Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept
Tatsächlich erfolgt hier die erste Hopfengabe kurz vor Kochende. Wer es bitterer möchte, kocht den Hopfen über die gesamte Kochdauer mit. Der pH-Wert sollte nach dem Kochen mit Milchsäure auf 5 oder darunter angepasst werden. Nicht unter 4,6 gehen, da das Bier sonst säuerlich schmecken könnte. Wenn sauber gearbeitet wird, ist das im Winter oder Frühjahr gebraute Bier im Keg bis in den Sommer haltbar. Am besten das Keg vor dem Anstich frisch mit je 22g des jeweiligen Hopfen stopfen. So haben Fremdhefen, in dem Fall, dass sie durch das Stopfen eingeschlepptet wurden, weniger Zeit sich zu vermehren und eine erneute Gärung auszulösen.
Benutzerkommentare zu diesem Rezept
Der verrückte Hutmacher
29.12.24, 12:40 Uhr
Nein, habe ich nicht. Im Sommer ist mir aufgrund von größerem Durst Flaschenbier zu aufwändig und eine andere Möglichkeit zum Pasteurisieren wüsste ich nicht. Hatte auch schon überlegt, einmal direkt im verschlossenen Keg zu vergären und da ist ach gleich zu karbonisieren, hatte jedoch Bedenken wegen des bei der Gärug oft entstehenden Hopfen/Hefe Randes im Gärgefäß, der dann bis das Keg leer ist, darin verbleiben und antrocknen würde. Nein, ich habe ganz normal im Gäreimer, den ich allerdings nur für Alkoholfreies verwende, weniger Tage vergoren und in der abklingenden Gärung ins Keg geschlaucht. Bis zur vollständigen Klärung dauert es eine Weile. Man kann es vorher zwar auch gut trüb trinken, aber der Geschmack verbessert sich noch deutlich. Auf dem Foto ist es erst ein paar Wochen alt (weil spät im Frühling gebraut) und sieht wie ein Weizen aus, es wird aber mit der Zeit sehr klar.
simon312
13.10.24, 19:14 Uhr
Interessantes Rezept! Hast du dein Bier gar nicht pasteurisiert? Und du hast vermutlich direkt im Keg vergoren und dann auch karbonisiert oder?