Coswiger Qualm

Rauchbier

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Tille1987 am 01.05.2022

Stammwürze: 11.5% | Bittere: 30 IBU | Farbe: 19 EBC | Alkohol: 4.7 %

Leckeres malziges, bernstein-kupferfarbenes Bier mit deutlichen Raucharoma und dezenter Bittere.

Brauwasser

Hauptguss:

17 L

Nachguss:

13 L

Gesamt:

30 L

Schüttung

Weyermann Buchenrauchmalz:

2140 g (54.9%)

Münchner Malz II:

860 g (22.1%)

Wiener Malz:

740 g (19%)

CaraMünch II:

160 g (4.1%)

Gesamt:

3.9 kg

Maischplan:

Einmaischen:

58 °C

1.Rast:

56 °C für 10 min

2.Rast:

68 °C für 60 min

Abmaischen:

75 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

60 min

Polaris (Vorderwürze):

10.7 g, % α-Säure

Hallertauer Mittelfrüh:

20 g, % α-Säure , 10 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Wyeast 2206 Bavarian Lager

Gärtemperatur:

9-11 °C

Endvergärungsgrad:

77%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das Wasser habe ich mit 4g CaCl aufbereitet um auf folgende Werte zu kommen:

Calcium: 74mg/l Magnesium: 4mg/l Sulfat: 62mg/l Chlorid: 77mg/l Natrium: 7mg/l Restalkalität: 0°dH

Nachisomerisierungszeit: 2min

Gebraut habe ich das Bier in einem 34l Topf mit Rührwerk, Läuterhexe und Hendi Induktionsplatte. Geläutert wurde in einem 36l Topf in dem anschließend gekocht wurde. Aktiv gekühlt wurde mit der Hydra von JaDeD und dann mit einem Bierheber durch ein Monofilamentfilter in den Gärbottich umgeschlaucht.

Anstelltemperatur: 9°C

Rauchmalz ist beim Hobbybrauer immer so ein Glücksspiel, man weiß nie wie frisch und rauchig das Malz ist was man bei den Shops bestellt. Wer selber räuchern kann, sollte das auch tun.

Für die Hefe habe ich einen Starter gemacht. 500ml alkoholfreies Bier aus gestoppter Gärung (z.b. Oettinger) und darin die Hefe gepitcht. Das habe ich dann 2 Tage auf den Magnetrührer in Ruhe gelassen. Anschließend habe ich nochmal 1,5l alkoholfreies Bier drauf gekippt, also insgesamt einen Starter von ca. 2l, und weitere 2 Tage stehen lassen.

Der Starter kam dann 3 Tage in den Kühlschrank damit sich die Hefe etwas absetzen kann. Den klaren Überstand habe ich am Brautag abgekippt. Wärend dem Läutern habe ich 1l Vorderwürze 10min abgekocht, in der Spüle auf 18°C gekühlt und zum Starter aus dem Kühlschrank hinzu gegeben. Somit wird die Hefe schonmal angefüttert und kommt schneller an. Den Mix aus Starter und Vorderwürze habe ich wieder in den Kühlschrank getan, bis zum pitchen in die Würze.

Nach 14 Tagen war die Gärung locker durch. Von 11,5°P auf 2,7 Restextrakt. Das macht einen sEVG von 77% und ca. 4,7% Alkohol.

Das Bier sollte man mindestens 4-6 Wochen kühl lagern. Da man ja neugierig ist, habe ich nach 2 Wochen mal probiert. Ich war sehr erschrocken über eine unangenehme rauchige Bittere, dachte schon der Sud war ein Fehlschlag. Aber nach 6 Wochen war das Bier gut trinkbar. Je länger es im Kühlschrank ist, desto besser und runder wird es.

Im Glas findet man ein klares bernstein-kupferfarbenes Bier mit feinem langanhaltenden Schaum.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Bier, deshalb möchte ich es mit Euch teilen. :)

Danke an Malzknecht für das Foto.

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