Rezept unwiderruflich löschen?

Ja | Abbrechen

Leipziger Gose (Schummelversion)

Sauerbier

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: hyper472 am 17.09.2017

Stammwürze: 9.5% | Bittere: 15 IBU | Farbe: 6 EBC | Alkohol: 4.2 %

Gose mit Koriander, Salz und Milchsäure. Gebraut mit 25% High Gravity am BM 10.

Brauwasser

Hauptguss:

10 ½ L

Nachguss:

7 L

Gesamt:

17 ½ L

Schüttung

Pilsener Malz:

1494 g (54.9%)

Weizenmalz hell:

1086 g (39.9%)

CaraHell:

136 g (5%)

Gesamt:

2.72 kg

Maischplan:

Einmaischen:

48 °C

1.Rast:

45 °C für 15 min

2.Rast:

63 °C für 20 min

3.Rast:

72 °C für 40 min

4.Rast:

78 °C für min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

60 min

Hallertauer Perle:

14 g, % α-Säure , 60 min

Hersbrucker Spät:

24 g, % α-Säure , 10 min

Kochsalz:

10 g für 10 min mitkochen

Koriander:

10 g für 10 min mitkochen

Milchsäure 80%:

53 g für 10 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

Nottingham Ale

Gärtemperatur:

20 °C

Endvergärungsgrad:

76%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das Wasser mit Milchsäure auf 2,5°dH eingestellt.
Die Koriander- und Salzmenge ist moderat, aber deutlich spürbar und verhält sich sehr ausgewogen zu Milchsäure, Hopfen und Malz.
Bitte frisch gemörserten Koriander verwenden. Ich habe mit Wasser auf Zielstammwürze verdünnt, drei Wochen gären lassen und dann direkt aus dem Gärbottich abgefüllt. Bereits nach einer Woche sehr trinkbar und rund im Geschmack.
Sicher einer der einfachsten Wege, ein leckeres (Schummel-)Sauerbier zu brauen.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Braujeck 22.12.2018 - 14:50 Uhr

Sitze gerade im Bayrischen Bahnhof in Leibzisch. Trinke Gose die ich bisher noch nicht kannte. Wenn dein Rezept soooo schmeckt wie das hier, dann stehts in kürze auf der to do Liste.
MfG Nobby

Von: hyper472 28.12.2018 - 00:24 Uhr

@ Nobby,
ein identisches Ergebnis kannst Du nicht erwarten: eine echte Milchsäuregärung bringt viel komplexere saure Noten hervor als einfach dazugekippte Milchsäure. Aber das Ergebnis dieses Rezepts wird Dich sicher positiv an den Bayerischen Bahnhof in Leipzig erinnern!

Von: Braujeck 07.04.2019 - 17:37 Uhr

Hallöchen hyper,
du hast ja geantwortet!!! Supi und Danke.
Wie machst du das mit dem Salz???In einem Säckchen ???Das löst sich doch auf???Gibt es da extra "Geräte"
MfG Nobby

Von: GreenMonkey 12.04.2019 - 19:37 Uhr

Ist die Frage ernst gemeint oder nimmst du uns auf den Arm Nobby? Leipziger Gose gehört ordentlich gesalzen. Einfach gegen Ende des Kochvorgangs zugeben wie im Rezept angegeben.