruß

Von: Exedus 11.12.2017 - 11:24 Uhr

Das Bier gehört definitiv zu meinen Lieblingsbieren. Das Aroma vom Nelson Sauvin ist unverwechselbar, einfach sau lecker.

Meine Gäster sind von dem Bier auch begeistert, klare Empfehlung!

Vielen Dank für das tolle Rezept!

Von: Archie 12.01.2018 - 20:46 Uhr

Ich habe das Bier genau nach dem Rezept vor 7 Wochen gebraut.
Super Schaum, schön klar, relativ lockeres Sediment, das stört mich aber nicht.
Nach all den positiven Kommentaren verkostete ich erwartungsvoll die erste Flasche und...sie war für mich im Antrunk sehr bitter (kleine Entäuschung), aber dann:
Der 2. Schluck, schon nicht mehr und am Ende war ich traurig, als die Flasche alle war. Ein tolles Aroma, für mich ein prima Bier, auch an heißen Tagen. Ich bin begeistert!!!

Danke für das Rezept!
Gruß
Archie

Von: Archie 13.02.2018 - 22:19 Uhr

Seit meinem letzten Kommentar sind vier Wochen vergangen. Das Bier ist mittlerweile weiter gereift und jetzt sehr ausgewogen, einfach "runder" - eine klare Empfehlung!
Und wieder hat es sich bewahrheitet, dass Geduld die beste Brauertugend ist.

Gruß
Archie

Von: Precibrew 31.08.2018 - 08:50 Uhr

Hallo Zusammen an die Brauer und im besten Fall an den Autor.

Wir werden am Sonntag das Rezept nachbrauen ich habe aber noch eine Frage zu der 2. Hopfengabe wird die:

a. Am Ende der Kochzeit bei 100°C zugegeben oder
b. Im Whirlpool unter 80°C

Das ist bei vielen Rezepten leider immer ein bisschen schwer zu erkennen.

Beste Grüße und Dank

Von: Precibrew 31.08.2018 - 08:54 Uhr

Weitere Bemerkung zur Hopfengabe:

Ich habe mal den IBU Rechner herangezogen um das nachzuvollziehen. Der Spuckt mir aber für die Vorderwürzehopfung schon 40IBU was schon deutlich höher ist als die angegebenen 32

Von: JC 18.03.2019 - 11:22 Uhr

Bier schmeckt nach 1 Woche Flaschengärung und 1 Tag Kaltreifung schon super gut. Grapefruit kommt gut hervor. Mit der BRY-97 keine Probleme gehabt. bei ca. 21°C vergoren. Habe noch mit 42g Nelson kaltgestopft, was die Aromen m.E. noch besser heraushebt. Ein super tolles Bier.