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Starterwürze

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fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: alt-phex am 14.11.2017

Stammwürze: 9% | Bittere: 1 IBU | Farbe: 5 EBC | Alkohol: 3 %

Einfaches Rezept zum herstellen von Würze für einen Hefestarter.

Brauwasser

Hauptguss:

½ L

Nachguss:

½ L

Gesamt:

1 L

Schüttung

Pilsener:

150 g (100%)

Gesamt:

0.15 kg

Maischplan:

Einmaischen:

72 °C

1.Rast:

67 °C für 60 min

Abmaischen:

67 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

20 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Die die ihr aufpäppeln wollt.

Gärtemperatur:

20 °C

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Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Da das Thema Hefestarter und Hefestrippen andauernd aufkommt und Malzbier oder DME nicht immer optimal oder zur Hand sind, hier meine Vorgehensweise für einen 1l Starterwürze.

Das Pilsener fein schroten oder mahlen, die Spelzen müssen hier nicht vollständig intakt bleiben. Das Schrot in einer Thermoskanne auf Kombirast bei ca. 66-67°C einmaischen und 60min rasten (Hauptguss: 0,6L). Nach Jodprobe über ein feinmaschiges Küchensieb in einen Kochtopf "abläutern" und mit einem halben Liter Wasser überschwänzen. Heisses Wasser aus dem Hahn reicht hier als Nachguß völlig aus. Ausbeute interessiert uns nicht.

Das ganze jetzt 20min köchlen lassen. Das sollte am Ende etwa einen Liter mit 9°P ergeben. Abkühlen auf ~20°C und belüften. Ich schütte das, zusammen mit der Hefe, ein paar mal zwischen Topf und Erlenmeierkolben hin und her. Kolben verschliessen (z.b. Alufolie) und auf den Magnetrührer stellen.

Wer keinen Magnetrührer und/oder Erlenmeierkolben hat, der kann natürlich auch ein anderes Gefäß benutzen und den Starter mehrmals täglich aufschütteln.

EDIT: Nach Rücksprache mit Jan Brücklmeier kann es natürlich nicht schaden den Starter etwas zu hopfen. Die Hefe interessiert das nicht, schliesst aber einige andere "Gäste" im Vorfeld aus. 20-25 IBU sind die Empfehlung. Paar Resthopfen hat man ja immer rumliegen.


Ausführlicheres und Grundsätzliches zu dem Thema findet sich im Braumagazin: http://braumagazin.de/?issue=2015-03

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Flaschenpost 16.11.2017 - 12:43 Uhr

Dankeschön fürs Bereitstellen! Hätte mir damals bei meinem ersten Starter gut geholfen, hilft nun sicher anderen.

Von: Holterhopfen 16.11.2017 - 22:30 Uhr

Klasse! Vielen Dank fürs einstellen. Die letzen Ergebnisse mit dem Malzbier war nicht so berauschend. Diesen Starter werde ich
demnächst in der Vorwerk Küchenmaschine mal so ausgrobieren.

Von: bjmang 26.11.2017 - 13:19 Uhr

Danke gute Idee das hier einzustellen!

Von: kolback 04.12.2017 - 19:40 Uhr

Danke für die Anleitung, habe sie gerade benutzt anstatt die Starterwürze aus DME zu machen.

Eine Frage dennoch: Hopfen und Eiweiß rausfiltern vor dem Anstellen? Ich habe es jetzt mal gemacht, weil ich den Starter wahrscheinlich nicht vorhabe zu dekantieren.

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