Råøl (Norw. Farmhouse Ale)

Kveik

Autor: kolback | Erstellt am 20.01.2020

Stamm­würze 15%
Bittere 20IBU
Farbe 13EBC
Alkohol 6.3%

Ungekochtes Bier im Stil eines norwegischen Farmhouse Ales, mit Wacholderzweigen und Maische-Backen im Ofen.

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Einmaischwasser / Zubrühwasser:

23 L

Nachguss:

15 L

Gesamt:

38 L

Schüttung

Pale Ale
7 kg(100%)
Gesamt: 7 kg

Maischplan

  • Einmaischen in 23 Liter Wasser (70 °C), ergibt 67 °C → 30 min rasten
  • 5 Liter Dickmaische ziehen, 60 min bei 250 °C rasten und - min kochen
    → Zubrühen ergibt 78 °C, anschließend min rasten
  • Abmaischen bei 78 °C
  • Würzekochen?

    Gesamtkochzeit: 1 min
    Apollo
    30 g Vorder­würze
    East Kent Golding
    34 g Vorder­würze

    Gärung und Reifung

    Hefe:

    Kveik #1 / #5 / #6

    Gärtemperatur:

    35 °C

    End­vergärungsgrad:

    75%

    Karbonisierung:

    3 g/l

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    Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

    Wasser dezent aufgesalzen und mit Milchsäure auf ~1°dH Restalkalinität eingestellt.

    In das Einmaischwasser kommen während des gesamten Aufheizens Wacholder-Zweige, etwa so viel, dass die ersten aus der Wasseroberfläche ragen, wenn man sie lose (ohne starkes Drücken) einlegt. Tote Nadeln und anderen Unrat abschöpfen. Vor dem Einmaischen wieder entnehmen und für später in den Läuterbottich als zusätzlichen Filter legen.

    Nach 30min Dickmaische ziehen und bei 250°C in den vorgeheizten Ofen für 60min. Eventuell Grillfunktion benutzen, damit sich eine karamellisierte Kruste bildet und nicht nur das Wasser verkocht. Noch höhere Temperatur wahrscheinlich besser, wenn Pizzaofen o.ä. vorhanden.

    Bei mir war nach dem Zubrühen die Temperatur ungewollt niedrige ~70°C, also noch einmal geheizt bis 78°.

    Beim Läutern die Vorderwürze hopfen und heizen, so dass sie sich ständig auf ~80°C hält. Nach Läuterende weitere 20min bei gut 80°C zum Pasteurisieren und Hopfen isomerisieren (IBU nur grob geschätzt). Dann gleich auf 35°C abkühlen und anstellen. (1min Kochzeit steht oben nur, weil MMuM keine Null akzeptiert.)

    Anstellrate: etwa 3TL getrocknete Kveik-Flakes auf 10L. Drei verschiedene in meinem Fall: Voss (mildert Wacholder ab), Hornindal (verstärkt Wacholder und mehr "funky") und Lærdal (geschmacklich zwischen den anderen).

    Mehr Bilder hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=22803

    Benutzerkommentare zu diesem Rezept

    kolback 25.01.20, 23:28 Uhr
    Ja, es wurde bei 35°C vergoren. Die Temperatur habe ich mit zwei Terrarium-Heizmatten (je etwa 30W) gehalten, unter den Fermentern; gesteuert mit einem Inkbird, dessen Sensor zwischen die drei Fermenter platziert wurde. Dann mit Decken abgedeckt bzw. eingewickelt, um den Wärmevelust zu verringern. Siehe auch Link zum Forum oben.
    Tobias 25.01.20, 12:49 Uhr
    Moin, Mich würde interessieren ob du das auch bei 35 Grad vergoren hast oder waren die nur zum anstellen? Wenn ja, wie hast du es gemacht den Gärbehälter auf dieser Temperatur zu halten? Schönen Gruß Tobi