Hundsbamm Helles Vollbier

Helles

Spalter Bier Helles Vollbier-Klon

Autor: Ritschi | Erstellt am 27.02.2024

Stamm­würze 11.7%
Bittere 33IBU
Farbe 6EBC
Alkohol 4.8%

Das "Spalter" brauche ich hier ja nicht weiter zu erklären; es ist ja sicher hinreichend bekannt. Ziel diese Klons war, das Aroma und die feine Spalter Hopfennote möglichst gut zu erreichen.

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Hauptguss 34 Liter
Nachguss 19 Liter
Gesamt: 53 Liter

Schüttung

Pilsener Malz
8.7 kg(100%)
Gesamt: 8.7 kg

Maischplan

Einmaischen 55°C
1. Rast 55°C 10 min
2. Rast 63°C 50 min
3. Rast 72°C 30 min
Abmaischen 78°C

Würzekochen?

Gesamtkochzeit: 60 min
Magnum Pellets Typ 90
24 g 60 min
Spalt Spalter Pellets Typ 90
13 g 30 min
Spalt Spalter Pellets Typ 90
18 g 15 min

Gärung und Reifung

Hefe:

Fermentis SafLager™ W-34/70

Gärtemperatur:

12-18 °C

End­vergärungsgrad:

75%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Folgende Überlegungen waren die Basis für die Entwicklung des Rezepts:
- Die Stadtbrauerei Spalt verwendet nur Spalt Spalter Hopfen dafür (mündliche Aussage und spalter-bier.de)
- Verwendung von ausschließlich Pilsener Malz (spalter-bier.de)
- 11,7°P Stammwürze (spalter-bier.de)
- 33 IBU (hobbybrauer.de/forum)

Die erste Verkostung nach 10 Tagen Lagerung machte Hoffnung, dass das Rezept wie geplant gelungen ist. An-, Haupt- und Nachtrunk hinterließen die erwarteten Eindrücke. Dass die Lagerung noch fortgeführt werden musste, war aber klar zu erkennen.

Nach vier und sechs Wochen verkostet, war das Bier ausreichend gelagert. Beim ersten Schluck der Blindverkostung merkte man Unterschiede. Ein Bier - vermutlich das Original - erschien frischer und weniger grasig beim Hopfen.
Allerdings waren nach ein paar weiteren Schluck diese Unterschiede nicht mehr zu schmecken. Sowohl mein Brauparter als auch ich konnten nicht mehr sicher sagen, was das Original und was "unser" Klon waren.

Weil's beim Rezept nicht angegeben werden konnte: Unser Brauwasser hat laut Wasserversorger 8,0 pH-Wert und 6,5°dH.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Ritschi 28.02.24, 14:26 Uhr
Hallo Jürgen, die 33 IBU sind mit dem KBH errechnet. Ich halte sie aber für realistisch sowohl beim Klon wie auch beim Original. Mit "Münchner Hell" hat das Spalter grad bei IBU nichts zu tun.
Zuletzt geändert: 28.02.24, 14:27 Uhr
Juergen_Mueller 28.02.24, 13:02 Uhr
33 IBU erscheint mir sehr viel für ein Helles. Da sind wir ja schon im Bereich von Pilsnern. Ich hab das Original als sehr typisches "Münchner Hell" in Erinnerung, also viel milder. Habt ihr mal die pH-Werte der Maische und Anstellwürze gecheckt?