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Yellow Sun American Wheat 1990

Belgisches Witbier/Blanche

Blue Moon Belgian White-Klon

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: DevilsHole82 am 04.05.2019

Stammwürze: 12% | Bittere: 13 IBU | Farbe: 8 EBC | Alkohol: 5.5 %

Blue Moon Belgian White ist eigentlich kein typisches belgisches Wit, sondern eine amerikanische Interpretation eines Weissbiers. Mehr ein amerikanisches Weissbier (American Wheat) mit belgischem Einfluss. Samtig, leichtes Mundgefühl. Fruchtig in der Nase. Ausgesprochen spritzig macht es Lust das Glas in einem Zug zu leeren.

Brauwasser

Hauptguss:

24 L

Nachguss:

17 ½ L

Gesamt:

42 L

Schüttung

Pale Ale Malz:

3145 g (50%)

Weizenmalz hell:

2516 g (40%)

Haferflocken:

629 g (10%)

Gesamt:

6.29 kg

Maischplan:

Einmaischen:

60 °C

1.Rast:

67 °C für 60 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

75 min

Hallertauer Mittelfrüh (Vorderwürze):

37.3 g, % α-Säure

Koriander gemörsert:

15 g für 10 min mitkochen

Irish Moss:

5 g für 10 min mitkochen

Valencia Orangenschalen:

75 g für 5 min mitkochen

Wyeast Hefenahrung:

4 g für 5 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

Safale US-05

Gärtemperatur:

16-17 °C

Endvergärungsgrad:

81%

Karbonisierung:

6.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

- geläutert wurde mit 5% Reishülsen
- Nach der Hauptgärung ins KEG abgefüllt und mit Haushaltszucker aufgespeist zur Nachgärung
- das Belgian White / American Wheat ist nach insgesamt zwei Wochen sehr gut trinkbar

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Kaietan 10.05.2019 - 14:11 Uhr

Bist du sicher, dass du Irish Moss für dieses Weissbier/Wit verwendet hast? Typisch wäre hier doch eigentlich eher ein trübes Bier, so wie das Blue Moon, auf das du dich ja auch beziehst. Und das von dir hochgeladene Bild zeigt ja auch ein ungeklärtes Bier.

Von: DevilsHole82 13.05.2019 - 19:52 Uhr

Warum sollte ich unsicher sein, wenn ich weiß, dass ich es verwendet habe ;-) ?
Ich verwende auch bei Weissbieren Irish Moss zur Klärung. Ich möchte beim Weissbier, wie bei vielen anderen Bierstilen (z.B. hazy IPA, Kellerbier, Landbier, usw.) eine Hefetrübung im Bier. Keine Eiweißtrübung. Diese Hefetrübung erreiche ich entweder durch eine Nachgärung mit Zucker, Speise oder Grünschlauchen oder aber durch eine Staubhefe.

Irish Moss sorgt nur für ein Koagulieren des Eiweiß in der Würze. Es hat keinen Einfluss auf die Hefetrübung im fertigen Bier.

In meinem Fall, wie im Rezept unter dem zweiten Spiegelstrich beschrieben, kann das Bier nach der Hauptgärung sogar kristallklar sein, wenn ich anschließend eine Nachgärung in Flasche oder Fass mache. Beim Zapfen/Einschenken schüttelt man die Hefe, wie bei jedem anderen Weissbier sanft auf.

Von: ralfsteck 11.07.2019 - 13:53 Uhr

Ich habe das Ganze (nach einer anderen Rezeptquelle) gebraut mit Wyeast 1056 und Tettnanger Hopfen. Das ist superlecker und interessanterweise auch ohne Irish Moss sehr wenig trüb und kaum Bodensatz in der Flasche (Flaschengärung).