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Ginger for the Ginger

Ingwerbier/Ginger beer

fürL Ausschlagswürze

Erstellt von: Benni am 11.08.2017

Stammwürze: 6% | Bittere: 1 IBU | Farbe: 15 EBC | Alkohol: 2 %

Fruchtiges Ingwerale mit leichter Zitrus- und Trockenfruchtnote (glutenfrei)

Brauwasser

Hauptguss:

10 L

Nachguss:

3 L

Gesamt:

13 L

Schüttung

Brauner Zucker:

0.5 kg (62.5%)

Honig:

0.3 kg (37.5%)

Gesamt:

0.8 kg

Maischplan:

Einmaischen:

100 °C

1.Rast:

100 °C für 45 min

Abmaischen:

100 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

45 min

Grobgeriebener Ingwer:

600 g, % α-Säure , 45 min

Rosinen :

500 g, % α-Säure , 45 min

Limettensaft:

250 g, % α-Säure , 45 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Danstar Nottingham

Gärtemperatur:

24 °C

Endvergärungsgrad:

58.3%

Karbonisierung:

5.5 g/l

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Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Liebe Braugemeinde,
das Ingwerale schmeckt erstaunlich bier/aleähnlich, ist frei von Gluten, hat eine leichte Note von Zitrus und getrockneten Früchten und ein deutliches Ingweraroma im Abgang (inkl. leichter Ingwerschärfe). Kalt serviert, genau das richtige für heiße Sommertage.

Um Verwirrungen vorzubeugen, alle Zutaten wurden zusammen für 45 Minuten gekocht. Die drei Testsude habe ich mit Danstar Munich Wheat, US-05 und der Notti vergoren. Letzterer gefällt mich mir mit Abstand am besten.

Lasst es mich wissen ob es euch geschmeckt hat.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: bierix 11.08.2017 - 21:38 Uhr

Hört sich scharf an :) wie lang vergärst du bzw Flaschenfüllung mit Zucker dann gleich wie mit Bier oder wie machst das?

Von: Benni 12.08.2017 - 12:54 Uhr

Moin biernix, der Prozess ist der gleiche wie beim brauen. Nach 5 Tagen war die Hauptgärung durch, danach hab ich aufgezuckert und dann in Flaschen abgefüllt.

Von: Fuji 13.08.2017 - 18:44 Uhr

Hallo Benni, wofür brauchts denn die Rosinen? Bringen die viel Geschmack rein oder könnten sie auch weggelassen werden? Werde ich demnächst nachbrauen, liebe Ingwer.

Von: Benni 13.08.2017 - 21:57 Uhr

Die Rosinen geben dem Ale die Trockenfruchtnote und ein wenig süße. Aber keine Angst, der Ingwergeschmack wird nicht verfälscht.

Von: bugliabiera 15.08.2017 - 21:50 Uhr

Habe das Ingwerale letzten Samstag (12.8.17) nachgebraut.
Allerdings mit Muscovado Vollrohrzucker und Melasse.
Im Moment ist die Hefe (Safale K-97) noch an der Arbeit.
Klingt auf jeden Fall sehr Lecker.

Von: Kaietan 26.09.2017 - 09:50 Uhr

Ich habe mich exakt an die Rezeptvorgaben gehalten. Im Gegensatz zum in Englang verkosteten Ginger Beer fehlte mir hier der Malzkörper und die vermutlich dadurch eingebrachte Restsüsse. In meinem Ansatz wurden die eingebrachten Kohlehydratquellen komplett vergärt (90% scheinbare Endvergärung), was zu stattlichen 5 Vol% Alkohol führte und dem Endprodukt eine leicht spritige Note verlieh. Interessanterweise ist im Verlauf der Gärung auch die anfangs deutlich vorhandene Schärfe stark gegangen. Keine Ahnung, wo die abgeblieben ist! Ich finde die Rezepotidee gut, die Zugabe von Rosinen ist eine gute Idee. ich werde aber beim nächsten mal versuchen, den Zucker zumindest teilweise durch Malz zu ersetzen und mehr Ingwer verwenden.

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