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Perlweizen

Helles Hefeweizen

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: pltmbr am 18.12.2014

Stammwürze: 13% | Bittere: 16 IBU | Farbe: 6 EBC | Alkohol: 5 %

Fast klassisches Weißbier

Brauwasser

Hauptguss:

23 L

Nachguss:

3 ½ L

Gesamt:

27 L

Schüttung

Pale Ale:

1.9 kg (41.9%)

Weizenmalz Hell:

2.5 kg (55.1%)

Sauermalz:

140 g (3.1%)

Gesamt:

4.54 kg

Maischplan:

Einmaischen:

37 °C

1.Rast:

45 °C für 10 min

2.Rast:

52 °C für 10 min

3.Rast:

65 °C für 30 min

4.Rast:

72 °C für 30 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

60 min

Perle:

19 g, % α-Säure , 45 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Mangrove Jacks Bavarian Wheat M20

Gärtemperatur:

22 °C

Endvergärungsgrad:

77%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Mit dem Braumeister 20 Liter gebraut.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: GourmetHH 28.05.2015 - 20:04 Uhr

Fantastisches Weizenbier!

Habe es manuell für 23l nachgebraut und bin begeistert! Hohe Ausbeute, das Pale Ale Malz gibt einen Zitronengelben Farbton - balanciert vollmundig und perfekte Bittere. Statt der MJ Wheat M20 hatte ich allerdings nur die Fermentis WB-06 zur Hand. Temperatur 22Grad, Dauer 8 Tage. Eine Woche Reifung in der Flasche mit Haushaltszucker etwas höher auf 6G/l karbonisiert.

Die WB-06 sedimentiert für eine Weizenbierhefe nach 2 Wochen relativ stark fast bis zum Kristallweizen. Das ist dann auch der optimale Trinkpunkt. Wenn man beim Einschenken die Hefe mitnimmt, hat man das volle Bananenaroma. Das Ergebnis ist umwerfend - hatte den Nachteil, daß ich in kürzester Zeit leergetrunken wurde … :)

Habe jetzt mal zum Vergleich die MJ M20 bestellt. Ich berichte gerne noch einmal.

Danke für das Rezept!

Von: Altenbraker 03.07.2015 - 00:39 Uhr

5 Liter Nachguss auf 30 Liter Hauptguss scheinen mir so wenig. Ist es vernünftig, Haupt- und Nachguss anders zu balancieren? Oder hat es seine Gründe, dass die Maische mit "nur" 5 Litern "ausgespült" wird? <- Hier fragt ein Anfänger.

Danke!

Viele Grüße.

Von: Sonnenbrand 11.09.2015 - 13:26 Uhr

Mein erstes Weizen habe ich hier nach diesem Rezept gebraut. Ich habe ca. 20 Liter HG und 10 Liter NG gemäß kleinem Brauhelfer genutzt. Durch Unachtsamkeit habe ich eine "Kombirast" bei 50-52°C gemacht (danach gings normal weiter). Ansonsten habe ich statt Perle noch Citra als Hopfen genutzt, was bis jetzt aber geschmacklich nicht erkennbar ist. Die Ausbeute war nur bei ca. 56%, dass kann aber am Weizenmalz liegen.
Im Geschmack, nach 1 Woche HG und 1 Woche NG, ist sehr angenehm. Die Hefe hat pure Banane gezaubert und produziert eine sehr weiches und rundes Mundgefühl. Alles in allem ein vollmundiges frisches Weizen!

Von: Sonnenbrand 29.09.2015 - 10:59 Uhr

Kurzes Update nach drei Wochen Reifung: Banane ist jetzt nicht mehr so penetrant und inzwischen kommt auch leichte Nelke. Sehr ausgewogen und die Hefe macht wirklich ein schönes Bier.

Von: Chopper925 04.07.2016 - 21:21 Uhr

Tolles Weizen!

Habe es als Bier für meine Frau und ihre Arbeitskollegen gebraut da sie Perl-Programmiererin ist.
Ließ sich wunderbar brauen, auch keine Läuterprobleme mit dem Leuterator. Die Gärung war bei 23°C in unter einer Woche durch. Die M20 hat ein tolles Bananenaroma produziert, für mich würde allerdings noch Nelke, für die Komüplexität, fehlen. Aufkarbonisiert mit 7g/l ist es ein schönes frisches, klassisches Weizen geworden das allen geschmeckt hat.

Als kurzer Kommentar zur M20: Volles Bananenaroma, sedimentiert sehr gut, rasend schnelle Gärung, auch in der Flasche sehr schnell nachgereift.

Von: GourmetHH 05.08.2016 - 16:40 Uhr

Ja - wie versprochen mein Nachtrag mit der M20 Hefe.

Gärtemperatur 20Grad - damit tritt die Nelke deutlicher in den Vordergrund. Nach zwei Wochen gut trinkbar, ab der dritten Woche wird das Bananenaroma schwächer. Macht aber nichts, da das Bier allen sehr gut gefällt und schnell ausgetrunken ist!

Von: integrator 21.10.2017 - 13:49 Uhr

Habe es als "Bananenlose" Alternative zum Triticum Wormatia gebraut und war begeistert. Sehr süffig und spritzig. Danke fürs Rezept.

Von: Pizzaolio 10.11.2018 - 14:00 Uhr

Moin, habe dein Rezept gebraut. Nach 8 Tagen Gärung mit M20 hat es nun seit 3 Tagen unverändert 7 Brix, ist zu hoch, oder?

Von: pltmbr 10.11.2018 - 15:48 Uhr

@Pizzaolio: Kommt auf die Stammwürze an. Das kann schon hinkommen. Prost

Von: Pizzaolio 10.11.2018 - 20:31 Uhr

Moin, mit 13,5 Brix Stammwürze angefangen.Waren allerdings kaum Kräusen.Ist mein erstes Weizen. Hoffe das beste. Danke und alles Gute.

Von: pltmbr 10.11.2018 - 20:37 Uhr

@Pizzaolio: Entspricht laut Refraktometer Rechner einem SEVG von 76%. Die Gärung ist somit erfolgreich abgeschlossen. Prost.

Von: haraldS 10.04.2019 - 09:34 Uhr

Tolles HefeWeizen!!
ich habes mit der Fermentis WB-06 Hefe bei 22-23 Grad vergoren.
Jetzt nach der Reifung,ist es ein wirklich leckeres Weizen mit vollem Bananenaroma geworden.
Wird die Tage nochmal gebraut, dann aber mit der Mangrove Jacks Bavarian Wheat M20
um zu sehen ob es Unterschiede gibt.
Daumen hoch!!