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Süsser Klaus

Stout

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: integrator am 12.04.2018

Stammwürze: 14.9% | Bittere: 16 IBU | Farbe: 65 EBC | Alkohol: 4.4 %

Ein (Fast) Klon vom mahagonifarbenen Störtebeker Hanse Porter aber mit einem sehr leicht röstigem Ton. Malzig-süßer Charakter mit Kaffee- und Carameldüfte.

Brauwasser

Hauptguss:

19 ½ L

Nachguss:

18 ½ L

Gesamt:

38 L

Schüttung

Münchner Malz II:

3.6 kg (59.7%)

Wiener Malz:

1.6 kg (26.5%)

Gerstenflocken:

620 g (10.3%)

Carafa Spezial II:

210 g (3.5%)

Gesamt:

6.03 kg

Maischplan:

Einmaischen:

57 °C

1.Rast:

57 °C für 10 min

2.Rast:

72 °C für 40 min

3.Rast:

78 °C für 10 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Styrian Goldings (Vorderwürze):

20 g, % α-Säure

East Kent Golding:

20 g, % α-Säure , 70 min

East Kent Golding:

14 g, % α-Säure , Whirlpool

Milchzucker:

500 g für 10 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

White Labs WLP820

Gärtemperatur:

12 °C

Endvergärungsgrad:

57%

Karbonisierung:

4.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Mein Nachbar Klaus mag das Hanse Porter aber ich wollte es etwas herber haben. Wer es noch milder haben möchte, kann das Röstmalz später dazu geben oder weg lassen. Das Bier sollte min. 6 Wochen lagern. Vor der Zugabe des Milchzuckers hatte der Sud 13% STW.

Ich habe einen Teil (20l) abgefüllt und den Rest (9l) mit 500g Honig 10 Tage weiter vergoren. Ein bisschen kam das Honigaroma durch, man sollte aber nicht zu viel erwarten.

Brauen im Grainfather - Restalkalität 3,4°dH - Nachisomisierung 15 min.
-Korrektur des Nachguss-

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: krittek 04.05.2018 - 08:35 Uhr

Hallo Brauanfänger hier,

ich bin ein großer Fan von Porter und insbesondere vom Hanse Porter. Ich habe bisher einmal gebraut allerdings hat mir die Zusammensetzung des damaligen Porters nicht ganz so gut gefallen, weswegen ich dieses Rezept ausprobieren möchte :) Mein Problem: ich kann aktuell nicht untergärig gären, da ich die Temperatur nicht so gut kontrollieren kann... Jetzt wollte ich fragen inwiefern sich eine obergärige Gärung auf den Geschmack dieses Bieres auswirken würde und ob das möglich ist? Haben Sie da eventuell eine alternative Hefe (Ich dachte an Danstar Nottingham?!).

Leider bin ich wie gesagt momentan noch nicht so in der Materie und habe auch erst ein Buch gelesen aus dem Ich mir die Antwort nicht erschließen konnte, weshalb ich mich sehr über eine Antwort freuen würde :)

Liebe Grüße

Sebastian

Von: integrator 04.05.2018 - 10:08 Uhr

Moin Sebastian,
wenn du das Rezept als obergärig machen möchtest, würde ich dir die Danstar Windsor empfehlen. Bei der ist der Vergärungsgrad nicht so hoch und es bleibt mehr "Restsüsse".
Je nachdem wie gut dir das Hanse Porter schmeckt kannst du mit der Gabe des Röstmalz spielen.

Von: krittek 04.05.2018 - 10:25 Uhr

Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung! Ich werde es nächstes Wochenende ausprobieren :)

Von: integrator 04.05.2018 - 18:48 Uhr

Hallo krittek,
viel Spass und Erfolg beim brauen.
Wenn du die Reifezeit beobachtest (jede Woche mal eine Flasche probieren) wirst du merken/schmecken, dass die Reifezeit dem Bier gut tut ;-)

Von: krittek 16.05.2018 - 13:53 Uhr

Hallo,

ich habe am Wochenende wie geplant gebraut und das Jungbier macht schonmal einen sehr guten Eindruck. Allerdings bin ich etwas irritiert, da ich mit 25l Ausschlagswürze geplant habe (60%) und am Ende tatsächlich aber nur 17l erhalten habe...
Woran kann das liegen?

LG Sebastian

Von: integrator 16.05.2018 - 20:04 Uhr

Moin Sebastian,
wie in meiner Anmerkung erwähnt sollte die Stammwürze VOR der Zugabe des Milchzuckers 13% haben. Die oben genannte Stammwürze von 14,9% hatte ich nach der Zugabe gemessen.
Hast du vielleicht die 14,9% schon vor der Zugabe des Milchzuckers gehabt?

Von: krittek 16.05.2018 - 21:40 Uhr

Nene darum geht's gar nicht. Es geht mir um das generelle Volumen an Jungbier, welches Ich erhalten habe. Das waren nur 17 Liter, obwohl ich mit 25 Litern gerechnet habe. Stimmt vielleicht mit den Brauwasser Angaben etwas nicht?

LG Sebastian

Von: integrator 16.05.2018 - 22:15 Uhr

Ich habe gerade meine Kladde durchgewühlt und du hast recht.
Da ich bei dem Sud HighGravity angesetzt habe, habe ich nach dem Hopfenkochen noch 4 Liter Wasser zur Korrektur dazu gegeben. Theoretisch müsstes du dann aber auch eine höhere STW haben. Wie hoch ist denn deine STW gewesen?

Von: krittek 17.05.2018 - 10:15 Uhr

Jap das ergibt Sinn! Das sind auch genau die 4 Liter die ich vermisse :D Meine STDW war tatsächlich höher allerdings nur um etwa 0,5, weswegen ich da nicht stutzig geworden bin. Mag aber daran liegen, dass ich im Maischen auch noch nicht so der Profi bin.

Von: krittek 17.05.2018 - 10:17 Uhr

Ich habe mir die 4 Liter jetzt einfach mal aufgeschrieben und werde das nach dem Probieren beim nächsten mal ggf. anpassen oder von vorneherein mit höheren Mengen rechnen.

Von: integrator 17.05.2018 - 14:27 Uhr

Du kannst die fehlenden Liter aber auch jetzt noch geben. Suche mal im bekannten Brauforum nach HighGravity ;-)