Champagnerweizen-Doppelbock

Weizenbock

Autor: Hopfenflüsterer | Erstellt am 05.07.2020

St.würze 21.5%
Bittere 14IBU
Farbe 11EBC
Alkohol 8.5%

Tolles ausgefallenes Bier, eignet sich hervorragend als Alternative beim Sektempfang. Schmeckt ähnlich wie ein Wein-Bier Hybrid, Sektgeschmack wird durch die Sekthefe gut betont. Prickelt sehr angenehm.

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Hauptguss 18 Liter
Nachguss 13 Liter
Gesamt: 31 Liter

Schüttung

Weizenmalz hell
3.8 kg(50%)
Pilsner Malz
3.5 kg(46.1%)
Carahell
0.3 kg(3.9%)
Gesamt: 7.6 kg

Maischplan

Einmaischen 45°C
1. Rast 55°C 10 min
2. Rast 63°C 40 min
3. Rast 72°C 25 min
Abmaischen 78°C

Würzekochen?

Gesamtkochzeit: 75 min
Perle
15 g 70 min
Mittelfrüh
12 g 5 min
Rohrzucker
550  g 15 min

Gärung und Reifung

Hefe:

WB 06

Zusätzlich in die Gärung:

10 g Kitzinger Sekt Trockenhefe

Gärtemperatur:

17-20 °C

Karbonisierung:

5.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das Rezept wurde von der Seite "meinsudhaus" übernommen und sollte in diesem Archiv auf keinen Fall fehlen.

Die erste Gärung mit der WB06 wird bis zum Ende der Gäraktivität geführt (ca. 4-5 Tage). Für den ersten Gärungsdurchgang sollte hinsichtlich der Temperatur beachtet werden:

eine etwas höhere Anstelltemperatur fördert die Esterproduktion, verbessert somit das typische Weißbier-Aroma
eine etwas niedriegere Anstelltemperatur führt zu einer langsameren Gärung und somit zu einer besseren Klärung - weniger (inaktive) Weißbierhefe, wenn die Champagnerhefe arbeitet
Obtimal wäre eine höhere Anstelltemperatur von 22°C und ein Abkühlen auf ca. 17°C ab dem 3. Tag.

Je blanker das Jungbier nach der ersten Gärung ist, desto weniger WB06-Hefe nimmt man für die zweite Gärung mit. Auf Grund des hohen zu erwartenden Alkoholgehalts kann es zu Autolyse der WB06 kommen (die Hefezellen platzen auf) und das Weißbier erhält einen unangenehmen hefigen (Geläger-)Geschmack.

Nachdem Ende der ersten Gärung zieht man vorsichtig das Jungbier in einen 2. Gärbottich ab und gibt für die zweite Gärung die Champagnerhefe hinzu. Die Champagnerhefe ist alkohol-resistenter und vergärt den restlichen Zucker.
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Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Hopfenflüsterer 11.02.21, 15:35 Uhr
Je nach Stammwürze noch ca. 3-14 Tage
Yeti 06.02.21, 16:32 Uhr
Wie lange braucht ca die Vergärung mit der Champagnerhefe?
Hopfenflüsterer 07.07.20, 08:38 Uhr
Bei mir hat die Sekthefe noch von 7,5°P auf 3,4°P Stammwürze vergoren.
Manderfreund 06.07.20, 09:50 Uhr
Hab es schon 2x nachgebraut, mit der MJ M20 Hefe und der Champagner-Trockenhefe. Wie war bei dir die 2. Gärung? Bei den beiden Suden vergärte die Champagner-Hefe nur einen sehr kleinen Teil, die Spindel ging nur um wenige SG herunter. Erst den Zucker zur Karbonisierung konnte die Hefe verwerten