Bavarian Melon Pale Ale

India Pale Ale

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Docpsycho am 11.06.2017

Stammwürze: 13% | Bittere: 45 IBU | Farbe: 16 EBC | Alkohol: 5.5 %

Hell-Kupfernes IPA mit schönen mandarinigen erdbeerigen Noten und furztrocken.

Brauwasser

Hauptguss:

15 L

Nachguss:

17 L

Gesamt:

32 L

Schüttung

Pale Ale Malz:

3 kg (69.8%)

Münchner Malz :

1.3 kg (30.2%)

Gesamt:

4.3 kg

Maischplan:

Einmaischen:

65 °C

1.Rast:

63 °C für 20 min

2.Rast:

67 °C für 30 min

Abmaischen:

67 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

90 min

Mandarina Bavaria (Vorderwürze):

6.85 g, % α-Säure

Huell Melon (Vorderwürze):

8.78 g, % α-Säure

Magnum :

10 g, % α-Säure , 90 min

Mandarina Bavaria :

24.15 g, % α-Säure , 10 min

Huell Melon :

30.96 g, % α-Säure , 10 min

Mandarina Bavaria :

33 g, % α-Säure , Whirlpool

Huell Melon :

33 g, % α-Säure , Whirlpool

Gärung und Reifung:

Hefe:

Fermentis S-04

Gärtemperatur:

19 °C

Endvergärungsgrad:

80%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das Bier ist nach 3 Wochen Reifung trinkfertig und schmeckt herrlich nach Erdbeeren und Mandarinen und ist dabei wunderbar trocken, so mag ich mein IPA. Der Doldenhopfen wurde mit einem Zauberstab fein "gemahlen", das hilft beim Seien und der Ausbeute. Was die Abmaischtemperatur angeht, ich gehe nur noch selten auf 78°C, das spart Zeit und macht keine Probleme beim läutern.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Malzknecht 21.11.20, 10:50 Uhr
Was eine Erfahrung! Am Anfang wollte ich einfach nur meine Reste loswerden und da kam mir dieses Rezept gerade recht. Es war schnell gebraut und konnte auch schnell verkostet werden. Das Aroma ist super und duftet wie versprochen nach Mandarinen und Erdbeere. Dieses Bierchen ist sehr trocken, was man im Vorfeld wissen sollte (war ja gewollt). Nicht jeder erwartet das bei einem IPA. Die für ein IPA am unteren Rand angesiedelte Bittere, wird durch das trockene Mundgefühl kräftig betont. Mir gefällt das Bier ganz gut, wobei ich es nach meinem Geschmack dann doch etwas länger lagern lassen habe, damit sich die Bittere besser abrundet. Beim nächsten Mal würde ich auch noch stopfen, damit der Hopfen weiter in den Vordergrund rückt. Wer gerne trockene IPAs mit eher leichtem Hopfenaroma trinkt, ist mit diesem Bier bestens bedient. Wie immer habe ich alles auf meinem Blog dokumentiert: https://malzknecht.de/rezepte/rezeptbewertung/mandarina-bavaria-huell-melon-ipa-rezept/ Danke für das Rezept! Viele Grüße und Gut Sud euer Malzknecht
prolet x 13.05.18, 10:20 Uhr
Danke für das Rezept, nach der Hauptgärung kamen noch 3g/l huell melon dazu zwecks der Erdbeere. Ein Frühlingstraum :-)
docpsycho 03.03.18, 14:02 Uhr
@NiclasBode: Ja, das waren alles Dolden die wie gesagt, kurz vor der Zugabe gut zerkleinert wurden.
NiclasBode 02.03.18, 22:52 Uhr
Sind die Hopfen alle als Dolden dazugegeben worden ?
docpsycho 05.01.18, 21:31 Uhr
Ja, nach dem Kochen kühle ich direkt auf ca 78°C, damit minimiere ich die Nachisomerisierungszeit gegen null. Ja das wird deutlich bitterer und vor allem deutlich weniger Hopfenaromatisch. Die Whirlpoolhopfung lasse ich ca 20 Minuten drin, allerdings haut das nicht hin, wenn du nicht kühlen kannst. Du kannst aber die Zeit mitrechnen die es braucht bis du auf 80°C kommst (Nachisomerisierungszeit) dafür musst du dann aber den Hopfen umrechnen. Bei weiteren Fragen, geh mal aufs Forum oder in die FB-Gruppe, wenn ich da deinen Post sehe antworte ich gerne weiter, ich weiß nicht ob das hier für solche umfangreichen Grundlagenfragen der richtige Ort ist.
Wieselflink 05.01.18, 19:29 Uhr
Ach so...das heisst Du kühlst direkt nach dem Hopfenkochen schnell auf ca. 80° runter und gibst dann die letzte Hopfengabe dazu? Dann passt es tatsächlich rechnerisch :-) Ich habe nur leider keine Kühlmöglichkeit ... dann wird es wohl etwas bitterer. Evtl. die Hopfengabe 10min vor Schluss weglassen, damit ich auf ca. 60 IBU runter komme? Wie lange lässt Du die Whirlpoolgabe denn drin? Während der Gärung hast Du demnach nicht gehopft?
docpsycho 05.01.18, 17:27 Uhr
@Wieselflink: Wenn man den Whirlpool unter 80°C macht, isomerisieren so gut wie keine Alphasäuren mehr, damit muss man die Whirlpoolgabe nicht mehr auf die IBU's anrechen.
Wieselflink 05.01.18, 17:17 Uhr
Das Rezept klingt sehr interessant. Bin gerade dabei es nachzubrauen. :-) Was mich allerdings wundert ist, dass nach dem Brauplaner V5.3 von Hanghofer die Bittere bei dem Rezept mit über 90 IBU herauskommt. Vielleicht mache ich auch einen Denkfehler? Habe eine Whirlpoolzeit von 15 min. angenommen... Werde mal berichten, was am Ende herausgekommen ist.
batbrew 20.08.17, 20:43 Uhr
Habe das Bier nachgebraut. Habe es drei Wochen nach Abfüllung probiert und es war da schon gut trinkbar. Jetzt nach 4 Wochen ist es noch besser geworden. Das Rezept ist der Hammer. Von mir würdest Du ***** Sterne dafür bekommen. Dieser Geschmack, hauaha. Super. Es hat eine Blume, die nicht zusammenfallen will. Ich werde es wieder brauen, wenn es alle ist.
docpsycho 14.06.17, 09:55 Uhr
Sehr gerne, ich bin normal bei meinen Rezepten sehr kritisch und verbessere immer weiter etwas aber das hier war von Anfang an ein Knaller, sonst wäre es auch nicht hier gelandet.
Kai 13.06.17, 22:01 Uhr
Das Rezept macht mich neugierig, ich werde es mal in meine "To Brew Liste" aufnehmen und in naher Zukunft brauen. Danke für's einstellen