Gurgelrutscher

Helles

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: horstibus am 05.02.2013

Stammwürze: 13.8% | Bittere: 25 IBU | Farbe: 10 EBC | Alkohol: 5.3 %

Süffiges obergäriges Helles, leicht hopfig,etwas blumig mit einem Hauch Zitrus-/Nadelholznoten. Rutscht seeehr schnell die Gurgel runter...

Brauwasser

Hauptguss:

18 L

Nachguss:

16 L

Gesamt:

34 L

Schüttung

Pale Ale Malz:

4 kg (76.9%)

Weizenmalz hell:

0.6 kg (11.5%)

Carapils:

0.5 kg (9.6%)

Haferflocken:

0.1 kg (1.9%)

Gesamt:

5.2 kg

Maischplan:

Einmaischen:

46 °C

1.Rast:

50 °C für 5 min

2.Rast:

64 °C für 25 min

3.Rast:

74 °C für 35 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

90 min

Dr, Rudi (Super Alpha) (Vorderwürze):

5 g, % α-Säure

Dr, Rudi (Super Alpha):

5 g, % α-Säure , 90 min

Dr, Rudi (Super Alpha):

5 g, % α-Säure , 15 min

Dr, Rudi (Super Alpha):

25 g, % α-Säure , 0 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Wyeast 1007 German Ale

Gärtemperatur:

15-18 °C

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Hauptguss besteht aus Kirkel Wasser von Lidl.
Nachguss Ludwigshafener Stadtwasser.
Mein Versuch eines hellen "Saufbiers".
Noch nie zuvor habe ich so viel vom Jungbier vernichtet (ca 2 Liter).
Wie der Name vermutet rutscht es die Gurgel seeeehr schnell runter...

