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Strawberry Thyme Acid

Sauerbier

fürL Ausschlagswürze

Erstellt von: BEERSERKER am 04.09.2018

Stammwürze: 15.8% | Bittere: 15 IBU | Farbe: 8 EBC | Alkohol: 6.5 %

Sour Ale mit cremiger Textur, den Aromen von Thymian und der Kalthopfung mit Huell Melon

Brauwasser

Hauptguss:

18 L

Nachguss:

12 L

Gesamt:

30 L

Schüttung

Pilsener:

2500 g (48.1%)

Pale Ale :

1000 g (19.2%)

Weizenmalz hell:

900 g (17.3%)

Haferflocken:

600 g (11.5%)

Weizenrohfrucht:

200 g (3.8%)

Gesamt:

5.2 kg

Maischplan:

Einmaischen:

72 °C

1.Rast:

67 °C für 60 min

Abmaischen:

78 °C

Würzekochen: ?
Die angegebenen Zeiten hinter den einzelnen Hopfengaben sind die Kochzeiten und bedeuten wie lange diese Hopfengabe mit der Würze gekocht wird. So bedeuten 20 min eine Zugabe 20 min vor Kochende und 0 min ein Zugabe direkt am Kochende. Vorderwürzehopfung bedeutet eine Zugabe noch bevor die Würze kocht, also z.B. direkt nach dem Läutern. Unter Whirlpoolhopfung ist eine Hopfengabe nach Kochende und (meist) nach einer Abkühlung auf z.B. 80°C direkt in den Whirlpool zu verstehen.

Würzekochzeit:

70 min

Centennial:

12 g, % α-Säure , 70 min

Thymian (frisch):

20 g für 10 min mitkochen

Milchsäure:

50 ml für 10 min mitkochen

Laktose:

500 g für 10 min mitkochen

Gärung und Reifung:

Hefe:

Safale US-05

Stopfhopfen:

80 g Huell Melon

Gärtemperatur:

17 °C

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Süße und Säure sind nach der Reifung sehr harmonisch mit der Hopfenbittere. Das Aroma des Thymians passt wie geplant sehr gut zu dem leichten Erbeeraroma des Huell Melon ist nur etwas zu stark vorherrschend. Für den nächsten Sud werde ich auf 10g Thymian reduzieren.

Ergänzung: nach weiteren vier Wochen Reifezeit wird das Thymianaroma sehr viel gefälliger. Das Rezept bleibt wie es ist, wird lediglich für nächsten Sommer beizeiten gebraut um es mindestens 8-10 Wochen reifen lassen zu können.

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Von: Schwarze Berge 04.09.2018 - 07:42 Uhr

Hallo Beerserker,

schau dir nochmal die Schüttung für die Weizenrohfrucht an. Denke es sollten eher 200g sein =)


Grüßle

Von: BEERSERKER 04.09.2018 - 09:15 Uhr

:-D klar - Danke für den Hinweis. Hab's geändert.

Von: markise 17.01.2019 - 21:39 Uhr

Hey,
wie lang lässt du die die Kalthopfung dauern und wie viel % Alphasäure hatte dein Hüll?
Ich hatte neulich ne Kalthopfung mit Hüll angestellt und die war übertrieben bitter, würde das gern vermeiden.
Grüße

Von: BEERSERKER 17.01.2019 - 22:57 Uhr

Der Hopfen bleibt zum Stopfen für 5 ganze Tage im Jungbier. Alphasäuregehalt lag so bei 6-7 %, ist aber beim Stopfen zweitrangig. Ich stopfe oft massiv - auch mit Hochalphasorten. Das Problem mit unangenehmer Bittere hatte ich bisher jedoch erst einmal mit einem 2016er El Dorado. Das ging mir so bei zwei Suden mit besagtem Hopfen. Ich gehe dabei dajer von einem Chargenproblem aus. Entweder ist das bei deinem Huell Melon ebenfalls das Problem, oder du solltest mal über den gesamten Brauvorgang reflektieren, ob dir nicht irgendwo sonst ein Fehlerunterlaufen ist (Nachosomerisierung, Rechenfehler etc.)
Gruß

Von: seriously 08.05.2019 - 10:13 Uhr

Am Wochenende habe ich mich an das Bier gemacht, mit ein paar kleinen Variationen:

Statt reiner Milchsäure habe ich ein Kettlesour gemacht: über ca. 24h bei 30°C mit Swanson Plantarum Pillen gehalten.
Außerdem gab es zusätzlich zum Thymian noch Lavendel aus dem eigenen Garten dazu, die ergänzen sich mMn sehr gut.

Angestellt wie angegeben mit der S-05, die hatte aber etwas Probleme beim Ankommen, deswegen habe ich mit einem zweiten Päckchen nachgeholfen. Vermutlich macht die Säure da etwas Probleme. Inzwischen läuft die Gärung gut, ich bin sehr gespannt auf das Endergebnis :)

Von: seriously 08.05.2019 - 10:14 Uhr

Ach ja, ich werde wahrscheinlich auf das Stopfen verzichten weil die Kräuter, der Milchzucker und die Säure so schon genügend geschmackliche Variationen mitbringen

Von: BEERSERKER 08.05.2019 - 14:10 Uhr

Mir ging es halt um die Kombination Erdbeer-/Thymianaroma. Dazu eignet sich der Huell am Ehesten als Hopfensorte.