Rezept unwiderruflich löschen?

Ja | Abbrechen

Amarillo Weizenbock

Weizenbock

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: berndh am 09.07.2013

Stammwürze: 16.5% | Bittere: 15 IBU | Farbe: 22 EBC | Alkohol: 6.5 %

gelb-orange farbenes leckeres Weizenbock geprägt vom Aroma des Amarillohopfens. Süffig aromatisch und mit guter Schaumstabilität.

Brauwasser

Hauptguss:

33 L

Nachguss:

33 L

Gesamt:

66 L

Schüttung

Weizenmalz hell:

6 kg (46.2%)

Wienermalz:

3 kg (23.1%)

Münchnermalz:

2 kg (15.4%)

Pilsenermalz:

2 kg (15.4%)

Gesamt:

13 kg

Maischplan:

Einmaischen:

59 °C

1.Rast:

57 °C für 15 min

2.Rast:

64 °C für 40 min

3.Rast:

72 °C für 30 min

4.Rast:

78 °C für 5 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

80 min

Amarillo:

20 g, % α-Säure , 70 min

Amarillo:

15 g, % α-Säure , 5 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Wyeast 3638 Bavarian Wheat

Gärtemperatur:

23 °C

Karbonisierung:

7 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Direkt nach der Gärung eine Aroma-Fruchtbombe. Keine Nelke, keine Banane, dafür ein riesiger exotischer Fruchtcocktail. Nach 3 Wochen Lagerung hat sich der riesen Fruchtkorb normalisiert und ist mit dem Aroma des Amarillohopfens zu einem ausgewogenen Gesamtergebnis verschmolzen. Ein Bierchen das von vielen Verkostern, egal ob Frau oder Mann, als ausgesprochen lecker empfunden wurde. Das braue ich garantiert nochmal.
Wichtig: Nutzt man statt der WYeast 3638 eine andere Hefe, erhält man ein Bier mit einem völlig(!) anderen Aromaprofil. Daher bitte nach Möglichkeit die 3638 benutzen.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: saarmoench 19.10.2013 - 20:11 Uhr

Ein sehr gelungener Weizenbock, der durch den Amarillo eine außergewöhnliche Fruchtigkeit erhält, die sehr gut mit den Weizenbieraromen harmonisiert. Ausgesprochen feine Aromen, die man von industriellen Weizenböcken nicht kennt. Eignet sich jederzeit zum Nachbrauen!

Von: Boni 28.10.2013 - 09:34 Uhr

Habe das Bier als Anfänger nachgebraut. Es ist mir gut gelungen und schmeckt sehr gut. Ich kann es weiter empfehlen.

Von: hms 16.09.2014 - 03:06 Uhr

Tolles Bier, erfreulich wenig Banane und Nelke.
Sollte aber schnell getrunken werden, meins fiel nach drei bis vier Wochen deutlich ab, die Frische fehlte dann irgendwie.

Von: gustav 16.09.2014 - 23:23 Uhr

habe dieses bier auch nachbebraut und schmeckt sehr gut und fruchtig.
Jetzt nach 4 wochen lagerung ist der geschmack nog besser geworden.
Hab alerdingst wol einen anderen hefe verwendet die wb-06 von safbrew.
Komme aus Holland also vergebe mich meine schreibfehler.

Von: mschmidt 15.05.2015 - 12:56 Uhr

Ich habe den Amarillo Weizenbock bereits zum zweiten mal gebraut und kann ihn nur empfehlen. Der fruchtige Aromacocktail direkt nach der Gärung ist umwerfend. Bei mir hat sich diesmal aber ein Bananengeruch und -geschmack dazugesellt - was ich aber durchaus passend finde.

Von: Benni 28.01.2016 - 21:18 Uhr

Jetzt beim 2. Mal und 3638 kann ich euch endlich beipfichten, da sollte man nicht sparen, mit anderen Hefen entsteht wirklich ein total anderes Geschmacksprofil.

Von: Kurzhauber 29.02.2016 - 20:04 Uhr

Habe das Rezept im Braumeister 20l gestartet und musste sehr schnell reagieren, da das Verhältnis von Hauptguss, in diesem Fall 14,5l zu Nachguss auch 14,5l im HG zu knapp bemessen ist; die Würze brennt auf der Heizspirale im BM20 an. Ich habe dann 20,5 l HG gemacht und 6 l Nachguss, Stammwürze betrug 17°P. Gärung läuft, bin sehr gespannt.

