HammerAmber

Pale Ale

fürL Ausschlagwürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: bierwerkstatt-turtmann am 05.05.2019

Stammwürze: 14.5% | Bittere: 39 IBU | Farbe: 35 EBC | Alkohol: 6.4 %

Ein kupferrotes Amber Ale. Malzig leicht und einem herrlichen Hopfenaroma nach Citrus!

Brauwasser

Hauptguss:

23 L

Nachguss:

6 ¼ L

Gesamt:

29 L

Schüttung

Wienermalz:

3700 g (72.5%)

Melanoidinmalz:

900 g (17.6%)

Pilsnermalz:

250 g (4.9%)

Ambermalt:

150 g (2.9%)

Sauermalz:

100 g (2%)

Gesamt:

5.1 kg

Maischplan:

Einmaischen:

48 °C

1.Rast:

50 °C für 25 min

2.Rast:

62 °C für 30 min

3.Rast:

70 °C für 40 min

4.Rast:

78 °C für 10 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?

Würzekochzeit:

60 min

Hallertauer Tradition:

43 g, % α-Säure , 60 min

Hallertauer Tradition:

16 g, % α-Säure , 20 min

Hallertauer Tradition:

16 g, % α-Säure , 10 min

Citra:

25 g, % α-Säure , Whirlpool

Gärung und Reifung:

Hefe:

SafAle BE-256

Gärtemperatur:

20 °C

Endvergärungsgrad:

2.5%

Karbonisierung:

5 g/l

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

magicwise 29.04.20, 05:01 Uhr
Ich habe das Rezept exakt so nachgebraut. Geplant auf 26 Liter und 55% ShA für einen Mundschenk 30. Und dann begann der Kampf um das HammerAmber. HG26 Liter, das war bisschen zu viel für mein Gerät. Mehr als 24 Liter sind bei der Menge Malz eigentlich zu viel. Noch dazu hatte ich das Malz bisschen zu grob geschrotet. Und weil die vorherigen Sude tendenziell zu stark waren und dafür im Volumen unter der Erwartung lagen habe ich den NG um 2 Liter erhöht und damit insgesamt 35 Liter Wasser verbraut. Die ShA lag niedriger als sonst und damit kam ich auf 13,9° Plato statt der angestrebten 14,5°. Lag sicher mit auch an den nur 60 Minuten Kochzeit, die vorherigen Sude hatten alle 90 Minuten Zeit zu Verdampfen. Egal, dachte ich. Das ist genug Zucker um trotzdem ein Bier mit genug Bumms daraus zu machen. Dann die Vergärung, der Kampf ging weiter. Drei Tage lang war mein Gäreimer ein Hexenkessel, dann schlagartig ziemlich ruhig. Messung nach 5 Tagen ergibt 7,2 Brix und damit einen EVG (Terrill) von 78%. Die Probe war dabei ungefähr so trüb wie der Rhein in den 70er Jahren. Daran änderte sich auch zwei Tage lang nichts mehr. 7,2. Undurchsichtig. Hefig. An Tag 7 löste ich daher einen TL Gelatine in etwas warmem Wasser auf kippte das in den Eimer und stellte ihn über Nacht bei ca. 6 Grad ins Freie. Cool Crash, kein Cold Crash, aber man nimmt, was man kriegt. Nach elf Tagen und immer noch 7,2 Brix habe ich mit Zucker auf Flaschen abgefüllt und gehofft, dass die Karbonisierung trotz der groben Behandlung funktioniert. Das war heute vor einer Woche. Heute habe ich dann mal eine Flasche aufgemacht, um endlich zu erfahren, ob das Zeug ein Bier wird und ob auch Kohlensäure drin ist. Es war eine Überraschung. Das HammerAmber ist mit Abstand das beste Bier, das ich bisher gebraut habe. (Ok, so viele waren das bisher auch noch nicht). Ohne jede Reifung schmeckt es jetzt schon extrem lecker und ist dank der Gelatine ziemlich klar und fast frei von Hefearomen. Herrlich malzig und mit tollen Hopfenaromen, der Citra kommt deutlich aber nicht zu penetrant. Und die Farbe macht dem Namen alle Ehre, die ist Hammer. Das Rezept ist eine klare Empfehlung für alle, die dunklere Biere mögen und ich bin extrem gespannt, wie das Bier sich in drei oder vier Wochen machen wird. Aber schon nach dem ersten Schluck war klar, dass ich dieses Rezept ganz sicher noch öfter brauen werde.
Zuletzt geändert: 29.04.20, 05:04 Uhr