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Bierklassiker Kölsch

Kölsch

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Kurt am 04.08.2016

Stammwürze: 12% | Bittere: 39 IBU | Farbe: 6 EBC | Alkohol: 4.8 %

Nach dem gleichnamigen Dokument dessen herkunft mir leider nicht bekannt ist. Das Rezept ist jedenfalls sehr gut!

Brauwasser

Hauptguss:

58 L

Nachguss:

65 L

Gesamt:

123 L

Schüttung

Pilsner Malz:

16 kg (87.9%)

Weizenmalz hell:

1.8 kg (9.9%)

Sauermalz:

0.4 kg (2.2%)

Gesamt:

18.2 kg

Maischplan:

Einmaischen:

55 °C

1.Rast:

52 °C für 10 min

2.Rast:

63 °C für 40 min

3.Rast:

72 °C für 10 min

Abmaischen:

74 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Tettnanger (Vorderwürze):

180 g, % α-Säure

Tettnanger:

100 g, % α-Säure , 80 min

Tettnanger:

30 g, % α-Säure , 5 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

WYeast 2565

Gärtemperatur:

18 °C

Endvergärungsgrad:

76%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das Rezept baut auf Kölner Leitungswasser (14-20°dH) auf, daher die Sauermalzgabe. Mit typischen Werten für Köllner Wasser kommt man damit auf immerhin noch 3,6°dH Restalkalität. Die RA kann natürlich auch mit Milchsäure eingestellt werden. Das hat zudem den Vorteil, dass man auf sein individuelles Wasser eingehen und den Nachguss ebenfalls behandeln kann. Das Sauermalz ersetzt man dann einfach durch Pilsner Malz.

Die 2. Hopfengabe erfolgt nach dem Würzebruch. 2 Wochen Hauptgärung bei 18°C (im Bier), Nachgärung bei 14°C, Kaltreifung von 6-8 Wochen(!) bei 0-4°C.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Sputnik79 12.08.2016 - 22:17 Uhr

Hallo lieber Kurt,

ich werde mein Kölsch erst am kommenden Sonntag nach diesem Rezept brauen, kann deshalb noch nichts darüber sagen, aber ich kann dir sagen wo das Rezept und der Artikel herkommen.
Der Autor heisst Martin Stoll-Hafkus, kommt aus Hamburg und ist Hobbybrauer. Er hat die Vereinszeitung des VHD ( Flaschenpost ) gemacht, die von dir gezeigte Seite stammt aus der Ausgabe 16.
Wo hast Du den Artikel her?
Liebe Grüße
Marcus

Von: Kurt 13.08.2016 - 09:41 Uhr

Der Artikel schwirrte mal durchs alte Forum, ich hatte ihn mir auf die Platte kopiert und jetzt Wiederentdeckt.

Von: BrauWastlKoeln 01.08.2017 - 21:05 Uhr

Habe das Bier nachgebaut und zum Vergleich dann halb mit Nottingham und halb der 2565 vergoren. Einfach weil es hier das nahezu gleiche Rezept eben auch mit Nottingham gibt. Meiner Meinung nach und fast alle Rückmeldungen nach lohnt sich die 2565 auf jeden Fall! Das Bier schmeckt damit deutlich interessanter und runder.

Beim nächsten mal werde ich wohl zum Ende noch irgendeinen Hopfen mit Zitrus zum Whirlpool beifügen für einen leichten frischen Geschmack.

Von: cafehuesch 19.05.2019 - 08:22 Uhr

da ich mein Bier gaaaaaaanz hoch gehalten habe, konnte es den Dom sehen. Lecker!

Von: DerDerDasBierBraut 04.06.2019 - 20:14 Uhr

Tolles Rezept. Habe das Bier allerdings mit der W177 vergoren.
Angestellt bei 14°C, auf 15°C kommen lassen und ab 50% SVG hoch auf 16°C.
Lecker Bierchen geworden. Danke Kurt

Von: Disruption 29.08.2019 - 14:46 Uhr


Hallo
Ich habe ihn auch im Internet gesehen. http://www.brauwerkstatt.com/datenblatt/ko.pdf
Gruss an alle.