Waldmeister-Saison

Saison

Autor: birnsojjel | Erstellt am 27.05.2021

Stamm­würze 13.5%
Bittere 28IBU
Farbe 9EBC
Alkohol 6.5%

Ein echtes Saison mit feiner Note von Waldmeister: nur im April/Mai zu brauen mit frischem Waldmeister. Diesen kurz vor der Blüte pflücken und trocknen.

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Hauptguss 13.6 Liter
Nachguss 11.9 Liter
Gesamt: 26 Liter

Schüttung

Pilsner Malz
2.69 kg(74.9%)
Weizenmalz hell
0.36 kg(10%)
Münchener Malz
0.36 kg(10%)
Wiener Malz
0.18 kg(5%)
Gesamt: 3.59 kg

Maischplan

Einmaischen 53°C
1. Rast 50°C 20 min
2. Rast 63°C 60 min
3. Rast 72°C 20 min
Abmaischen 78°C

Würzekochen?

Gesamtkochzeit: 70 min
Perle
5.3 g Vorder­würze
East Kent Golding
14.6 g Vorder­würze
Hersbrucker Spät
26.3 g Vorder­würze
Strisselspalter
13.7 g 5 min
Strisselspalter
7.5 g Whirlpool
Waldmeister getrocknet
40  g 0 min

Gärung und Reifung

Hefe:

Belle Saison

Zusätzlich in die Gärung:

20 g Waldmeister getrocknet

200 g Kristallzucker

Gärtemperatur:

17-23 °C

End­vergärungsgrad:

75%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Den Waldmeister 20 min im Whirlpool ziehen lassen (1. Gabe). Die 2. Gabe im Gärbehälter vorlegen und 20-30 min ziehen lassen, dann entfernen.
Die Gärtemperatur zunächst auf 17°C halten, nach ein paar Tagen kommen lassen auf ca. 23°C (kann auch höher sein).
Kristallzucker nach 2 Tagen hinzugeben (10 g/l erhöhen die Stammwürze um ca. 1°P).

Wasser mit Milchsäure auf 0°dH eingestellt.
2 min Nachisomerisierungszeit durch aktive Kühlung.

Für die HBCon 2020 als Wettbewerbsbier "Kveik" mit der Framgarden gebraut...
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Benutzerkommentare zu diesem Rezept

christianf 14.04.22, 10:50 Uhr
Spannende Idee. Das wäre eine Idee, zur Verarbeitung meiner diesjährigem Waldmeister-Ernte. Hat jemand eine Ahnung, wieviel frischem Waldmeister 40g getrockneter entsprechen?
hattorihanspeter 18.06.21, 08:59 Uhr
Danke fürs Rezept! Habe getrockneten Waldmeister verwendet und würde allen interessierten ans Herzen legen diesen nicht direkt, sondern z.B. in einer Hopspider oder einem Monofiliamentfilter, ähnlich einem Tee, in die Würze zu geben. Spart man sich viel Unmut bei der anschließnenden Reinigung. Geschmacklich kann ich noch nichts sagen, gärt aktuell im Keller.