Von: cbaoth 04.10.2016 - 23:15 Uhr

Ein sehr leckerer Weizenbock den ich nur wärmstens weiter empfehlen kann. Ich bin Anfänger, es war mein dritter Sud und das Bier ist einfach super gelungen. Das war sicherlich der letzte Amarillo Weizenbock den ich gebraut habe. Danke für das tolle Rezept.

Von: cbaoth 04.10.2016 - 23:17 Uhr

Korrektur: Das war sicherlich NICHT der letzte Amarillo Weizenbock den ich gebraut habe. :)

Von: stma84 22.10.2016 - 00:24 Uhr

Ausgezeichnetes Bier..Habe es mit Yellow Sub Hopfen gemacht und 17 Grad Stammwürze.
Schmeckt jeden..
Eines der besten Biere die ich gemacht\getrunken habe

Von: dergrutz 03.01.2017 - 07:30 Uhr

Sehr leckerer Weizenbock! Nach 3 Wochen Lagerung schön rund und fruchtig. Kam bei allen im Bekanntenkreis gut an!

Von: Michael Wendt 27.02.2017 - 20:49 Uhr

Sehr bananig, sehr vollmundig, sehr lecker! Bin bei 8,4 % Alkohol gelandet. Aber auch das verträgt er noch, der Weizenbock.

Von: Koida 09.08.2017 - 11:30 Uhr

Sehr leckeres Weizen, eines der besten Rezepte die ich bisher probiert habe. Nach ca. 4 Wochen Kaltlagerung sehr ausgeogenes Bier. Angenehmes, nicht aufdringliches Bananenaroma.
Weil kein Amarillo zu bekommen war, habe ich es mit Yellow Sub gebraut. Zur Info, Yellow Sub ist eine Hopfenmischung, die als Ersatz für den schwer verfügbaren Amarillo dienen soll und diesem geschmacklich sehr nahe kommt.
Ich fand das Aroma toll und kann daher sowohl das Rezept, als auch die Abwandlung mit Yellow Sub sehr empfehlen.

Von: Cubase 11.11.2017 - 19:52 Uhr

Mir ist er zu süss. Ich frage mich, ob ich etwas falsch gemacht habe oder ob das Rezept einfach nichts für mich als norddeutscher Pilstrinker ist.

Von: Michael Wendt 15.11.2017 - 20:36 Uhr

Nach neun Monaten Lagerung ist die Fruchtigkeit deutlich verflogen. Banane komplett weg. Immer noch ein guter Bock, aber dieser hier sollte meiner Meinung nach schnell getrunken werden, dann ist er außergewöhnlich.

Von: Eulenfan 17.11.2017 - 18:57 Uhr

Sehr lecker !!
Ich habe es mit der Brumas Braueule nachgebraut und 26,5 Liter schönen Weizenbock erhalten. Mit der Wyeeast 3638 gebraut.
Mein Bier schaut fast exakt so aus wie auf dem Foto, da bin ich also nah rangekommen. Nach einer Woche Warmlagerung und einer Woche Kaltlagerung habe ich heute das erste probiert: sehr fruchtig, für mich ein bisschen zu süß, stark in der Dichte und im Geschmack. Ich bin mal gespannt, wie das in drei, vier Wochen schmeckt !
Danke an berndh für das Rezept !

Von: Flotschi 17.11.2018 - 14:43 Uhr

Riechen tut es jetzt schon super...

Von: tikra 28.05.2019 - 12:07 Uhr

Ein sehr leckeres und harmonisches Bier mit dezenten Aromen, wie man sie bei Kaufbieren nicht findet. Da schließe ich mich meinem Vorredner saarmoench gern an. Aroma, Farbe und Schaumstabilität sind toll - zum Nachbrauen empfohlen. Durch die Süffigkeit/Süße des Bieres merkt man kaum etwas vom Alkoholgehalt.
Meine Frau sieht dieses Bier als echtes Frauenbier an und trinkt gern eins mit, was will man(n) mehr. Gutes Bier sorgt für Harmonie in der Ehe. ;-)
Vielen Dank an berndh für das Rezept.