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Samba Pale Ale

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fürL Ausschlagwürze

Erstellt von: Boludo am 21.03.2012

Stammwürze: 13% | Bittere: 20 IBU | Farbe: 7 EBC | Alkohol: 5.6 %

Samba Pale Ale mit 4 Getreidearten

Brauwasser

Hauptguss:

37 L

Nachguss:

32 L

Gesamt:

69 L

Schüttung

Pilsner Malz:

7.5 kg (68.1%)

Weizenmalz hell:

1.5 kg (13.6%)

Polenta Maisgries:

1 kg (9.1%)

Seitenbacher Corn Flakes:

375 g (3.4%)

Cara Hell:

330 g (3%)

Haferflocken:

300 g (2.7%)

Gesamt:

11.01 kg

Maischplan:

Einmaischen:

68 °C

1.Rast:

67 °C für 90 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Spalter Select (Vorderwürze):

75 g, % α-Säure

Gärung und Reifung:

Hefe:

Danstar Nottingham

Gärtemperatur:

17 °C

Karbonisierung:

5.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Nachtrag vom 04.06.2018:
Ich habe das Bier noch einmal gebraut, allerdings den gesamten Maisanteil mit Maisflocken von HuM ersetzt und mit Tettnanger Hopfen. Es ist nach 1h iodnormal und die Ausbeute lag über 70%, Läutern ist ein Kinderspiel. Die Gärtemperatur mit der Nottingham sollte nicht über 17°C liegen, dann gibt es weniger Nebengeräusche. 5 Wochen Reifezeit tun dem Bier auch gut.
Sehr wichtig ist die Trinktemperatur. Wenn man dieses Bier im Sommer bei großer Hitze eiskalt (3°C) trinkt, ist es einfach nur genial. Warm und im Winter ist es ein Graus;-)

*****************************************************************

Meine Lieblingsvariante des Samba Pale Ales.
Unbedingt vorverkleisterte Instant Polenta nehmen. Diese erkennt man an der kurzen Kochzeit. Sonst gibt es Läuterprobleme und einen Blausud.
Polenta und Corn Flakes einfach mit einmaischen. Restalkalität 0° mit Milchsäure eingestellt. Muss eventuell mit abgekochten Wasser auf 13°P verdünnt werden.
Das Bier ist nach 4 Wochen trinkreif und sehr frauenkompatibel und ideal geeignet für Grill-und Gebutstagsfeste.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Boludo 05.04.2012 - 20:23 Uhr

Nachdem jetzt doch so viele das Rezept nachbrauen hab ich noch mal genau nachgeschaut und nachgerechnet. Es sind 13°P statt 12°P und die IBU gehen wohl eher Richtung 20 und nicht 18. Ich denke, so sollte es passen.

Von: sebi 29.10.2012 - 14:05 Uhr

Hallo Boludo,

hört sich sehr lecker an und wird doch direkt mal ausprobiert :-)
Die Haferflocken maische ich auch direkt mit ein?

Danke und Grüße

Sebastian

Von: Boludo 02.11.2012 - 12:10 Uhr

Ja, einfach alles mit einmaischen, viel Erfolg!

Von: sebi 26.01.2013 - 14:11 Uhr

So, habe jetzt ca. 18 Liter in der HG :-)
Bin sehr gestpannt und melde mich wenn ich die erste Flasche probiert habe!

Von: sebi 04.03.2013 - 21:25 Uhr

So, nun melde ich mich, nach dem alles getrunken wurde :-) Es war ein sehr leckeres frisches Bier. Meine Gäste, an die ich es ausgeschenkt habe, waren auch sehr begeistert. Werde ich für den Sommer wieder brauen ;-) Grüße, Sebastian

Von: winklfrank 23.03.2013 - 08:14 Uhr

2012 nachgebraut - und kann nur empfehlen, dass das Bier nachgebraut wird. Hat toll geschmeckt !
War aber auch das bislang einzigste Bier, das beim Läutern "gemuckt" hat, da sich die Polonta oben abgesetzt und dies wie eine "Teerschicht" dicht gemacht hat.

Von: gartenbraeu 22.07.2013 - 11:24 Uhr

Hab das Rezept in meiner 50 Liter Pumpenanlage nachgebraut, allerdings habe ich die Polenta durch Maisflocken ersetzt. Ein herrliches Sommerbier das sogar meiner Frau schmeckt und die trinkt sonst nur Wein. Werde es am kommenden WE wieder brauen. Grüsse, Fred

Von: brauwolf 28.07.2013 - 15:56 Uhr

Schon -zig mal nachgebraut gehört es mittlerweile zu meinen Standardsorten. Nach zahlreichen Variationen mit verschiedenen Hefen bin ich bei der WY3068 hängengeblieben. Macht sich mit Cascade und Citra auch gut.