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

pfalezerbube 26.07.20, 22:00 Uhr
Kurze Frage zu den Haferflocken. Werden die ganz normal bei 46 Grad zusammen mit dem Malz eingemaischt? Oder ist dabei was zu beachten?
dachsau 12.07.20, 20:38 Uhr
Ja, Dr. Rudi ist z.Z. schwer zu bekommen. Wir nehmen jetzt Summit (15,3 %a), 0,6 g/L für 80 Min und 0,65 g/L für 10 Min. Stehen bei 50 IBU, Passt. Den Gurgelrutscher mit einer W34/70 vergoren geht ab wie "Schmits Katze". Ist unser Liebling geworden. Bei der Variante mit Ingwer, gestifteter Ingwer 60 Min mitkochen, der Zweite Hopfen wird dann nicht mehr hinzugegeben. Vergoren mit der Notty und auch der K97. Das ist egal. Alle aromatisierte Biere sind sehr schnell trinkbar. Fast schon direkt nach der Abfüllung und Nachgärung (ca. eine Woche). Wir sind im Moment bei 75 g/L angekommen. Sehr guter Geschmack und leichte Würze der typischen Ingwerschärfe. Ist aber leider Herkunfts- und Frischeabhängig. Und bitte nur BIO Qualität verwenden. Beim nächsten mal werden wir auf 100 g/L hochfahren. Immer noch ein super Grundrezept. Dank an Horstibus.
Zuletzt geändert: 12.07.20, 20:48 Uhr
ragiebier 29.06.20, 17:22 Uhr
Ich habe die Hefe "Dr. Rudi" hier gesehen: https://www.hopfen-der-welt.de/pellets-typ-90/neuseeland/dr-rudi/ ... aber leider ausverkauft
Zuletzt geändert: 29.06.20, 17:24 Uhr
Thecat 16.06.20, 07:21 Uhr
Hat denn mittlerweile jemand eine Alternative zum Dr Rudi? Würde das Rezept gerne brauen, aber ist ja wirklich schwer ranzukommen, an das Zeug...
UnsUwe 27.05.20, 21:18 Uhr
@dachsau, wie genau funktioniert das mit dem Ingwer? in die Vorderwürze rein, und 90min mit gekocht? Mit Notty vergoren? Tipps wären Super, meine Frau mag Ingwer Bier.
Zuletzt geändert: 27.05.20, 21:26 Uhr
SebastianTrapmann 13.04.20, 20:20 Uhr
Super leckeres, süffiges Helles! Zum ersten Mal gebraut & es wird wahrlich nicht das letzte Mal gewesen sein!
dachsau 29.01.20, 23:19 Uhr
Bereits zum dritten Mal gebraut. Diesmal in unserem 50L Topf. Nach dem läutern in drei Varianten geteilt. -wie Rezept obergärig mit der Notty -Untergärig mit der W 34/70 bei 10 Grad über 12 Tage vergoren -nur Vorderwürze / bittergabe und mit 60g/L Ingwer (Bio und frisch gestiftet) gekocht. Über das Grundrezept ist bereits genug geschrieben worden. Aber mit der untergärigen Hefe echt super, nicht besser, aber anders lecker und „rutschig“. Mit Ingwer ein gedicht. Haben schon viele Bräue mit Ingwer gemacht, aber die Mischung ist echt der Hammer, sofern man Ingwer mag ;-)
UnsUwe 13.11.19, 00:10 Uhr
Es soll auch mein erstes Bier werden das ich braue.. Kann mir mal bitte jemand Helfen.. Bei der Würzekochzeit steht. Dr, Rudi (Super Alpha) (Vorderwürze):5 g, 11% (ohne min Angaben) Gebe ich direkt beim Läutern 5g Hofen zu ? Und am Ende bei 0 min (also Kochende) auch noch mal 25g ? sehe ich das richtig
harsc 17.09.19, 12:49 Uhr
Das Rezept + Kommentare klingt sehr ansprechend. Kann man die Super Alpha auch durch anderen Hopfen ersetzen? Im Hobbybrauer Forum wurde das schon besprochen, allerdings ohne Ergebnis.
Jür Gen 31.08.19, 16:55 Uhr
Super Rezept. Wir konnten bei der Jungbierprobe fast nicht mehr aufhören zu probieren. Der Name passt perfekt. Respekt.
dachsau 26.08.19, 14:55 Uhr
Wir haben dieses Rezept mit etwas mehr Hopfen 1:1 und 2,5% Haferflocken nachgebraut. Wirklich sehr lecker und kommt überall gut an. Unsere Stammwürze betrug 14°P, IBU rund 40 und 5,7 vol.% bei 75% EVG Die Sudhausausbeute lag bei 64%, was für den BM20 ein guter Wert ist. Beim nächsten mal versuchen wir das als "singlemash" im Thermoport. Bei 5,0 g/L Co2 ist es genau richtig zu zügigen Rutschen. Vier Wochen nach Abfüllung sind nur noch wenige Flaschen da.
Timo 16.11.18, 12:39 Uhr
Das klingt wirklich nach einem tollen Rezet. Werde es als meinen nächten Sud Brauen. Kann mir jemand der das Rezept gebraut hat eine Karbonisierungsempfehlung geben? Und noch eine Frage... ich hab vorher noch nie mit Rohfrucht gearbeitet. Das wird aber nicht geschrotet und kommt direkt beim Einmaischen in den Sud oder? Grüße aus Baden
Vindelicor 12.10.18, 13:37 Uhr
Hallo Horstibus! Erstmal, klingt nach nem echt geilen Rezept! Wieviel von der Hefe hast du denn reingegeben? Reicht da ein Päckchen, sprich 125ml / 125g?! Grüße
waigorrun 15.06.18, 14:00 Uhr
Danke klabu, das passt in den Zeitplan.
klabu 24.05.18, 23:35 Uhr
@ waigorrun 2 bis 3 Wochen nach dem Abfüllen ist das Bier schon super trinkbar. Spätestens 6 Wochen nach dem Brauen war bei mir das Bier getrunken... ;-)
waigorrun 29.04.18, 19:31 Uhr
Das wird gebraut! Wie lange habt Ihr es reifen lassen? Wann ist der optimale Trinkzeitpunkt. Brauche es mitte August.
klabu 09.02.18, 21:41 Uhr
Das Bier rutscht wirklich super die Kehle herunter. Hab es nachgebraut und bin vom Ergebnis mehr als zufrieden. Bis jetzt hat es allen Bekannten geschmeckt. Ich braue es wieder. :-)
Kurzhauber 03.02.18, 12:52 Uhr
Oh Weh! Was für ein süffiges Helles, hopfenaromatisch, feinperlige Kohlensäure, sahniger Schaum. Angenehmer Abgang, mit jedem Schluck sehnt man sich nach mehr. Mehr! Das Jungbier aus dem Gärfass haben wir ungespundet genossen und da schon geahnt, wie gut es erst carbonisiert werden wird. Jetzt wieder carbonisiert mit Speise getestet, und das ist der Hammer. Kann kaum die Reifung abwarten. Zum Glück haben wir alles in 2l-Syphons abgefüllt, da rutscht es dann leichter Richtung Gurgel. Hat die Qualifikation zum hellen Hausbier bei uns geschafft, ist mir vorher mit meinen Bieren noch nicht gelungen (verleiht die Frau)
Braujohann 19.08.17, 20:40 Uhr
Habe das Bier nachgebraut - absolut spitze! Meine Frau - die bis anhin noch fast nie Bier getrunken hat - trinkt es wie Wasser. Das allein sagt mehr wie tausend Worte ;-)
burgemeisterm 21.05.17, 12:19 Uhr
Was war das genau für ein Hopfen
Edlabräu 09.04.17, 21:53 Uhr
Hi! Wieviel Wyeast 1007 Hefe (125ml pro Packung) habt ihr zum Anstellen verwendet?
chris.rockstar 03.01.17, 21:53 Uhr
super bier, schon zweimal gebraut. sehr zu empfehlen!
Cubensis 26.03.16, 21:57 Uhr
Es ist wirklich ein Top Rezept
seitzbonn 06.12.15, 09:13 Uhr
habe dank deines rezepts viel lob geerntet! hat allen sehr geschmeckt und war zu schnell leergetrunken. werde es noch einmal brauen!
Horstibus 18.02.13, 22:34 Uhr
Ich würde es eher niedrig karbonisieren=höhere Süffikgeit. Es kommt sogar ganz nahe an ein UG ran und hat einen Touch Kellerbier.
Der Unterhopfte 06.02.13, 18:19 Uhr
Klingt net übel das Rezept :) Wie sieht die Karbonisierungsempfehlung aus?