Brauwolfs Atlantik Ale Clone

Pale Ale

Störtebeker Atlantik Ale-Klon

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: artig am 09.05.2018

Stammwürze: 11.9% | Bittere: 42 IBU | Farbe: 7 EBC | Alkohol: 5.5 %

Dieses Rezept ist das Ergebnis aus etlichen Versuchssuden mit unterschiedlichen Parametern. Einen 100% Clone wird es (und soll es) nie geben, schmecken soll's halt.

Brauwasser

Hauptguss:

14 ½ L

Nachguss:

11 ½ L

Gesamt:

26 L

Schüttung

Pilsener Malz:

2.9 kg (76.3%)

Weizenmalz hell:

0.7 kg (18.4%)

CaraPils:

0.2 kg (5.3%)

Gesamt:

3.8 kg

Maischplan:

Einmaischen:

57 °C

1.Rast:

57 °C für 5 min

2.Rast:

62 °C für 30 min

3.Rast:

67 °C für 10 min

4.Rast:

72 °C für 20 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

70 min

Perle (Vorderwürze):

5.5 g, % α-Säure

Tradition (Vorderwürze):

17 g, % α-Säure

Citra (Vorderwürze):

8.8 g, % α-Säure

Amarillo:

9.3 g, % α-Säure , 5 min

Cascade:

5.5 g, % α-Säure , 5 min

Citra:

8.8 g, % α-Säure , 5 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Gozdawa PAY7

Gärtemperatur:

18 °C

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das kräftig gehopfte Atlantik-Ale eignet es sich nicht nur hervorragend als Aperitif, sondern ist auch der ideale Begleiter zu Fisch und frischer Frühlingsküche.


Rezept wurde vom Hobbybrauer Forum übernommen, es fehlte hier meiner Meinung nach, oder ich habe es nicht gefunden. Da man hier bequem das Rezept auf die eigene Anlage skalieren kann, habe ich es vor dem Brauen hier eingepflegt. Da das Rezept regen Anklang im Forum gefunden hat, gilt es wohl als soweit erprobt als dass man es bedenkenlos hier einstellen kann.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=17&t=13536

Die 5 Minuten Eiweißrast waren der Garant für einen hammerharten Schaum. Die Rast bei 67° heißt bei mir Narzißrast, weil ich im Narziß zuerst davon gelesen habe.
Interessanterweise bin ich der beim kibitzen in gewerblichen Brauereien oft wieder begegnet, scheit also so unnütz nicht zu sein.
Die Gozilla Pay7 ist etwas träge in der Angärung, hat aber die besten Ergebnisse gebracht.
Die Berechnungen wurden mit dem kleinen Brauhelfer gemacht, daher die etwas unpraktischen Nachkommastellen.
Die Werte beruhen auf einer angenommenen SHA von 66%

