Copper IPA

India Pale Ale

Autor: Sudlachs | Erstellt am 15.10.2015

Stamm­würze 15.3%
Bittere 50IBU
Farbe 15EBC
Alkohol 6.3%

sehr fruchtiges kupferfarbenes IPA, nicht all zu bitter

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Hauptguss 21 Liter
Nachguss 10 Liter
Gesamt: 31 Liter

Schüttung

Pale Ale
5300 g(90%)
Münchener I
415 g(7%)
Caramünch II
175 g(3%)
Gesamt: 5.89 kg

Maischplan

Einmaischen 69°C
1. Rast 67°C 60 min
Abmaischen 67°C

Würzekochen?

Gesamtkochzeit: 75 min
Green Bullet
26 g Vorder­würze
Cascade
25 g 10 min
Cascade
10 g 5 min
Waimea
25 g Whirlpool
Galaxy
25 g Whirlpool
Citra
25 g Whirlpool
Irish Moss
2  g 15 min

Gärung und Reifung

Hefe:

Fermentis US-05

Stopfhopfen:

35 g Galaxy

35 g Citra

35 g Waimea

Gärtemperatur:

19 °C

End­vergärungsgrad:

80%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Whirlpoolgaben unter 80°C, ansonsten wird es deutlich bitterer.
Es wurde eine Nachisomerierungszeit von 30 min bis 78°C angenommen.
Unheimlich fruchtiges und super leckeres IPA.
Schaum hält sich gut.

Wasserwerte:
Ca: 125 mg/L
SO4: 150 mg/L
Cl: 100

Edit: Habe das Rezept an das aktuelle und überarbeitete angepasst (28.01.2017):
- Statt 45 min Maltose- und 20 min Verzuckerungsrast nun 60 min 67°C
- Stärker gestopft - 5 g/L anstatt 3 g/L
- Hefe US-05 anstatt Nottingham
- 2g IM anstatt 5g
- SHA von 61% auf 55% angepasst
- Namen von Amber/Copper IPA zu Copper IPA geändert
- Nachiso von 15 min auf 30 min
- Alphasäuren vom Green Bullet und Cascade angepasst
- Wasserwerte hinzugefügt

Finde es so noch besser.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Nite74 26.03.21, 13:55 Uhr
Hm hm also das Bier ist jetzt seit 2 Wochen in der Reife und die Bittere ist noch extrem hoch, quasi wie am ersten Tag. Es ist ein ausgeprägtes Kratzen wahrnehmbar, ich würde sogar sagen dass es ein Hopburn ist. Riechen tut es klasse, aber der Geschmack ist noch nicht ganz das Wahre. Ich suche schon den Fehler in meinem Brauprozess aber hab noch keine Ahnung. Statt des Galaxy habe ich Chinook genommen und das Brauwasser ist optimal für IPAs geeignet. Bin gespannt, ob sich der Hopfen in den nächsten 2 wochen noch zurück nimmt. Dann könnte es durchaus lecker werden.
Ceach 09.02.21, 19:02 Uhr
Sehr leckeres Bier, war eines der Ersten IPA, die wir je gebraut haben. Wir kommen immer wieder darauf zurück, allerdings verwenden wir lieber Magnum in reduzierter Menge (über alpha wert umgerechnet) statt Green Bullet.
Sudlachs 04.05.20, 19:59 Uhr
Freut mich!!
Tiffinsky 22.09.19, 09:40 Uhr
Also ich dachte ja schon: IPA is over. Zumindest für mich. Aber exakt nach diesem Rezept nach gebraut und: nix is over! Das ist das beste IPA, dass ich seit sehr langem getrunken habe. Sehr ausgewogen: Restsüße, Alkohol und Bittere passen super zusammen. Die Hopfenkombination ist sehr fruchtig. Das Mundgefühl ist geradezu cremig. Schaum ist auch stabil. Danke fürs Rezept!
Sudlachs 02.02.17, 23:13 Uhr
Besten Dank. Freue mich, dass das Rezept noch immer Anklang findet :) Habe es so in der neuen Form fast immer auf Lager und spiele auch mit den Hopfen rum (zB Columbus statt Waimea und Green Bullet) - auch sehr lecker.
WeilerJ 28.01.17, 15:24 Uhr
Vielen Dank! Nicht zu bitter und sehr fruchtig!
Sudlachs 04.10.16, 12:28 Uhr
Danke. Freut mich zu hören, dass es euch schmeckt!
Eddy 26.07.16, 20:07 Uhr
Ein exzellentes Einstiegs IPA weil nicht extrem bitter aber sehr fruchtig. Danke Sudlachs – auch für die exakten Angaben zur Nachisomierung. Hopfenstopfen habe ich für 5 Tage im secondary fermenter durchgeführt.
Tozzi 19.04.16, 22:54 Uhr
Ich hab es nachgebraut, war mein erster Sud... War eine Punktlandung. Farbe spot-on, IBU passen auch. Sehr schöne blumige Pfirsich Aromen (ich nehme an, vom Galaxy). Sehr empfehlenswertes Rezept, vielen Dank dafür!
Sudlachs 06.11.15, 10:32 Uhr
Das Rezept habe ich mit dem Müggelland Rechner erstellt bei einer Nachisomerierungszeit von 15 min, müsste also eigentlich passen von den IBUs her?
muldengold 01.11.15, 17:28 Uhr
Danke Sudlachs für das Rezept! Habe die Bittere mal mit der Tinseth-Formel überprüft - das passt schon, auch mit Nachisomerisierung. Evtl. sind es wirklich ein paar mehr wie flip sagt, vor allem wenn man die heiße Würze z.B. über Nacht abkühlt. Außerdem, Unterschiede von 5-15 IBU sind in diesem hohen Bittere-Bereich nur schwer wahrzunehmen und am Ende: heh - es ist ein IPA! Meines Erachtens also eine Runde Sache.
flip 28.10.15, 07:09 Uhr
Interessantes Rezept. Ich habe die Hopfensorten einmal auf meine Einkaufsliste gesetzt. ;) Aber: Was bei der Rechnung vernachlässigt wird, ist die Nachisomerisierung der Hopfensorten vor dem Whirlpool. Du wirst ja erst einmal auf ~80°C herunterkühlen und dann auch den restlichen Hopfen "einwirken" lassen wollen. Das Bier sollte allein dadurch locker über 70 IBU kommen.