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Single Hop Red Ale

Pale Ale

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Cara am 31.08.2014

Stammwürze: 12.9% | Bittere: 35 IBU | Farbe: 40 EBC | Alkohol: 5 %

Rubinrotes Ale mit betonter aber angenehmer Bittere und überwältigendem Zitronenaroma dank Citra

Brauwasser

Hauptguss:

15 L

Nachguss:

14 L

Gesamt:

29 L

Schüttung

Münchner Malz:

4.4 kg (88%)

Sauermalz:

0.3 kg (6%)

Cara Aroma:

0.3 kg (6%)

Gesamt:

5 kg

Maischplan:

Einmaischen:

48 °C

1.Rast:

57 °C für 20 min

2.Rast:

64 °C für 30 min

3.Rast:

72 °C für 20 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Citra:

9 g, % α-Säure , 70 min

Citra:

11 g, % α-Säure , 20 min

Citra:

11 g, % α-Säure , 10 min

Citra:

11 g, % α-Säure , 5 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Alehefe

Stopfhopfen:

12 g Citra

Gärtemperatur:

20 °C

Karbonisierung:

5.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Wollte ein richtig zitroniges Pale Ale machen, was mir definitiv gelunngen ist. Insgesamt bin ich voll auf zufrieden. Wer es nicht so extrem zitronig mag sollte das Hopfenstopfen weglassen. Positiv war ich von der roten Farbnote überrascht.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: muldengold 31.08.2014 - 12:12 Uhr

Das ist sicher ein sehr schönes Zitrus Pale Ale geworden! Hab auch gerade ein Pale Ale mit Citra als Vorderwürzehopfen in der Reifung und bin schon ganz gespannt. Was für eine Alehefe hast Du denn genommen?

Von: Cara 02.09.2014 - 08:47 Uhr

Hab vom Brauhaus Riegele in Augsburg freundlicher Weise von deren Alehefe was abbekommen, vergärt sehr langsam aber zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Von: DaSchm 06.06.2015 - 23:21 Uhr

Ich habe dein Rezept nachgebraut. Vielen Dank fürs einstellen. Jetzt nach 2 Wochen Kaltlagerung schon super trinkbar. Sehr lecker mit dem wunderbaren Charakter des Citra-Hopfens, den ich als weitaus vielfältiger empfinde als "nur" zitronig. Verschiedenste Fruchtaromen z.B. Grapefruit, Mango, Zitrone kommen hervor. Habe die Safale US-05 genutzt und etwas stärker gestopft mi 3g pro Liter für 7 Tage nach der Hauptgärung.

Von: berlindave 16.05.2016 - 17:03 Uhr

Habe das Rezept neulich nachgebraut. Verwunderlich finde ich vor allem zwei Dinge daran:
1.) Kein Pilsener Malz. Könnte es sein, dass die Maische dadurch etwas wenig Enzyme enthält?
2.) Die Maltoserast ist mit 30 min ziemlich kurz, vielleicht zu kurz?
Ich kam während immerhin 25 Tagen Gärzeit (Safale S04) nur auf 6,3°P Restextrakt runter. Zusammen mit dem Zucker zur Nachgärung hat das Bier bei mir dann nur 4,1 Vol. % Alkohol.
Gestopft habe ich auch mit 3g/l.
Insgesamt ist es sehr schlank geworden.
Außerdem habe ich Münchener Malz Typ 2 verwendet, Du wohl Typ 1, oder?
Meines ist deshalb deutlich dunkler als "Red" geworden.

Von: Cara 16.05.2016 - 21:58 Uhr

Hi Berlindave, tut mir leid, enn du enttäuscht wurdest.
tja, aber was soll ich sagen? Hab das Bier so gebraut und es ist nach wie vor eines meiner besten, nach mittler Weile über dreißig Suden. Ja, meine Maltoserast ist insgesamt inzwischen länger geworden. Bin selbst definitiv ein Fan von drei-Rast-Verfahren; in der Regel 57° 10 min, 67° 50 min, und 72° 20 min außer ich plane was besonderes. Dein hoher Restextrakt wundert mich auch, bei mir war´s nach 14 Tagen inklusive Sicherheitswartezeit komplett durch, ist bei S-04 auch eher ungewöhnlich, wie hast du gemessen? Naja und schlank? Bei mir gar nicht, aber es kann ja nicht immer jedes mal gleich werden, sind ja wohl zu viele Variablen drin. Hab mich grad an nem ganz ungewöhnlichen Eigenrezept mit pilsener, englischem und belgischem Malz mit Notti und Styrian Wolf versucht, wenns was wird stell ich´s hier ein, vielleicht is das dann erfolgreicher ;-)in diesem Sinne: Don´t drink and drive, just drink!

Von: Tiffinsky 03.10.2017 - 16:48 Uhr

Dieses Rezept ist uns sehr gut gelungen. Wir haben auch mit rund 3g/l gestopft und ein wirklich schönes blumiges Hopfenaroma, frisch und fruchtig. Perfekt für den Sommer, sicher aber auch sonst gut. Würde ich sofort weiter empfehlen und wieder machen. Das wirklich einzige: Unser Red Ale hat eher einen Einschlag ins bräunliche als das es wirklich rot ist.

Von: Coudi 03.01.2018 - 09:47 Uhr

Vielen Dank für das Rezept. Habe das Red Ale 1:1 nachgebraut (abgesehen von der Hefe) und es ist sehr lecker geworden! lässt sich auch im Winter gut geniessen. Als Hefe habe ich Safale US-05 verwendet, passt sehr gut. Ich werde das Rezept auf jeden Fall in meine persönliche Rezeptsammlung aufnehmen, danke!

Von: Vindelicor 28.08.2018 - 18:10 Uhr

Hi Cara. Möchte dein Rezept auch nachbrauen, hätte noch zwei kleine Fragen...

Beim Einmaischen: Du schreibst 48 Grad. Heist du "heizt" dein Wasser auf 48 Grad, gibst das Malz zu und heizt dann direkt weiter auf die 1. Rast von 57 Grad?!

Beim Stopfen: Wann gibst du den Stopfhofen zu? Nach der Gärung? Und wielang bleibt der drin?

Danke schonmal! ;-)

Von: Cara 29.08.2018 - 09:15 Uhr

Hallo vindelicor,
ja hatte damals noch eine Einmaischtemperatur in meinen Rezepten. Bei 48 eingemaischt und 10 minuten später aufgeheizt. Heute lasse ich das weg. Hopfenstopfen tue ich nach der Hauptgärung für fünf Tage. Ich hoffe es wird was und schmeckt dir. Gut Sud!