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Stebor 27.01.21, 20:12 Uhr
Ich hab das Bier jetzt schon das zweite Mal gebraut und ich bin absolut begeistert von dem Rezept! Den letzten Sud hab ich geteilt. Ein Teil habe ich so belassen, den anderen Teil habe ich mit Amarillo, Cascade und Citra gestopft. Ich hab alles 4 Wochen reifen lassen bevor ich getestet habe. Ich muss sagen, dass es das Stopfen nicht unbedingt braucht. Klar war das Gestopfte fruchtiger, dafür wurde das ungestopfte klarer und der Schaum war mega stabil. Das ist bisher mein absolutes Lieblingsrezept und wird bestimmt noch oft gebraut!
Brauhotz 27.01.21, 11:59 Uhr
Ich habe das Bier am 19.11.20 nach Rezept mit der Safale S04 nachgebraut und 6 Tage kaltgehopft. Da ich es wiedermal nicht abwarten konnte, hab ich das erste Fläschchen nach 12 Tagen bei 18° und 7 Tagen bei 4-7° aufgemacht. Es war schon sehr spritzig, interessanterweise sehr wenig Schaum und logischerweise noch nicht rund. Es steht seither immer noch im Schuppen bei etwa 4°, also seit etwa 5 Wochen und hat eine gute Entwicklung durchgemacht. Es ist mein palstes Pale Ale, was ich je gebraut habe. Fein abgestimmte Hopfenaromen, ich würde sagen, das citra hat sich durchgesetzt. Ein Hammerschaum, keine hohe Krone aber dafür fast schon cremig, sehr feinporig. Den Tip mit der Narzissrast habe ich für meine künftigen Sude übernommen. Top! Ich geh inzwischen jeden Abend in den Schuppen, nachschauen, dass keins geklaut worden ist und nehm eins als Belohnung für den beschwerlichen Weg mit. Der Hesse würde sagen: "legga Schdöffsche" :-) grosses Kompliment und herzlichen Dank fürs Veröffentlichen
Zuletzt geändert: 27.01.21, 12:04 Uhr
Caprivi 26.12.20, 12:33 Uhr
Ich hab eine Frage zum Bittere. Störtebeker selbst gibt 25 IBu an, was ich nicht recht glauben will. Du landest hier bei 42, was ich so etwa beim Original auch einordnen würde. Da ich es unbedingt nachbrauen will kurz die konkrete Frage ob du dich mit deinen 42 in Originalnähe siehst oder ob du´s vielleicht eher Bitterer hast.
Hopfen-Q 20.11.20, 18:31 Uhr
"Schmecken soll's halt" steht oben, und für mich kommt das schon sehr nahe sowohl an's Original, als auch an mein Ideal eines erfrischenden Ale. Hab extra die PAY7 und das CaraPils besorgt, um das Rezept so brauen zu können, nur den Amarillo hab ich durch vorhandenen Centennial ersetzt. Gegen Ende der HG mit moderater Menge Citra/Centennial/Cascade gestopft. Nach 16 Tagen Hauptgärung bei 3,0°P abgefüllt und heute, 2 Wochen später, mal eine Flasche "entkorkt" und im direkten Vergleich zum gekauften Original verkostet. Meines schmeckt fruchtiger wegen der Kalthopfung, aber das baut sich erfahrungsgemäß noch ab. Außerdem ist Meines trüber, auch auch das wird sich noch klären (etwas IM wurde zugegeben). Geschmacklich aber einwandfrei, lecker. Das darf jetzt noch 2 Wochen kalt reifen, dann wird es bald ausgetrunken sein... Wird wieder gebraut, dann mit etwas größerer Menge!
Tiffinsky 11.06.20, 23:46 Uhr
Ich habe es auch Anfang/ Mitte April gebraut. Die Hefe war zum Ende hin unendlich langsam und nach rund 5 Wochen Hauptgärung habe ich mit knapp über 70% sEVG abgefüllt. Nach etwas längerer Lagerung bei Zimmertemperatur ist es noch mal merklich trockener geworden und kommt jetzt endlich in die Richtung des Vorbilds (ist nun nur etwas überkarbonisiert). Dann ist das Rezept aber auch echt rund! Ich würde es wieder brauen aber mit anderer, etwas schnellerer Hefe. Und wahrscheinlich wurde ich auch stopfen.
Michael-CGN 08.06.20, 08:41 Uhr
Habe dieses Bier Mitte April nach o.g. Rezept gebraut. Es schmeckt nach ca. 6 Wochen Kaltreifung wirklich gut. Diese Reifezeit brauchte es aber auch unbedingt, damit es aromatisch und ausgewogen schmeckt. Ich werde es sicherlich noch einmal brauen, dann aber inkl. etwas Kalthopfung, da mir dieses Aroma im Vergleich zum Atlantik Ale hier einfach fehlt.
Michael Wendt 24.05.18, 22:17 Uhr
Danke für die Übernahme des Rezepts! Es gibt ja bei einem Versender auch ein passendes Braupaket. Einen 100-Prozent-Klon wird es schon deshalb nicht geben, weil das Original je nach Sud merkbar unterschiedlich schmeckt.
artig 18.05.18, 11:00 Uhr
Wie bereits im Rezept erwähnt habe ich das Rezept nur aus dem Hobbybrauer Forum übernommen weil ich der Ansicht war, dass es hier fehlt. Ich persönlich stelle meine stark gehopften Biere immer auf 0dH ein.
DerDallmann 18.05.18, 08:18 Uhr
Das Original ist eindeutig kaltgehopft. Man schmeckt es und es steht sogar auf der Flasche.
Lier 14.05.18, 20:24 Uhr
Das Bier ist sehr lecker. Ich habe 60 Liter gebraut und es hat sich über die Zeit bzgl. des Aromas gut gehalten. Reines Osmosewasser habe ich damals verwendet.
BrittBlanche 12.05.18, 08:03 Uhr
Auf welche Restalkalität stellst Du das Wasser dafür ein ?