High Gravity NEIPA

India Pale Ale (NEIPA)

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: ollinator2000 am 26.08.2019

Stammwürze: 16% | Bittere: 40 IBU | Farbe: 12 EBC | Alkohol: 7.6 %

High Gravity NEIPA mit ungewöhnlich hoher Stammwürze für den Stil. Aus Erfahrung ( eigener Geschmack ) etwas bitterer gehopft, als Gegenpol zum Fruchtcocktail bestehend aus Mosaic und Citra ...

Brauwasser

Hauptguss:

15 L

Nachguss:

7 ½ L

Gesamt:

23 L

Schüttung

PaleAle Malz:

2.33 kg (61.4%)

Weizen Malz:

520 g (13.6%)

Pilsener Malz:

430 g (11.4%)

Wiener Malz:

300 g (8%)

Haferflocken:

220 g (5.7%)

Gesamt:

3.8 kg

Maischplan:

Einmaischen:

55 °C

1.Rast:

67 °C für 60 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

90 min

Citra:

17 g, % α-Säure , 0 min

Mosaic:

12 g, % α-Säure , 0 min

Nelson Sauvin:

18 g, % α-Säure , 0 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

US05

Stopfhopfen:

15 g CItra

20 g Mosaic

Gärtemperatur:

18,5 °C

Endvergärungsgrad:

81.3%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Den Hopfen nach dem Kochen in die Würze geben. Dann 15 Minuten warten . Die Temperatur sollte in diesen 15 Minuten zwischen 85 und 95 Grad bleiben, da die Bittere durch Nachisomisierung erreicht wird.
( ACHTUNG: Keine Whirlpoolhopfung, wir wollen die Bittere bekommen )

Der Stopfhopfen wird 2x gegeben. NEIPA typisch das erste Mal wenn Hochkräusen entstehen . Das zweite Mal am Ende der Gärung. Als Daumenwerten kann
1.) Stopfhopfung : 24 Stunden nach Beginn der Gärung
2.) Stopfhopfung : 5 Tage nach Beginn der Gärung
genommen werden.

Credits gehen an das Lecker Lecker Neipa , als "Vorfahre" meines Neipas
( https://www.maischemalzundmehr.de/index.php?id=1048 )

