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Belgisch Wit

Belgisches Witbier/Blanche

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Luke am 15.05.2018

Stammwürze: 12% | Bittere: 14 IBU | Farbe: 6 EBC | Alkohol: 4 %

Traditioneller belgischer Erfrischer. Mit feinen Gewürz- und Zitrusnoten. *by braumischung.de

Brauwasser

Hauptguss:

18 L

Nachguss:

10 L

Gesamt:

28 L

Schüttung

Pilsener Malz:

2200 g (50%)

Weizen Flocken/Rohfrucht:

1980 g (45%)

Haferflocken:

220 g (5%)

Gesamt:

4.4 kg

Maischplan:

Einmaischen:

55 °C

1.Rast:

52 °C für 30 min

2.Rast:

62 °C für 45 min

3.Rast:

71 °C für 15 min

Abmaischen:

71 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

70 min

Styrian Golding (Vorderwürze):

30 g, % α-Säure

getrocknete Bitterorangenschalen:

15 g für 5 min mitkochen

zerstoßene Koriandersamen:

11 g für 5 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

Mangrove Jack's M21 Belgian Wit

Gärtemperatur:

18-25 °C

Endvergärungsgrad:

58%

Karbonisierung:

6 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Dieses Witbier ist sehr klassisch und ausgewogen gehalten. Es hat eine komplexe Aromenvielfalt, in der man auch die Einzelbestandteile noch gut wahrnehmen kann: Koriandernoten, komplexe Zitrusnoten, tolle belgische Hefe-Ester, Getreide.
Dazu ist es sehr erfrischend, mit feiner Säure und spritziger Karbonisierung.

Die Sudhausausbeute kann etwas schwanken, je nachdem welchen Weizen man verwendet. Wir gehen von 60 % Sudhausausbeute aus. Etwas mehr Schüttung zu nehmen und ggf. später etwas zu Verdünnen schadet diesem Bier keinenfalls.

Als alternativen Hopfen kann man hier viele Sorten nehmen, da die Aromen mit der Vorderwürzehopfung und den Gewürzen eher dezent sind. Europäische Aromahopfen wie Perle, Saazer, Select, Tettnanger, East Kent Goldings,... bieten sich an.

Dieses Rezept verwendet eine Trockenhefe die sich bei uns bewährt hat. Es gibt auch noch die Gozdawa Classic Belgian Witbier, mit der es vom Charakter sehr, sehr ähnlich wird. Beide Hefen geben richtig Gas, und nach 2 Tagen ist die Sache quasi gegessen. Natürlich sollte man trotzdem die Gärung sorgfältig überwachen. Flüssighefen speziell für Witbier lohnen sich auch!

Nach 4-6 Wochen Lagerung schmeckt es am besten.