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Zum Uerige Alt

Altbier

Zum Uerige Alt-Klon

fürL Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Kurt am 21.06.2016

Stammwürze: 11.9% | Bittere: 50 IBU | Farbe: 30 EBC | Alkohol: 4.8 %

Quelle: http://barclayperkins.blogspot.de/2014/11/lets-brew-wednesday-zum-uerige-alt.html http://bambergbeerguide.com/images/136-3675_IMG.jpg

Brauwasser

Hauptguss:

15 L

Nachguss:

12 L

Gesamt:

27 L

Schüttung

Pilsner Malz:

4 kg (96.2%)

CARAMÜNCH II:

100 g (2.4%)

CARAFA Spezial II:

55 g (1.3%)

Gesamt:

4.16 kg

Maischplan:

Einmaischen:

55 °C

1.Rast:

52 °C für 10 min

2.Rast:

62 °C für 60 min

3.Rast:

70 °C für 20 min

Abmaischen:

76 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

70 min

Perle:

20 g, % α-Säure , 60 min

Spalter:

60 g, % α-Säure , 60 min

Hallertauer Mittelfrüh:

30 g, % α-Säure , 10 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

WYeast1010 oder WYeast1007

Gärtemperatur:

16 °C

Endvergärungsgrad:

76%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Edit: Nach Rückmeldung von Verkostern habe ich alle Hopfengaben um 20% erhöht!

Bei der Hopfengaben halte ich mich an das Brauprotokoll, es gibt hier verschiedene Angaben: Perle, Spalt, Hallertau. Das passt zu der Aussage das 75% der Menge in die Bittergabe wandern und Hallertauer der dominierende Hopfen ist. Wasserprofil gemäß Düsseldorf, aber RA angepasst auf 0-2°dH.
Nach der Hauptgärung Abkühlen auf 10°C, Lagern nahe 0°C für 14 Tage.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Alt-Phex 27.06.2016 - 01:30 Uhr

Wie ist es denn geschmacklich, kommt es dem Uerige den nahe ?

Schon vom Brauprozess, mit Kühlschiff und Berieselungskühler,
dürfte das eins der schwierigsten Biere sein die man nachbrauen
kann. Bißchen mehr Info wäre nett, Danke.

Von: Kurt 27.06.2016 - 13:38 Uhr

Berechtigter Einwand!
Ich braue das Bier am Wochenende und werde berichten. Das Rezept habe ich hier eingestellt, weil es die Informationen aus dem Link recht genau beschreiben. Die Anlage ist natürlich ebenso wichtig wie das Rezept.

Von: tauroplu 01.07.2016 - 13:29 Uhr

Eigentlich sollen hier nur Rezepte eingestellt werden, die mind. schon einmal gebraut und für gut befunden wurden. Das unterscheidet diese Datenbank von vielen anderen, die erstmal nur eine Sammlung darstellen.

Von: Kurt 01.07.2016 - 15:48 Uhr

Das macht auch Sinn! Ich würde niemals ein unerprobtes selbsterstelltes Rezept hier einstellen. Bei dem Uerige handelt es sich um das Originalrezept aus der Hand des Braumeisters. Ich habe sehr gewissenhaft alle verfügbaren Informationen um Uerige Alt zusammengetragen und werde es so nachbrauen. Sollte das Ergebnis nicht überzeugen lösche ich das Rezept natürlich wieder, ehrensache.

Von: Hegenhuber 16.08.2016 - 13:55 Uhr

Soweit ich weiß wird im Uerige mit Calciumchlorid aufgesalzen. Auf welche Werte kann ich allerdings nicht sagen.

Von: Benni 23.08.2016 - 18:23 Uhr

Ein HAMMER Bier! Bis jetzt das beste Altbier was mir bis jetzt in den Brautopf gekommen ist. Hab mich ans Rezept gehalten, die 1007 genommen und 4 Wochen das Bier bei 3-4°C kaltgestellt. Super harmonischer und ausbalancierter Hopfen- Malzgeschmack, das wird noch mal gebraut!!

Von: Benni 23.08.2016 - 18:24 Uhr

Danke also fürs Rezept!

Von: Kurt 27.09.2016 - 08:05 Uhr

Ich habe jetzt reichlich Feedback zu dem Bier bekommen. Im Vergleich zum Original ist es zu mild. Evtl. liegt das an der zurückhaltenden Aufbereitung meines Brauwassers - das Wasser in Düsseldorf ist möglicherweise härter als ich es eingestellt habe.

Von: raistlin 14.05.2017 - 22:22 Uhr

Es ist im Vergleich zum Uerige auch bei mir auch zu mild geworden. Trotzdem, mit das beste von mir getestete Altbierrezept. Die 1007 ist eine super Altbierhefe.

Von: NibBra 14.11.2017 - 19:49 Uhr

Ein super Rezept. Ich habe allerdings die Safale S-04 von fermentis verwendet. Das entstandene Fruchtaroma passt sehr gut zu der hohen Hopfengabe. Habe es bereits zum zweiten Mal gebraut und werde es sicher wieder tun. Danke für das Rezept

Von: Cara 15.06.2018 - 15:16 Uhr

Hab das mit minimalen Veränderungen nachgebraut und muss sagen, top-Bier, immer gerne wieder!

Von: Recke 16.01.2019 - 13:04 Uhr

Sehr leckeres Alt. Braue ich immer wieder gerne!