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Schnelles Weizenbier

Helles Hefeweizen

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Trisman am 20.03.2015

Stammwürze: 12% | Bittere: 15 IBU | Farbe: 12 EBC | Alkohol: 5.2 %

Helles Bayrisches Weizenbier, schon nach ca. 2 Wochen gut trinkbar

Brauwasser

Hauptguss:

18 L

Nachguss:

15 L

Gesamt:

33 L

Schüttung

Weizenmalz hell:

2 kg (50%)

Pilsener Malz:

1 kg (25%)

Münchener Malz:

0.8 kg (20%)

Cara Hell:

0.2 kg (5%)

Gesamt:

4 kg

Maischplan:

Einmaischen:

47 °C

1.Rast:

45 °C für 15 min

2.Rast:

55 °C für 10 min

3.Rast:

62 °C für 30 min

4.Rast:

72 °C für 30 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

60 min

Spalter Select (Vorderwürze):

30 g, % α-Säure

Gärung und Reifung:

Hefe:

Wyeast 3638 Bavarian Wheat

Gärtemperatur:

22 °C

Endvergärungsgrad:

83%

Karbonisierung:

6 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Nachisomerisierung 15 Minuten

Wasserwerte:

Ca: 22
Mg: 8
Cloride: 39
Sulfate: 31
Natrium: 0
HCO3: 0

33 Liter destiliertes Wasser mit 4ml Milchsäure, 2,6gr MgSo4 und 2,7 CaCl behandelt.


Das Bier hat ca 4 Tage für die Hauptgärung gebraucht. Nach 7 Tagen wurde mit Zucker auf 6gr/L Co2 aufkarbonisiert in Flaschen abgefüllt.
Nach weiteren 5 Tagen war die Nachgärung durch und das Bier sehr gut trinkbar.
Man könnte den Geschmack als in allen Belangen ausgewogen beschreiben. Weder zu trocken, noch zu mastig. Weder Nelke, noch Banane im Vordergrund (obwohl beides etwas vorhanden ist). Wer ein Weizenbier ohne eine extreme Ausrichtung möchte, ist hier gut bedient.


PS: Meine Anlage verdampft recht viel beim Hopfenkochen, daher die relativ hohe Gesamtwasser Menge. Das sollte jeder individuell nach seiner Anlage anpassen.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: muldengold 20.03.2015 - 15:08 Uhr

Hi Trisman - schönes Rezept! Dein Brauwasser hat eine Restalkalität von -5°dH. Hattest Du die angestrebt?
Beste Grüße
Sandro

Von: Trisman 20.03.2015 - 15:25 Uhr

Hallo Sandro,

ich plane meine Rezepte immer mit dem EZ Water Calculator und dem Brewers Friend Water Calculator. (siehe auch hier: http://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=4&t=2196&view=unread#unread) Dort wird die Schüttung mit einberechnet um dann den richtigen Maische PH Wert zu bekommen. Die Werte, die ich dort herausbekommen habe, habe ich benutzt. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen mir mal ein PH Messer zuzulegen, um zu sehen, ob die Berechnungen dann auch wirklich stimmen.
Seit ich das Wasser so berechnet habe, hatte ich keine Probleme mit Geschmack oder Sudhausausbeute, so komplett falsch kann es nicht sein. Aber ich überprüfe es bei den nächsten Suden auf jeden Fall mal, so ein PH Messer kostet ja nicht viel.

Viele Grüße


Stephan

Von: Darkangle 21.07.2016 - 06:54 Uhr

Zwei mal gebraut, und beide Male super angekommen. Tolles Rezept

Von: Brauhaus Salvador 26.02.2017 - 15:31 Uhr

Gutes Rezept, kommt immer klasse an bei jedem. Schon etwa 20 mal gebraut öffters mal mit kleinen Abweichungen vom Malz. Das gute ist, schon nach 2 Wochen süffig im Klima von Brasilien.
Grande abraço e lembranças de um alemão em Salvador.

Von: fredschi 10.07.2017 - 16:57 Uhr

Ausgezeichnetes Rezept, wird getrunken wie Wasser

Von: Brauwerk 76 26.04.2019 - 03:07 Uhr

Ein wunderbares Weizen.Mein erstes das ich bis jetzt gebraut habe.Nach gut 3 Wochen die erste Flasche geköpft und ist sehr gut im Geschmack.Habe mit der Danstar Munich vergoren die hatte ich noch im Lager übrig.