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Dunkler Doppelbock

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: tauroplu am 22.03.2012

Stammwürze: 19% | Bittere: 40 IBU | Farbe: 54 EBC | Alkohol: 7.3 %

Obergäriger, würziger, dunkler Doppelbock, der durch das Caraaroma® nach Rosinen und Trockenfrüchten schmeckt.

Brauwasser

Hauptguss:

20 L

Nachguss:

13 L

Gesamt:

33 L

Schüttung

Pale Ale:

5.1 kg (70.8%)

Weizenmalz, dunkel:

1 kg (13.9%)

Rauchmalz:

0.3 kg (4.2%)

Caramünch® II:

0.3 kg (4.2%)

Caraaroma®:

0.5 kg (6.9%)

Gesamt:

7.2 kg

Maischplan:

Einmaischen:

60 °C

1.Rast:

57 °C für 10 min

2.Rast:

63 °C für 45 min

3.Rast:

73 °C für 20 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Spalter Select (Vorderwürze):

27 g, % α-Säure

Magnum:

2.3 g, % α-Säure , 70 min

Amarillo:

24 g, % α-Säure , 30 min

Hallertauer Mittelfrüh:

24 g, % α-Säure , 15 min

Cascade:

30 g, % α-Säure , 10 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Danstar Nottingham

Gärtemperatur:

20 °C

Endvergärungsgrad:

73%

Karbonisierung:

5.0 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Trotz der 40 IBU ein ausgewogenes Bier wegen der rel. hohen Stammwürze und den verschiedenen Caramalzen. Da das bisher verwendete Whiskymalz bei einigen zu einem medizinischen Geschmack geführt hat, habe ich es durch normales Rauchmalz ersetzt. Die Konzentration des Caraaroma® habe ich nochmals erhöht und es hat sich gelohnt! Unterstützt wird die Malzigkeit durch ein subtiles und ausbalanciertes Zusammenspiel der verwendeten Hopfensorten. Hopfengaben wurden mit Earls Hopfenrechner für Profis ermittelt. Ich verwende Pellets. - Nachisomerisierungszeit: 15 Min. -

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: schabowski 10.07.2012 - 22:56 Uhr

Kochzeit des Magnum müsste 70 Minuten (also Zugabe nach 20 Minuten) sein, oder?

Von: tauroplu 12.07.2012 - 17:51 Uhr

Hi, jo, da hast Du aber sowas von Recht! Danke für den Hinweis. Ich weiß zwar nicht, wie ich das ändern kann, aber mal sehen.
Cheers
Michael

Von: tauroplu 12.07.2012 - 17:54 Uhr

Ah...gefunden und geändert.

Von: kavu 30.01.2013 - 14:11 Uhr

Gestern habe ich es endlich geschafft den Bock zu probieren. Ein Malzbonbon mit lecker Hopfengeschmack. Sehr ausgewogen - nicht fett oder alkohollastig. Durch die vielen Geschmackskomponenten ein Erlebnis. Super geworden!

Von: tauroplu 14.11.2013 - 17:01 Uhr

ACHTUNG! Ich musste die Hopfengaben anpassen, da die sich (wieder mal) irgendwie verändert haben. Sandro hat das auch schon mal überprüft, konnte aber nichts finden. Merkwürdig...
Gruß
Michael

Von: Beerbrouer 15.11.2013 - 18:56 Uhr

Hi Michael, ich will das Bier am Sonntag brauen und habe mir noch den alten Stand ausgedruckt. Du hast ja den Cascade-Anteil mehr als verdoppelt. Überschlägig komme ich jetzt auf fast 50 IBU. Kannst du das bitte nochmal prüfen?
Danke und Gruß
Gerald

Von: tauroplu 15.11.2013 - 20:37 Uhr

Mann, Mann, Mann, Gerald, Entschuldigung, Du hast absolut Recht! Ich bin seit Tagen nicht so ganz bei der Sache, weil ich unseren Keller umorganisiere...das nennt man echte Verschlimmbesserung.
Ich habe jetzt nochmals alles sorgfältig geprüft, nun stimmts...hoffentlich :)
Gruß
Michael

Von: carstenlenz 08.06.2014 - 10:27 Uhr

Sehr leckeres Bier. Hat meinen Vater (der meiner Heimbrauerei skeptisch gegenübersteht) zum Kommentar "bestes Bier bisher" genötigt.

Ich habe die Hopfengaben leicht gesenkt um die IBUs etwas zu reduzieren, da die Verwandtschaft nicht so ganz "hopfenfest" ist. Trotzdem sind die Aromen noch gut durchgekommen und haben sich schön in den Malzkörper eingebunden.

Von: Blaubär 05.08.2014 - 14:44 Uhr

Oberlecker! Sollte aber mindestens ein halbes Jahr reifen, Hopfen/IBU fand ich ganz in Ordnung. Ich würde etwas weniger Whiskymalz nehmen beim nächsten Mal.

LG Peter

Von: henrikwilken 21.12.2016 - 13:05 Uhr

Hab den Bock im März gebraut, und nur noch ein paar Flaschen da. erst jetzt entfaltet sich das ganze Aroma. Werde gleich noch einen Sud für nächstes Jahr ansetzen. Sehr geil!

Von: der_dennis 10.03.2017 - 16:08 Uhr

Wahnsinnig gutes Rezept!
Habe es als erstes "richtige" UG Bier gebraut und mit einem gesteuerten Kühlschrank vergoren. Nach 4 Wochen gut trinkbar, nach 6 Wochen war es der Hammer. Wirklich das beste Bier das ich selbst gebraut habe. Ein 10l Fass wurde in 2 Tagen von meinen Eltern, meiner Freundin und mir geleert. Weitere 0,5l Flaschen gingen an meine Fluglehrer und Arbeitskollegen die auch begeistert waren.

Von: Gigadasch 04.01.2019 - 14:41 Uhr

Hi,
mal eine Frage eines Neubrauers zu diesem Rezept: wieviel Hefe nimmt man dafür, wieviel Speis muss ich für die Carbonisierung abnehmen und wie sind die Lagerbedingungen (Zeit/Temperaturempfehlung)

Vielen Dank schon mal!
Jürgen

Von: tauroplu 05.01.2019 - 16:26 Uhr

Hi, Dennis,
da obergärig reichen auch bei der Stammwürze 2 Päckchen Trockenhefe, wenn untergärig, solltest Du 4 Päckchen nehmen.
Speise kannst Du auf den üblichen Seiten entsprechend berechnen (z.B. https://brauerei.mueggelland.de/karbonisierung.html), die Menge an Speise bzw. Zucker hängt von Deinen Vorliegen ab. Doppelbock karbonisiere ich gerne etwas geringer, so gute 5 g Kohlensäure pro Liter.
Nachgärung bei der gleichen Temp. wie die Hauptgärung. Lager- bzw. Reifetemperatur nach Beendigung der Nachgärung: so kühl wie möglich.