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Seebär Imperial Stout

Stout

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Bilbobreu am 19.05.2016

Stammwürze: 18% | Bittere: 51 IBU | Farbe: 130 EBC | Alkohol: 6.7 %

mächtiger schwarzer Malzkörper plus dezente fruchtige Hopfennote

Brauwasser

Hauptguss:

20 L

Nachguss:

10 L

Gesamt:

30 L

Schüttung

Maris Otter:

3500 g (49.5%)

Brown Malt:

1000 g (14.1%)

Gerstenspitzmalzflocken:

1000 g (14.1%)

CaraBelge:

600 g (8.5%)

Buchweizenmalz:

500 g (7.1%)

Pale Chocolate:

400 g (5.7%)

Röstgerste:

70 g (1%)

Gesamt:

7.07 kg

Maischplan:

Einmaischen:

54 °C

1.Rast:

66 °C für 60 min

2.Rast:

72 °C für 20 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Pilgrim (Vorderwürze):

25 g, % α-Säure

Cluster (Vorderwürze):

25 g, % α-Säure

Pilgrim:

20 g, % α-Säure , Whirlpool

Cluster:

30 g, % α-Säure , Whirlpool

Gärung und Reifung:

Hefe:

Wyeast 1084 Irish Ale

Stopfhopfen:

55 g Cluster

Gärtemperatur:

21 °C

Endvergärungsgrad:

66%

Karbonisierung:

4 g/l

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Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Es handelt sich hier um das Originalrezept, mit dem ich beim Hobbybrauerwettbewerb der Störtebeker Braumanufaktur im August 2015 gewonnen habe.
Achtung: 100 g von dem Pale Chocolate und die 70 g Röstgerste erst nach der Hälfte der 72°C Rast zugeben.
Ich würde bei Wiederholung die 1. Rast 1 bis 2 Grad niedriger machen, um den Vergärgrad etwas zu erhöhen.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: gaelen 12.07.2016 - 08:09 Uhr

Hallo Bilbobreu,

Ich finde Dein Rezept ziemlich interessant und würde es gerne nachbrauen. Nun stellt sich mir die Frage: "Wo bekomme ich Gerstenspitzmalzflocken und Buchweizenmalz her?" Ich habe die Zutaten noch nicht wirklich finden können.

Über Deine Hilfe würde ich mich freuen.

vg,gaelen

Von: Bilbobreu 12.07.2016 - 17:32 Uhr

Buchweizenmalz gibt es zum Beispiel bei schnapsbrenner.eu
Für Gerstenspitzmalzflocken habe ich im Moment leider auch keine Bezugsquelle mehr. Gerstenflocken tun es aber auch.

Von: gaelen 13.07.2016 - 07:40 Uhr

Super!
Danke für die rasche Antwort.

Von: PauleHeistaBademeista 10.02.2017 - 16:24 Uhr

Hallo Bilbobreu, wir haben das Bier am 01. Nov. nachgebraut. Und ich muss sagen: man, was für ein Brett!! Haben durch falsche Gussberechnung 43 l mit 20,5° P gebraut. Haben es dabei belassen. Haben die 1.Rast bei 65° durchgeführt und kamen auf einen stolzen EVG von 76%. Haben wegen einer geplatzten Kühlschlange die Nachisomierung unnötig in die Länge gezogen und kamen daher auf berechnete 70 IBU. Aus Angst, dass das Bier so zu hart zu trinken ist, haben wir den Großteil mit 30 g/l Lactose als Milkstout abgefüllt. Nach 3 Monaten Reifezeit sind aber beide Varianten, die besten Imperial Stouts, die ich je getrunken habe. Lange Rede kurzer Sinn.Respekt für das Rezept.

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