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40-Niner

California common

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: grindoctor am 04.09.2017

Stammwürze: 14% | Bittere: 30 IBU | Farbe: 17 EBC | Alkohol: 5.4 %

Inspiriert von Anchor Steambeer, ein sueffiges, kupferfarbendes Dampfbier mit feinem, leicht minzigem Hopfenaroma! Perfektes BBQ-Bier!

Brauwasser

Hauptguss:

26 L

Nachguss:

18 L

Gesamt:

44 L

Schüttung

Pale:

5.27 kg (80%)

Muenchner II:

660 g (10%)

Carared:

470 g (7.1%)

Melanoidin:

190 g (2.9%)

Gesamt:

6.59 kg

Maischplan:

Einmaischen:

72 °C

1.Rast:

67 °C für 70 min

2.Rast:

72 °C für 15 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

70 min

Northern Brewer:

29 g, % α-Säure , 60 min

Northern Brewer:

29 g, % α-Säure , 15 min

Northern Brewer:

32 g, % α-Säure , 0 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Mangrove Jack's M54 Californian Lager

Gärtemperatur:

17,5 °C

Endvergärungsgrad:

73%

Karbonisierung:

7.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Die M54-Hefe ist einfach klasse! Meiner Erfahrung nach besser als die Frischhefevarianten, und guenstiger! 40-Niner Steambeer schmeckt schon nach zwei Wochen Flaschenkarbonierung, wird aber erst nach 8-10 Wochen Lagerung richtig gut! Vertrægt auch længerer Lagerung: ein paar "vergessene" Flaschen, schmeckten auch noch nach einem Jahr ausgezeichnet!
PS: Mit der Karbonierung ist im Rezept oben Zucker per Liter gemeint!

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: ragiebier 19.09.2018 - 20:19 Uhr

Hallo,
das ist ein interessantes Rezept,das ich gerne nachbauen möchte. Ich habe aber noch die Frage, ob das mit der Karbonisierung mit 7.5 Gramm/Liter so richtig ist. Ich habe kürzlich ein Weiizen mit 7 Gramm karbonisiert und es war beim Öffnen der Flasche schon eine rechte Schaumkanone...
Beste Grüße

Von: grindoctor 20.09.2018 - 01:48 Uhr

Hallo ragiebier!
Karbonieren ist natuerlich Geschmackssache. 6g/l werden gerne als Standard angegeben, probier das aus wenn du møchtest. Ich mag es ein bisschen spritziger. Aber auch mit 7,5g/l wird das kein Weissbierschæumen. Habe auch noch nie Flaschenbomben oder Ueberschæumen mit dieser Zuckermenge erlebt.
Gutes Gelingen!

Von: ragiebier 20.09.2018 - 13:29 Uhr

Hallo grindoctor,

sorry: ich glaube ich habe das Rezept falsch gelesen, es nämlich so verstanden, dass 7,5g CO2 (!) auf den Liter sollen. Gemeint ist aber sicherlich die Zugabe 7,5g Zucker, womit ja im Ergebnis nur gut 5g CO2/Liter erreicht wird. Ich hatte mein Weizen auf 7g CO2/Liter carbonisiert mit entsprechend spritzigem Ergebnis...

Von: grindoctor 20.09.2018 - 13:55 Uhr

Hallo ragiebier!
Da sagst du was! Ich hatte immer angenommen, das damit die Menge Karbonierungszucker gemeint war. Aber im Rezept steht nur g/l. Nix von Zucker, da ist dann sicher CO2 gemeint. hast also nichts falsch gelesen, ich habe das falsch angegeben. Mein Fehler! Muss die anderen Rezepte darauf hin mal checken!













Von: Ursi 17.03.2019 - 09:30 Uhr

Hallo grindoctor,
Das Rezept hört sich echt super an. Ich habe nur noch eine Frage bevor ich mich ans Brauen mache. Wie sieht es eigentlich mit dem Wasserprofil für ein Cali common aus? Ich braue normalerweise IPA's und stelle mein Wasser auf Restalkalität 0°dH, 120 mg/l Ca2+, 120 mg/l SO4(2-), 60 mg/l Cl- ein. Denke jedoch nicht, dass das dem Cali common gut stehen würde. Kannst Du etwas über dein Wasser verraten? Danke schonmal im voraus! Ursi

Von: grindoctor 17.03.2019 - 11:16 Uhr

Hallo Ursi,
hier in Norwegen ist das Wasser sehr weich, sehr wenige Ionen, besonders wenig Ca und Mg. Die erste Runde habe ich keine Justierung vorgenommen, was gut funktioniert hat. Das Saltzprofil soll aber fuer ausgewogenen Geschmack sorgen, also Malz/Hopfen (Cl-/SO4-) recht balanciert.
Die fuer die hiesigen Verhæltnisse empfohlenen Mengen sind CaSO4 und CaCl mit 0,2g/l in Maisch- und Læuterwasser, sowie 0,2g/l NaHCO3 nur in Maische. Ich habe aber bei der næchste Runden nur jeweils 1g/l hergenommen und war sehr zufrieden. Werde am Freitag neu brauen und die gleiche Saltzmenge benutzten.
Hilft das?

Von: Ursi 17.03.2019 - 13:40 Uhr

Vielen Dank für die schnelle Antwort grindoctor! Ja da habe ich wohl oder übel ein ganz anderes Wasserprofil als Vorlage. Das Schweizer Wasser weist meist einen hohen Kalkanteil auf. Werde versuchen weniger aufzusalzen als gewöhnlich. Wir werden sehen ob das etwas bringt. Viel Spass beim nächsten Brautag und liebe Grüsse aus der Schweiz, Ursi

Von: grindoctor 17.03.2019 - 13:51 Uhr

Wenn ich deine Ionenzusammensellung fuers IPA anschaue, wurde ich versuchen SO4- und Cl- etwa gleich und in der Næhe von 100mg/l einzustellen, also mehr CaCl und weniger NaSO4. Das entspricht etwa der empfohlenen Menge fuer diesen Typ. Das sollte eigentlich funktionieren. Deine Alkalitæt und Ca+ sind schon nahe den empfohlenen Werten fuer California Common.

Von: Ursi 18.03.2019 - 18:29 Uhr

Danke grindoctor. Habe es mir nun so zusammengestellt: 110 mg/l Ca2+, 100 mg/l Cl-, 90 mg/l SO4(2-) und die Restalkalität senke ich mit Milchsäure auf 2°dH. Dann sollte es wohl klappen :-) Cheers!