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

ollinator2000 03.11.21, 08:48 Uhr
Tja, das mit dem 2. Mal stopfen ist so eine Sache. Frag 10 Leute und du wirst 10 unterschiedliche Meinungen bekommen.
Eulenfan 02.11.21, 23:52 Uhr
Hallo, ich habe probiert mit der Braueule II das Originalrezept nachzubrauen. Das ist mir mit der Stammwürze nicht gelungen, ich bin nur auf rund 6% alc rausgekommen. Aktuell habe ich heute das 1.te mal mit Amarillo und Yellow-Sub gestopft, weil nunmehr die Gärung angekommen war. Ich hatte diese Hopfensorten noch im Lager, daher habe ich diese verwendet. Neben Nelson Sauvin beim Brauen. Meine Frage: bringt das zweite Stopfen nochmals wirklich viel Geschmack ? Gibt es da Erfahrungen ? Nebenbei: es duftet schon jetzt hervorragend, das als Zwischeninfo....Besten Dank für Eure Infos vorab !! Viele Grüße, Jörg Und Danke für das tolle Rezept !!
Zuletzt geändert: 02.11.21, 23:56 Uhr
ollinator2000 29.12.20, 16:42 Uhr
Hey, erstmal Danke für den netten Kommentar . Dein Blogbeitrag liest sich auch Super runter ! Ist wirklich ein Super Beitrag und dient bestens als Schritt für Schritt Anleitung. Meine Erfahrung mit dem Rezept waren identisch zu deinen , hast natürlich Recht was die Stilechtheit angeht. Ich habe gerade auf Basis der Erfahrung des letzten Jahres mit dem HG Neipa ein Milkshake IPA Rezept daraus entwickelt. Etwas bitterer , etwas aufwändiger , aber Halleluja was für ein Schlückchen .. Meine 20 L waren Ruck Zuck weg . Der Knaller, trinkfertig ist 14 Tagen .. ;-) https://www.maischemalzundmehr.de/index.php?id=1401&inhaltmitte=rezept
Malzknecht 11.12.20, 18:31 Uhr
Hi Olli, erstmal danke für das Rezept. Das Bier schmeckt einfach klasse und kommt bei allen super an. Dementsprechend ist schon die Hälfte ausgetrunken, nach nur wenigen Tagen :-) Sogar die Pils-Trinker reißen mir das Bier aus der Hand. Unglaublich. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass dein Rezept mit nur wenigen Zutaten auskommt, die man unter Umständen eh schon zu Hause hat. Der Hopfen ist Standard in vielen anderen Rezepten und auch eine US-05 wird der ein oder andere noch im Kühlschrank rumliegen haben. Durch diesen Umstand ist das Bierchen nicht unbedingt 100% stiltypisch, aber was solls. Es schmeckt grandios. Einen ausführlichen Bericht gibt's wie immer auf meinem Blog: https://malzknecht.de/rezepte/rezeptbewertung/high-gravity-neipa-rezept/ Dort gehe ich dann auch auf die Zutaten und Rasten ein und spreche auch über das Thema Wasseraufbereitung. Das Rezept empfehle ich auf jeden Fall jedem, der einmal ein NEIPA brauen möchte, aber von der Komplexität einiger NEIPA-Rezepte abgeschreckt wurde. Danke und viele Grüße, Tobi / Malzknecht
ollinator2000 04.01.20, 12:58 Uhr
Huch, die Hälfte meines Kommentares fehlt. Ich hatte das Bier im Dezember anstatt mit Nelson mit Cascade gebraut . Das war auch Spitze. Gruß Olli
ollinator2000 04.01.20, 12:56 Uhr
Hey Ho , ne , damit machst nix kaputt . Nur etwas anders.
HoMeBrewCrew 02.01.20, 16:48 Uhr
Hey, unser nelson hat eine sehr geringe alphasäure und der ist super wichtig für ein anderes bier, womit für das hier nur noch die hälfte übrig ist. meinst du wir machen was kaputt wenn wir dafür etwas mehr mosaic oder simcoe zugeben. außerdem wollte ich fragen, ob der Stopfhopfen jeweils in den angegebenen mengen oder je die hälfte gegeben wird. Liebe Grüße
ollinator2000 08.12.19, 22:58 Uhr
Der Sweetspot lag jetzt bei zwei Suden immer zwischen der 3 und 5 Woche . Da war die Balance aller Aromen am besten...
lautmacs 06.12.19, 21:27 Uhr
Vor ca. 4 Wochen nachgebraut. Herrliches IPA mit Wahnsinns Aromen. Und in Verbindung mit der hohen Stammwürze eine Mega Kombination. Kann mir kaum vorstellen dass das NEIPA durch Lagern noch besser werden wird als es jetzt schon ist! Als Hefe haben wir die Zymoferm Ale genommen. Hatten leider etwas viel zu Speise (ca. 11%) zurückgehalten. Ist daher etwas spritziger geworden was sich hauptsächlich in einem recht grobblasigen Schaum äußert. Tut dem super IPA aber nicht weh.
GourmetHH 15.11.19, 14:42 Uhr
Richtig gutes Bier geworden! Perfekte Bittere und eine Super Fruchtbombe. Ich verwendete als Hefe die Mangrove Jacks M44 (US West Coast). Von 16P auf 2,5P durchgegoren resultiert in 7,2% ABV. Das wird eines meiner Favoriten!
ollinator2000 04.11.19, 23:42 Uhr
Genau ,wichtig hier über 80 Grad bleiben um die Bitterstoffe zu lösen.
borgi93 28.10.19, 22:40 Uhr
Und jetzt gerade kann ich auch noch nachtragen warum meins nicht bitter geworden ist. Ich habe eine Whirpoolhopfung gemacht. Hab ich wohl irgendwie überlesen, leuchtet mir auch ein. Aber wenns bitterer seien soll werde ich natürlich den Whirlpool das nächste mal auslassen.
borgi93 28.10.19, 22:38 Uhr
Vor zwei Wochen nachgebraut. Das Jungbier ist seit zwei Tagen in der Flasche und es schmeckt schon mega! Super fruchtige Aromen, richtig geile Farbe, schön trüb aber nicht "schlammig" trüb sondern eher saftig-trüb. Bin echt gespannt wie es wird. Bin bei 6% Alk. gelandet da ich ein paar Probleme mit dem Nachguss hatte. Anfängerfehler. Aber 6% würden auch passen. Meins ist allerdings überhaupt nicht bitter geworden. Naja, auch egal, passt auch so :D Ich berichte nochmal in 2 Wochen wenn die Nachgärung durch ist und die erste Flasche gekühlt wurde. Hier ein Bild: https://abload.de/img/img_20191028_1002501tjrb.jpg