Riedel-Bräu Pilsator

Deutsches Pilsner

Autor: Bergbrauerbierbräu | Erstellt am 07.04.2026

St.würze 12%
Bittere 35IBU
Farbe 9EBC
Alkohol 5%

Pilsator-die Wiederbelebung eines fast vergessenen Bieres. Helles Lager Pilsner Brauart mit extra Hopfen, 1908 im Friedrichshainer Brauhaus, Berlin erfunden, in der DDR ein “Edelbier“- heute fast vergessen.

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Hauptguss 26 Liter
Nachguss 32 Liter
Gesamt: 58 Liter

Schüttung

Pilsner
5 kg(82.6%)
Carapils
0.3 kg(5%)
getrocknetes Brot
0.5 kg(8.3%)
Haferflocken
0.25 kg(4.1%)
Gesamt: 6.05 kg

Maischplan

Einmaischen 53°C
1. Rast 52°C 10 min
2. Rast 57°C 10 min
3. Rast 65°C 45 min
4. Rast 72°C 15 min
5. Rast 78°C 5 min
Abmaischen 78°C

Würzekochen?

Gesamtkochzeit: 90 min
Breitenbrunner
30 g 75 min
Breitenbrunner
20 g 35 min
Saazer
20 g 15 min
Hersbrucker
28 g 0 min

Gärung und Reifung

Hefe:

Gozdawa 34/70

Gärtemperatur:

10 °C

End­vergärungsgrad:

79%

Karbonisierung:

4 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Pilsator ist die Bezeichnung für ein nach Pilsner Brauart zuerst im Böhmischen Brauhaus Berlin-Friedrichshain erzeugtes Bier. Der Name entstand 1908 im Ergebnis eines Wettbewerbs.“ – sagt uns Wikipedia.
In Erinnerung an meine Jugend fiel mir ein, dass es als ein etwas edleres Bier von einigen Brauereien in der „DDR“ zum Einheitspreis 1,00M angeboten wurde. Also habe ich mir Gedanken gemacht, und mal wieder was zusammengebraut.
Das Ergebnis ist ein goldgelbes, sehr klares, feinperliges, spritziges, im Geschmack sowohl malz- und auch hopfenkräftiges aber harmonisches Bier mit feinporigem Schaum. Der verwendete Hopfen stammt aus eigenem Anbau, daher die nicht handelsübliche Bezeichnung.
Das Wasser ist reines erzgebirgisches Bergquellwasser mit 5,5 °dH.
family_group Community Bewertung (Login notwendig)

Benutzerkommentare zu diesem Rezept

Bergbrauerbierbräu 18.04.26, 21:56 Uhr
Ich bewirtschafte das wahrscheinlich „kleinste zusammenhängende Hopfen-Anbaugebiet der Welt“ (15 Pflanzen). 13 davon sind reine Sortenhopfen, die anderen 2 sind unbekannter Herkunft. Diese habe ich, entsprechend ihres Standortes, als „Rittersgrüner“ und „Breitenbrunner“ benannt. Dem Aroma des „Breitenbrunner´s“ kommt die „Hallertauer Perle“ am nächsten, sollte dann aber höher dosiert werden, wegen des niedrigeren Alpha-Säure-Gehalts. Und, natürlich sind das Dolden-Hopfen. Dann wünsche ich viel Erfolg beim Nachbrauen, und „Lasst´s Euch schmecken! Über eine Rückmeldung betreffs Eurer Brauerfolge würde ich mich freuen! Ein freundliches „Glück Auf“ aus dem Erzgebirge!
Watomba 10.04.26, 20:14 Uhr
Hi. Das Rezept hört sich gut an. Ich werde es mal nachbrauen. Nun aber eine Frage. Hast du den Hopfen als Dolden oder Pellets hinzugefügt? Es geht natürlich um die Gewichtsangabe. Grüße von Watomba
Egon 08.04.26, 15:24 Uhr
Hallo, habe gerade den " Breitenbrunner" Hopfen gegoogelt, denke es ist regionaler Grünhopfen gemeint. Welche Sorte kommt den Breitenbrunner am nächsten ? Das Pilsator kenne ich noch aus vergangenen Zeiten. Hast du dich mit deinem Rezept am Original gehalten? Grüße aus Magdeburg Andreas