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Black Russian

Stout

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: dadr am 18.09.2017

Stammwürze: 20% | Bittere: 50 IBU | Farbe: 212 EBC | Alkohol: 7.5 %

Imperial Stout, süß und cremig, 1. Platz beim Camba Hobbybrauerwettbewerb 2017

Brauwasser

Hauptguss:

20 L

Nachguss:

14 L

Gesamt:

34 L

Schüttung

Pilsner:

3570 g (50%)

CaraAroma:

870 g (12.2%)

Münchner Typ II:

710 g (9.9%)

Haferflocken:

710 g (9.9%)

Gerstenflocken:

710 g (9.9%)

Pale Chocolat:

360 g (5%)

Röstgerste:

210 g (2.9%)

Gesamt:

7.14 kg

Maischplan:

Einmaischen:

70 °C

1.Rast:

68 °C für 90 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

90 min

Herkules (Vorderwürze):

19.2 g, % α-Säure

Northern Brewer:

11.5 g, % α-Säure , 10 min

Brewers Gold:

15.4 g, % α-Säure , 5 min

Cascade:

15.4 g, % α-Säure , Whirlpool

Brewers Gold:

15.4 g, % α-Säure , Whirlpool

Dunkler Muscovado:

440 g für 0 min mitkochen

Hefenahrung:

4 g für 10 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

Safale S-04

Gärtemperatur:

20-22 °C

Endvergärungsgrad:

64%

Karbonisierung:

4.2 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Röstgerste fein gehackt erst beim Aufheizen auf Abmaischtemperatur dazugeben.
Nachisomerisierungszeit 30min.
Lieber etwas kühler anstellen und Temperatur erhöhen. Sonst reicht auch der übliche 1/3 Steigraum nicht.

Lagerzeit min. 5 Monate. Davor hatte ich keinen ordentlichen Schaum.

Nachtrag: Bitte Gärbottich max. zur Hälfte füllen!

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Exedus 09.10.2017 - 20:50 Uhr

Klingt vielversprechend, vielen Dank fürs Teilen!

Aber stimmen die Hopfengaben?

Lt. Angabe bei dir sollen ~50 IBUs rauskommen, berechnet habe ich bei der Hopfenmenge und 30 Minuten ISO eher so 77 IBU?

Von: Dadr 09.10.2017 - 21:26 Uhr

Ich habe mit Dolden gebraut und Whirlpool-Hopfung war bei 80 Grad.
Das könnte es erklären.

Von: mil 10.03.2018 - 22:21 Uhr

Hab noch nie ein Stout gebraut - hast Du die 68°C die 90min gehalten oder absteigende Infusion? Wird's gern mal probieren...

Von: Dadr 11.03.2018 - 06:37 Uhr

Ich habe die Temperatur gehalten.

Von: Exedus 05.05.2018 - 13:19 Uhr

Sooo, gestern war es soweit - ich habe es gebraut.

Ich war bereits auf einen langen Brautag vorbereitet, bei solchen Bieren gibts ja gern mal ne Läuterkatastrophe. Gebraut wurden 40L, mein Rührwerk hat es sogar geschafft die "Pampe" zuverrühren. Sehr beeindruckend. Ich läutere mit einer Läuterhexe, für gewöhnlich brauche ich dafür 1-1,5 Stunden. Gestern hat allein das Läutern 7 Stunden gedauert. Die reinste Tortur, ich hoffe es lohnt sich ;)

Heute morgen dann die nächste Überraschung: Der Gärbottich ist gefühlt explodiert. Trotz einer Anstelltemperatur und gehaltener Temperatur von 18°C - im Bier gemessen. Der Steigraum von ca. 20L hat BEI WEITEM nicht ausgereicht.

Also Empfehlung meinerseits: Bereitet Euch auf einen laaaangen Brautag vor und rechnet für den Gärbehälter am besten 50% Steigraum mit ein!!! Ansonsten gibts ne Sauerrei.

Verkosten werde ich das Bier dann in ca. 7 Monaten. Feedback zum Geschmack reiche ich dann nach!

Nochmal danke für das Teilen des Rezeptes!

Von: Dadr 08.05.2018 - 11:20 Uhr

Das Läutern war bei mir eigentlich fast normal aber der Rohfruchtanteil ist schon recht hoch. Da kann's schon mal länger dauern.

Die Gärung ist wirklich das Extremste, was ich je erlebt habe.
Als ich bei Camba gebraut habe, ist am nächsten Tag der offene Gärbottich komplett übergelaufen. Gott sei dank haben die noch Glasscheiben.

Hab mal ein Foto ans Rezept gepinnt.

Also kein Einzelfall. Bitte Gärfass nur zur Hälfte füllen, bzw. dicken Kotzschlauch anbringen!

Von: mil 12.01.2019 - 19:17 Uhr

Hab’s jetzt probiert … zweite mal. Ersteres war lecker, hatte aber totales Gushing – wahrscheinlich war die Hauptgärung einfach noch nicht fertig -> kleiner Reinfall, aber mit Geschmack. Zweiter Versuch ist gut geworden. Keine Probleme beim Läutern, gären -> Kotzschlauch brauchte ich auch -> ok. Ist jetzt erst im November 2018 in die Lagerung. Verkostungen kann man ja mal machen und die sind super … ersten Platz verstehe ich und gratuliere herzlich!
Kleine Anregung – meine Frau hat mir dazu einen Böckelbart serviert … ganz hervorragende Kombination!
Vielen Dank also auch von mir, das Rezept ist super und bekommt einen festen Platz im Braukalender!