Weihnachts Bock 2014

Dunkles Bockbier

für L Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Boludo am 05.11.2014

Stammwürze: 17% | Bittere: 33 IBU | Farbe: 60 EBC | Alkohol: 7.5 %

Gefährlicher trockener dunkler Bock

Brauwasser

Hauptguss:

116 L

Nachguss:

88 L

Gesamt:

204 L

Schüttung

Pilsner Malz:

17.63 kg (50.5%)

Münchner Malz II:

16.03 kg (45.9%)

Melanoidinmalz:

640 g (1.8%)

Carafa II:

640 g (1.8%)

Gesamt:

34.94 kg

Maischplan:

Einmaischen:

60 °C

1.Rast:

57 °C für 10 min

2.Rast:

63 °C für 45 min

3.Rast:

72 °C für 30 min

Abmaischen:

77 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

90 min

Perle (Vorderwürze):

176 g % α-Säure

Gärung und Reifung:

Hefe:

W 34/70

Gärtemperatur:

12 °C

Endvergärungsgrad:

76%

Karbonisierung:

4.8 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Zugabe Röstmalz nach der Hälfte der Verzuckerungsrast bei 72°C.
Ich habe mit Frank eine Zeit lang jedes Jahr zu Weihnachten einen dunklen Bock in einer Gasthausbrauerei gemacht und das war unser bester.
Schmeckt sehr schön nach Kaffee und leicht schokoladig. Extrem gefährlich, da sehr süffig! Die Hefe ist von Gold Ochsen, ich vermute mal eine 3470. Der Nachguß ist geschätzt und muss der eigenen Anlage angepasst werden.
Die Ausbeute war nicht die beste, was an einem suboptimalem Läutervorgang liegt.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

De bossi 08.03.21, 07:11 Uhr
wir haben den Bock im September 2020 gebraut und haben immer noch große Freude dran. Mega rund und super malzbetont. Er braucht auf jeden Fall Zeit zum reifen. Haben mal einige Flaschen in den tiefen Keller gelegt. Werden wir mal in ein paar Jahren rausheben und berichten.
Archie 29.01.21, 22:36 Uhr
Im August gebraut, ab September gelagert, zu Weihnachten getrunken, einfach herrlich. Einige Flaschen haben die Feiertage überlebt und schmecken immer noch hervorragend, besonders an kalten Tagen. Gruß Archie
Zuletzt geändert: 30.01.21, 00:45 Uhr
Bieratenschreck 30.01.20, 18:12 Uhr
Dieses Rezept habe ich im Dekoktionsverfahren nachgebraut. Durchführung des Verfahrens wie von Moritz Gretzschel im Braumagazin empfohlen. Diesmal den während des Kochens verdampften Anteil durch Zuführen von Wasser ausgeglichen und dadurch die Mischtemperaturen erreicht. Im geteilten Sud habe ich die Hefen W34/70 (Trockenhefe) gegen die W120 (aus NaCl-Hefebank hochgepäppelt) gegeneinander antreten lassen. Die Gärtemperatur beim letzten Drittel der Vergärung von 8 °C langsam auf 12 °C kommen lassen, bis sich keine Dichteänderung mehr gezeigt hat. Danach habe ich noch eine Diacetylrast bei 15 °C gemacht und abgefüllt. Nach drei Wochen Reifung bei 4 Grad war es trinkreif. Die W120 gewinnt übrigens geschmacklich auch bei diesem Bier. Vielen Dank für das Teilen dieses guten Rezeptes.
tosch-d 05.09.19, 19:03 Uhr
Danke für die schnelle Antwort! Dann benötige ich doch noch einen anderen Kühlschrank...
Boludo 05.09.19, 18:15 Uhr
Die Hefe arbeitet sogar bei noch viel höheren Temperaturen. Nur wer will so eine Esterbombe trinken? Mach keinen Murks und vergäre und stelle kalt an, wenn du ein untergäriges Bier machst. Egal was der Hersteller sagt. Oder lass es bleiben und mach was obergäriges.
tosch-d 05.09.19, 18:05 Uhr
Na das liest sich ja sehr gut - glaubt ihr, dass die Gärung auch bei 16 Grad funktioniert? Die Hefe arbeitet ja bis 22 Grad laut Hersteller...
Archie 23.03.19, 21:24 Uhr
Jetzt nach drei Monaten noch besser, einfach g..l . Das Warten hat sich gelohnt. Gruß Archie
Archie 27.02.19, 20:47 Uhr
Ich kann die positiven Kommentare nur bestätigen! "Mein" Bock ist jetzt zwei Monate alt und äußerst lecker. Mal sehen, ob er mit der Zeit noch besser wird. Danke für das Rezept! Gruß Archie
karlm 13.09.17, 12:31 Uhr
Nur um sicherzugehen, im Braumagazin gibt es ja eine schöne Auflistung der Wasserwerte von diversen Bierstilen, dort gibt es eine Zeile "Dunkler Bock", daran würde ich mich orientieren, oder?
Dittsche 08.01.17, 16:15 Uhr
Das Rezept ist super, wir haben den Bock im Oktober gebraut, damit wir für die Weihnachtszeit was haben. Es ist fantastisch geworden, sehr süffig, schokoladiges Aroma, perfekt abgestimmt. Den Alkohol-Gehalt haben wir auf 6,8% berechnet, das schmeckt man nicht raus. Ich kann also bestätigen was du sagst: Sehr gefährlich ;-)
DrFedi 14.11.16, 22:11 Uhr
Wundervoll! Zwar mit Mangrove Jacks California Lager vergärt, aber was für ein Bier, malzig, süffig, nicht zu süß und trotz 8% nicht alkohollastig im Mund (aber im Hirn...). Tolles Rezept!
Boludo 24.05.15, 19:57 Uhr
Carafa II ist Röstmalz ohne Spelzen. Die Menge steht im Rezept.
Samerb 24.05.15, 19:54 Uhr
Ganz naive Frage - welche Menge Röstmalz habt ihr zugegeben? Habe erst vor kurzem mit Röstmalz gebraut und weiss wie intensiv das Ganze ist und möchte daher nicht übertreiben damit :-)
Chrscha 30.03.15, 00:00 Uhr
Im November 2014 gebraut, nah 6 Wochen erster Versuch war etwas bitter, jetzt zur Bockbier Zeit nach 4 Monaten klasse.
Boludo 05.11.14, 13:35 Uhr
Wie lange die Gärung dauert kommt drauf an, wie viel und wie vitale Hefe Du nimmst, wie gut Du belüftest, wie viele Aminosäuren, Zink usw in der Würze sind, das kann ich Dir nicht sagen. Bei uns waren´s ca 2 Wochen. Unser Bock ist jetzt 2 Monate alt und sehr gut, 3 Monate sind aber sicher auch nicht verkehrt.
Nachtflug 05.11.14, 13:29 Uhr
Wie lange dauert die Gärung und bei welcher Temperatur muss der Bock wie lange lagern? 7 Wochen bis Weihnachten wird knapp?!?