Von: Johnny H 01.09.2013 - 16:35 Uhr

Habe das Bier ganz leicht abgeändert auch gebraut. Ich hatte große Probleme beim Läutern - die Polenta kam durchs Blech durch. Vermutlich deswegen recht niedriger scheinbarer EVG (Notti, 65%), weil die Polenta sich nicht aufgelöst hat und während dem Läutern munter weiter verzuckert hat. Ich denke, der Schlüssel ist gutes Rühren - das war bei mir wohl zuwenig. Bier war trotzdem lecker.

Von: Johnny H 06.09.2013 - 11:47 Uhr

PS: ich habe Cara Dunkel verwendet (war geschrotet und musste weg) und mit Cascade gehopft. Passt super. Wird jetzt (nach ca. 7 Wo Kaltreifung) immer noch besser, ist aber leider bald alle :(

Von: Uwe12 04.12.2013 - 09:35 Uhr

Die Gußmengen kamen mir etwas wenig vor. Ich habe für 20ltr Ausschlag mit 15ltr Hauptguß und 16ltr Nachguß für mein System eine optimale Gußmenge gefunden. Das Glattwasser war mit pfannevoll gerade zuende.
Polenta durch selbst gemahlenen Maißgrieß ersetzt. Mais-Rohfruchtkochung (vor dem Einmaischen) 10min mit Wasser 10:1 ging problemlos ohne anbrennen.

Von: Ricardo 13.02.2014 - 22:51 Uhr

Dieses Bier wurde mein vierter Sud. Trotz verschiedenster Zutaten auch für Anfänger einfach zu gestalten. Läutern verlief unauffällig.
Ich bin bei etwas über 13* Plato rausgekommen und habe entsprechend verdünnt.
Wurde zu Silvester ausgeschenkt. Die Restsüße und das Maisaroma kamen insbesondere bei den Mädels sehr gut an.

Nächstes Mal werde ich die Haferflocken vorher backen.
Dieses Pale Ale wird bestimmt noch das Ein oder Andere Mal bei mir gebraut.

Von: braugnom 17.05.2014 - 13:01 Uhr

Ein tolles Bier, ein klasse Durstlöscher. Das Bier ist leicht und spritzig. Gestern Abend beim Grillen war es auf dem Balkon genau das richtige Bier. Es hat allem am Tisch geschmeckt und die 4l die ich dabei hatte waren schneller alle als ich gucken konnte.

Allerdings habe ich das Bier nicht mit Spalter Select gebraut, sondern mit dem Sorachi Ace. Das passte ganz hervorragend und verleiht dem Bier durch die zurückhaltende Hopfung einen unterschwelligen fruchtigen Geschmack.

Von: Corvus 09.06.2014 - 20:23 Uhr

Gerade jetzt in den heißen Tagen und zur anstehenden WM ein Klassebier. Hat allen, die es bisher getrunken haben, sehr gut geschmeckt.
Habe es anstelle von Spalter Select mit Saphir gehopft. Super! Das werde ich bestimmt noch einmal brauen, allerdings mit noch etwas mehr Dampf. So um die 6 g CO2 würde zu diesem Bier meiner Meinung nach auch prima passen.

Von: Johnny H 09.01.2015 - 10:31 Uhr

Habe das Bier im Sommer 14 zum zweiten Mal gebraut, diesmal mit gebackenen Haferflocken, etwas Torrified Wheat, Citra-Hopfen und der S04-Hefe. War super und m.E. sogar noch besser als mit der Notti!! Dieses Jahr lasse ich die London ESB-Hefe (Wyeast 1968) drauf los!

Von: Kikmann 30.06.2015 - 21:22 Uhr

Dem ganzen Lob ist nicht viel hinzuzufügen.
Bei mir gab es auch Polentastau bei Läutern.

Von: Koida 04.08.2015 - 17:07 Uhr

Gutes Bier, beim maischen hatte ich schon Angst, auch weil es eine hässliche fahl-graue Farbe hatte. Aber schon nach kurzer Lagerung von ca. 10 Tagen war die Angst weg. Erste Probierflasche: Hellgelbe Farbe, etwas undefinierbarer Geruch, da weiss ich noch nicht ob gut oder schlecht, aber leckerer schlanker Geschmack. Nicht zu bitter, sommerlich frisch. Angenehm ausgewogen.
Wird nicht mein "All-time-favorite", aber eine klare Empfehlung für jeden der mal an dem aussergewöhnlichen Rezept interessiert ist.
Grüße, Flo

Von: lukebrower 16.08.2015 - 07:08 Uhr

Sehr leckeres Bier, habe es mit der S-04 vergoren und einen Teil der Hopfung mit Perle gemacht (Spalter war fast alle), sowie im Whirlpool noch etwas Nelson Sauvin. Leckeres Bierchen

Von: oliver0904 17.08.2015 - 13:02 Uhr

Sehr gutes Bier
Ich habe es mit gestrippter Maisels Weisse Hefe angesetzt, absolut genial!

