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Born to raise Hell

Helles

fürL Ausschlagswürze

bei % Sudhausausbeute

Erstellt von: Johnny H am 01.07.2018

Stammwürze: 12.5% | Bittere: 22 IBU | Farbe: 14 EBC | Alkohol: 5.5 %

Malzbetontes, charaktervolles und rundes Lager dank der wunderbaren Wyeast 2308.

Brauwasser

Hauptguss:

15 ½ L

Nachguss:

11 L

Gesamt:

27 L

Schüttung

Pilsner Malz:

3300 g (89.9%)

Münchner Malz 2:

300 g (8.2%)

Sauermalz:

70 g (1.9%)

Gesamt:

3.67 kg

Maischplan:

Einmaischen:

62 °C

1.Rast:

59 °C für 10 min

2.Rast:

63 °C für 35 min

3.Rast:

67 °C für 5 min

4.Rast:

72 °C für 20 min

Abmaischen:

75 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

60 min

Spalter Select (Vorderwürze):

10 g, % α-Säure

Saazer (Vorderwürze):

5 g, % α-Säure

Spalter Select:

8 g, % α-Säure , 60 min

Saazer:

6 g, % α-Säure , 60 min

Gärung und Reifung:

Hefe:

Wyeast 2308

Gärtemperatur:

8,5-12 °C

Endvergärungsgrad:

77%

Karbonisierung:

5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Das Bier hat beim Vereinswettbewerb der Braufreunde Berlin e.V. 2018 in der Kategorie "Helles" den 1. Platz belegt.

Malziges und charaktervolles helles Lager dank der wunderbaren Wyeast 2308 - für mich DIE Hefe für malzbetonte Lagerbiere.

Gutes Hefemanagement und saubere Gärführung ist hier sicherlich Pflicht. Ich habe ein sehr frisches Päckchen (ca. 1 Monat alt lt. Stempel) gesmackt und das nach zwei Stunden bereits aufgeblähte Päckchen in etwa 1l Starterflüssigkeit auf Basis von ca. 8,5% DME hergeführt. Dazu habe ich dann nach etwa 24h noch etwa 800 ml abgekühlte Anstellwürze gegeben und mit diesem Starter wiederum einen Tag später (bin Übernachtabkühler) den Sud im Verhältnis von etwa 1:10 bei 8,5°C angestellt.

Die Gärung habe ich dann im Verlauf der Hauptgärung langsam auf etwa 12°C kommen lassen. Abgefüllt wurde nach 22 Tagen, wobei die letzten zwei Tage ein Coldcrash gemacht wurde.

Das Berliner Brauwasser (GH 19,4°dH, Restalkalität ca. 4,2°dH) wurde mit Sauermalz und Milchsäure auf rechnerische -1°dH eingestellt, wobei die Milchsäuregabe erst zur Maische erfolgte, um den pH-Wert auf 5,3 (Teststreifen) feinzujustieren. Der Nachguss wurde auf RA=0 mit Milchsäure eingestellt.

Der Temperaturschritt von 67°C auf 72°C wurde mittels einer kurzen Dekoktion erreicht. Es wurden dazu 4,5kg Dickmaische gezogen, diese bei 70°C bis zur Jodnormalität verzuckert und dann 10min gekocht und zugebrüht. Also nur eine kleine Dekoktion, aber ohne eine solche gehen bei mir Lagerbiere nicht. Da der Hauptteil der Maische per Aufheizverfahren gefahren wurde, lässt sich das oben leider nicht anders einpflegen.

Aufgrund diverser Kleinigkeiten (Starter abkochen, Übernachtabkühlen, Dekoktion etc.) ist das Bier sicherlich mehr als weniger dunkel und charaktervoll geworden, aber dennoch schön malzig und rund, was diverse Verkoster beim 10. MDHT in Zwönitz sowie die Jury beim Wettbewerb der BfB e.V. honoriert haben.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: MarkusDoDD 03.07.2018 - 19:48 Uhr

Ich durfte es beim 10. MDHT probieren und finde es sehr gelungen.

Von: schollsedigger 06.07.2018 - 17:10 Uhr

Cooler Name schon mal.

We know how to do it and we do it real well

Grüße

Matze

Von: Johnny H 08.07.2018 - 11:41 Uhr

Hi Matze,
war ja auch ein wenig als Tribut-Bier für Lemmy gedacht :)
Die Referenz habe ich auch in den Etiketten verewigt (im 10. MDHT Zwönitz-Thread ist ein Foto)
"Hell Raiser" stand auch in der näheren Auswahl ;) !
Gruß, Tilo