Kwhite IPA

India Pale Ale (sonstige)

Autor: kolback | Erstellt am 05.01.2020

St.würze 14%
Bittere 45IBU
Farbe 12EBC
Alkohol 6%

Ein "White IPA" mit Kveik-Hefe. Zitronig-mandarinig in der Nase und im Antrunk, aber IPA-typische Bittere im Abgang.

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Hauptguss 23 Liter
Nachguss 16 Liter
Gesamt: 39 Liter

Schüttung

Pale Ale
5.6 kg(65.1%)
Weizen
2.6 kg(30.2%)
Haferflocken
0.4 kg(4.7%)
Gesamt: 8.6 kg

Maischplan

Einmaischen 57°C
1. Rast 63°C 15 min
2. Rast 67°C 40 min
Abmaischen 76°C

Würzekochen?

Gesamtkochzeit: 60 min
Cascade
60 g Vorder­würze
Amarillo
20 g Vorder­würze
Centennial
22 g 10 min
Amarillo
30 g 10 min

Gärung und Reifung

Hefe:

Kveik #1 / #6 / Notti

Stopfhopfen:

18 g Mosaic Cryo

28 g Citra Cryo

Gärtemperatur:

23 / 23 /17 °C

End­vergärungsgrad:

78%

Karbonisierung:

4 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Mäßige Aufheizrate von Kombirast zum Abmaischen, ~⅓°C/min, für vollständige Verzuckerung. Geringe Sudhausausbeute ist durchs Hopfenseien und die Aufteilung auf drei Hefen geschuldet.

Die Kveik #1 (Voss/Sigmund) schwächt die Bittere ein wenig und macht eigene Orangennoten; passt also am besten als Ersatz für eine "stilechte" Wit-Hefe, mit der es sicherlich auch ein gutes Bier werden würde. 23°C ist an der Untergrenze für die Voss, beim nächsten Mal würde ich um 30°C vergären.

Stopfhopfen haben ~24% Alphasäure durch Gefriertrocknung "Cryo"; bei "normalen" Pellets die Menge einfach verdoppeln.

Die Variante mit Nottingham-Hefe wurde zuerst abgefüllt und von deren Bodensatz ein paar Tropfen mit Einweg-Pipette in die Kveik-Flaschen gegeben. Mit Kveik alleine kann die Flaschengärung bei Zimmertemperatur schleppend verlaufen; ggf. wärmer stellen.

Geringe Karbonisierung (0,33-Abfüllhilfe Zucker auf 0,5L-Flaschen) ist untypisch für ein Wit und Geschmackssache, aber ich finde es passend.
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Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Sennox 03.09.20, 17:09 Uhr
Vielen Dank für dieses Rezept, Habe es Mitte August gebraut und mit der Voss Kveik von Lallemand vergoren. Ich kam jedoch nur auf ca. 13,2°P anstatt der angepeilten 14. Macht mir persönlich aber nichts. HG war nach ca. 4 Tagen durch, danach wurde noch 4 Tage mit der 1,5 Fachen Menge Hopfenpellets P90 gestopft. Jetzt Anfang September, also ca. 14 Tage später ist das Bier ein Traum. Wird auf jeden Fall wieder gebraut ;)
Zuletzt geändert: 03.09.20, 17:10 Uhr
kolback 07.01.20, 19:20 Uhr
Danke für den Hinweis, rudis! Der Fehler lag in der Ausschlagmenge, die 34L anstatt 56L war (~60% SHA). Mit Rundungs- und Messfehlern sollten dann die 6% Alc bei knapp 80% sEVG von 14°P in etwa stimmen.
rudis 07.01.20, 19:09 Uhr
hallo kolback, ist dir da bei der angabe von "stammwürze" und Alc % nicht ein fehler unterlaufen? das kann bei der Schüttungsmenge nicht funktionieren! mit brauergruß
kolback 06.01.20, 08:27 Uhr
Die Aromagabe bei 10min ist ja quasi eine verfrühte Whirlpoolhopfung. Ich wollte etwas mehr Bittere von der als nur die Nachisomerisierung (10-15min übrigens).
DerDallmann 06.01.20, 07:33 Uhr
Liest sich gut + sieht auch gut aus. Warum kam kein WP-Hopfen zum Einsatz? Das ist schon ungewöhnlich.