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Swiss Cannab.Ale

Frucht-, Gewürz- und Kräuterbiere

fürL Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Mystic-G am 12.04.2018

Stammwürze: 14% | Bittere: 17 IBU | Farbe: 7 EBC | Alkohol: 5 %

goldgelbes, zitrusfrisches Sommer-Hanfbier mit einer herrlich, hanfigen Note in der Nase

Brauwasser

Hauptguss:

18 L

Nachguss:

12 L

Gesamt:

30 L

Schüttung

Pilsner Malz:

4.4 kg (83.8%)

Weizenmalz:

600 g (11.4%)

Sauermalz:

250 g (4.8%)

Gesamt:

5.25 kg

Maischplan:

Einmaischen:

60 °C

1.Rast:

57 °C für 10 min

2.Rast:

63 °C für 30 min

3.Rast:

73 °C für 20 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

60 min

Hallertau Mittelfrüh:

30 g, % α-Säure , 60 min

Hanfblüten:

30 g für 0 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

Safale S04

Gärtemperatur:

22 °C

Endvergärungsgrad:

65%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Es handelt sich um Outdoor selbst angebauten, legalen und THC-freien Hanf von welchem die Blütenresten vom abrüsten genommen wurden.
Es standen 30g (absolut furz-trockene) Hanfblüten zur Verfügung und die Hanfnote ist jetzt sehr harmonisch und dezent, aber doch deutlich bemerkbar.
Die Blüten wurden nach dem Abschalten der Heizquelle dazugegeben und anschliessend gleich die Würze auf 80°C heruntergekühlt.
Wer den Geschmack noch intensiver möchte, dem steht es frei noch mehr Blüten dazu zu geben.
Das Bier selber ist sehr frisch und spritzig im Geschmack, erstaunlich zitronig, hat was von einem ungesüssten Radler.
Perfekt für die heissen Sommertage im Pool oder am Fluss.
Das Bier hatte ich 7 Tage in der Gärung und anschliessend noch weitere 7 Tage bei Zimmertemperatur in der Nachgärung.
Danach 14 Tage im Keller bei um die 15°C und zum Schluss in den Kühlschrank bei ca. 3°C Lagern.
Wie gestopfte Biere sollte es nicht zu lange gelagert werden, sondern innert ein/zwei Monaten getrunken werden, da sich sonst die Hanfgeschmäcker verflüchtigen könnten.
Meins ist jetzt im April trinkbar und ich vermute es wird schon vor dem Spätsommer weg sein.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Gundrabur 15.06.2018 - 11:39 Uhr

Hab ich mit ein paar kleinen Änderungen nachgebraut. Ist sehr lecker. Werde es wieder mal brauen, wenn ich per Zufall wieder zu Hanf komme.

Von: Mystic-G 15.06.2018 - 12:39 Uhr

Es hat mich sehr überrascht, wie schnell die Hanf Geschmacksnote abnimmt. Im April war das Hanfbier noch sehr intensiv, im Mai nur noch dezent, und jetzt im Juni fast nicht mehr wahrnehmbar.
Natürlich ist das Bier auch ohne den Hanfgeschmack sehr spritzig-süffig perfekt für heisse Sommertage. Aber ich empfehle jedem, sein Hanfbier nicht zu lange rumstehen zu lassen und schnell zu verbrauchen, oder aber mit noch viel mehr Hanfblüten zu versetzen, oder sogar zu stopfen.
Hanfige Grüsse aus der Schweiz

Von: Gundrabur 15.06.2018 - 13:22 Uhr

Hoi Mystic-G
Ich denke nicht, dass das Bier lange überlebt bei mir, drum denke ich nicht, dass ich noch wirklich wahrnehmen werde, wie stark der Hanfgeschmack abnimmt. :)
Bierige Grüsse, ebenfalls aus der Schweiz

Von: SchräglagenBräu 09.01.2020 - 10:58 Uhr

Hallo Mystic-G,

ich würde das Bier gerne nachbrauen. Mir stellt sich nur die Frage wo ich Hanfblüten herbekomme undwas dieser mitbringen muss.

Ich finde online viele Hanfteesorten aber die sind wahrscheinlich nicht so geeignet oder?

Grüße

Von: Mystic-G 09.01.2020 - 12:35 Uhr

Hallo SchräglagenBräu

Wenn du nicht selber Hanf anbauen kannst und auch niemand kennst, der dir was abgeben kann, ist die Methode im Internet bestellen oder in einem Hanfshop kaufen wohl die beste Lösung.
Jenachdem in welchem Land du wohnst, gibt es dort andere Möglichkeiten zum Kauf: in der Schweiz kann man bereits in vielen grösseren Städten ganz legal im Laden CBD-Hanfblüten kaufen... sogar der Lidl hat welche im Angebot (im Zigaretten-Regal)
Da es sich hierbei um Hanf zum rauchen handelt, ist der Preis mit Tabaksteuer halt nicht so günstig, als dass man schnell mal 30-50g in einen Sud werfen kann.

Darum ist die Idee von Hanftee gar nicht mal so schlecht, unter den folgenden Bedingungen:
Achte darauf, dass es möglichst ein purer HanfBLÜTEN-Tee ist, und nicht eine Tee-Mischung mit allergattig Kräutern + etwas Hanf.
Sonst hast du dann zuviele andere ungewollte Geschmäcker im Bier, als dass man den Hanf noch herausschmecken kann.
Grundsätzlich kann man ja seine Würze mit jegwelchen Kräutern "behopfen" oder "stopfen" wenn man den Geschmack mag.

Also wenn du verschiedene Hanfblütentees (auch unreine) zur Verfügung hast, kannst du dir ja vielleicht von den möglichen Kandidaten eine kleine Portion kaufen und ein Tee oder ein kalter Auszug davon machen, damit du dir in etwa vorstellen kannst, welche Aromen schlussendlich ins Bier kommen werden.
Und vom dem, der dir am besten Schmeckt und Preislich im Rahmen liegt, kaufst du dir dann die 30-50-100g oder wieviel du halt ins Bier zu investieren bereit bist.

ganz nach dem Grundsatz: je mehr desto besser, zuviel kanns nicht sein (dein Budget wird die Menge vorher deckeln, als dass du das Bier überwürzen würdest ;-)
Und zweiter Grundsatz: trinke das Bier sehr jung, weil die Hanfaromen sich sehr schnell wieder verduften.

Viel Erfolg beim brauen, und gerne lese ich hier später dann deinen Erfahrungsbericht wenns geklappt hat.
Gruss
Mystic-G