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Kveik Ale

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fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: alt-phex am 10.10.2018

Stammwürze: 14.4% | Bittere: 28 IBU | Farbe: 18 EBC | Alkohol: 6.7 %

Fruchtig malziges Bier mit norwegischer Kveik Hefe bei sehr hoher Temperatur vergoren. Ungewöhnlich aber sehr lecker.

Brauwasser

Hauptguss:

15 L

Nachguss:

12 L

Gesamt:

27 L

Schüttung

Pilsener:

2 kg (48.8%)

Münchner II:

2 kg (48.8%)

Carapils:

100 g (2.4%)

Gesamt:

4.1 kg

Maischplan:

Einmaischen:

74 °C

1.Rast:

68 °C für 60 min

Abmaischen:

68 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

60 min

Phoenix (Vorderwürze):

20 g, % α-Säure

Mittelfrüh :

22 g, % α-Säure , 10 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Kveik

Gärtemperatur:

28-30 °C

Endvergärungsgrad:

85%

Karbonisierung:

5.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Während der Hitzewelle 2018 hatte sich mein Keller dann auch soweit aufgewärmt, das nicht mal mehr Weizen- oder Withefen ohne Kühlung einsetzbar waren. Von einem Stammtisch Kollegen habe ich dann diese Kveikhefe bekommen, die auch bei höheren Temperaturen noch trinkbares Bier erzeugen soll. Das wollte ich mal ausprobieren und wurde nicht enttäuscht.

Sie hat zwar stark geestert und ein sehr fruchtiges Bier produziert, von phenolischen Noten oder Fuselalkoholen ist aber nichts zu schmecken. Das Bier braucht aber mind. seine 3-4 Wochen Kaltreifung bis es schmeckt.