Von: Archie 15.02.2016 - 16:30 Uhr

Ein ganz leckeres Getränk, das auch bei weiblichen Verkostern begeistert konsumiert wurde.
Einzig das Läutern war mir eine Qual, aber es hat sich gelohnt.

Ich braue es garantiert noch einmal.
Grüße

Archie

Von: raistlin 17.02.2016 - 18:57 Uhr

Sehr leckeres Sommerbier! (Schmeckt auch im Winter :-))
Das Läutern (Läuterhexe) war etwas schwierig, aber nach erneutem Aufrühren und Läuterruhe ging es.
Das Bier wird sicherlich wieder gebraut.

Von: Greenhorn75 31.03.2016 - 22:38 Uhr

Hallo Boludo, wieviel Hefe hast Du beim Anlassen verwendet?

Danke & Gruß,
Thorsten

Von: ErOs 04.07.2016 - 10:45 Uhr

Nachgebraut im Juni 2016 - und für extrem lecker befunden!!! Läutern ging ohne Probleme - dank Rohrfruchtmaische mit der Polenta (aus dem Rewe). Super leckeres Sommerbier! Danke für das großartige Rezept, das braue ich sicher nochmal und spiel vielleicht ein wenig mit dem Hopfen rum - auch wenn das Bier in erster Linie durch die vier Getreidesorten seinen Charakter bekommt.

Von: Cubase 16.07.2016 - 13:42 Uhr

Ja, was soll ich sagen, ich reihe mich in die Lobeshymnen für dieses leckere Sommerbier ein. Und wenn man seinen Gästen die Zutaten nennt, erntet man erstaunte Gesichter

Von: Brasseur du Malheur 12.08.2016 - 15:07 Uhr

Schließe mich den positiven Kommentaren hier nahtlos an.
Ich habe beim zweiten Versuch das Weizenmalz zur Hälfte durch Couscous (Hartweizengrieß)ersetzt, außerdem den Polenta-Anteil reduziert, damit der Maisgeschmack nicht so durchkommt. Wer hat Erfahrungswerte zur Sudhausausbeute?

Von: svenson48 03.01.2017 - 23:12 Uhr

Habe die Bio Polenta von Rewe genommen und Sorachi Ace als Hopfen. Dauerte ganze 30min länger bis Jodnormal. Sehr feines erfrischendes Bier! Werde es sicher noch das ein oder andre mal mehr brau(ch)en :)

Von: herrpaul 08.09.2017 - 12:44 Uhr

Unser Sommerbier 2017. Genau nach Rezepot vorgegangen. Die Maische war wohl nicht ganz jodneutral (leicht gräulich), dem fertigen Bier schmeckt man das aber nicht an. Unser hellstes Bier bis jetzt, schmeckt leicht und frisch, genau so wie es sein soll.

Von: Mavro 09.04.2019 - 21:31 Uhr

Habe das Rezept nachgebraut und dabei den gesamten Maisanteil mit Maisflocken eingesetzt.
Das Bier ist wirklich sehr lecker geworden!
Geruch, Geschmack, Aroma, Farbe, usw., alles sehr fein. Nur zu empfehlen

Von: Tiffinsky 19.05.2019 - 13:55 Uhr

Das Samba Pale Ale Stand schon lange auf meiner Liste der Biere, die ich mal brauen wollte. Ich habe allerdings ein paar Dinge anders gemacht als im Rezept: statt Kombirast das volle Rastenprogramm und mit Yellow Sub gehopft von dem auch noch etwas im Whirlpool landete. Ich finde das Ergebnis nach der ersten Probe sehr gut! Es ist recht gut komponiert aus Körper, Alkoholgehalt, sehr feine Bittere und Fruchtigkeit vom Hopfen. Und es funktioniert auch sie Trinkbier gut, vermute ich zumindest, teste ich demnächst :). Das war auch mein erster Sud mit der Nottingham Hefe. Die hat sich auch sehr sehr schön abgesetzt und jetzt nach rund vier Wochen in der Flasche ist das Bier sehr klar. Und extrem feinperlig ist es auch, der Schaum ist stabil und fein. Ich hatte übrigens Bio Polenta von Rewe - kein Problem - und Cornflakes vom Discounter aus Eigenmarke (konnte von Seitenbacher keine bekommen).